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Datei:Verborgene Gesichter 02 Mauer Mirabellgarten.jpg |Suchbild 'Verborgenes Gesicht' Nr. 02
 
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=== Das ''Boskett'', heute Lindenallee und Laubengang === 
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Das typische barocke ''Bosquet'' (von französisch le bosquet = Wäldchen, oder Gehölz) war ein kunstvoll geschnittenes "Wäldchen“ im barocken Mirabellgarten des Fischer von Erlachs. Das Boskett folgte auch hier dem für barocke Schlossgärten typischen Anordnung seitlich neben dem Gartenparterre. Der Baum- und Heckenbestand war von einer geradlinigen Achse mit saalartigen Aufweitungen durchzogen und wurde von hohen kunstvoll geschnittenen Hecken gesäumt. Das Boskett bildet so ein Gegenstück zum Schlossgebäude mit seinen Gängen, Treppen und Sälen und wurde auch ähnlich wie die Innenräume des Schlosses genutzt: Es diente für Aufführungen von kleinen Kammerkonzerten oder für andere kleine Vergnügungen. Ursprünglich besaß das (westliche) Boskett von Schloss Mirabell fünf kleine Säle sowie einen Durchgangssaal zum Heckentheater. Die Heckensäle besaßen mittig jeweils einen kleinen Brunnen, der südlichste Brunnen war als Springbrunnen ausgebildet. 
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Heute besteht das westliche Boskett aus einer dreireihigen "Allee" aus Winterlinden, die durch regelmäßigen Schnitt in geometrisch würfelige Form gebracht wurden sowie aus einem Laubengang mit einem Rundbogen-Spalier. Das mirabellplatzseitige östliche Boskett neben der kleinen Orangerie besteht heute nicht mehr.
    
===Susannabrunnen===  
 
===Susannabrunnen===  
 
Der [[Susannabrunnen]] wurde von [[Hans Waldburger]] um [[1610]] geschaffen und stand lange an einem heute nicht mehr bekannten Ort. Im späten 19. Jahrhundert übersiedelte der Brunnen in den Mirabellgarten.
 
Der [[Susannabrunnen]] wurde von [[Hans Waldburger]] um [[1610]] geschaffen und stand lange an einem heute nicht mehr bekannten Ort. Im späten 19. Jahrhundert übersiedelte der Brunnen in den Mirabellgarten.
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=== Das ''Boskett'', heute Lindenallee und Laubengang === 
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Das typische barocke ''Bosquet'' (von französisch le bosquet = Wäldchen, oder Gehölz) war ein kunstvoll geschnittenes "Wäldchen“ im barocken Mirabellgarten des Fischer von Erlachs. Das Boskett folgte auch hier dem für barocke Schlossgärten typischen Anordnung seitlich neben dem Gartenparterre. Der Baum- und Heckenbestand war von einer geradlinigen Achse mit saalartigen Aufweitungen durchzogen und wurde von hohen kunstvoll geschnittenen Hecken gesäumt. Das Boskett bildet so ein Gegenstück zum Schlossgebäude mit seinen Gängen, Treppen und Sälen und wurde auch ähnlich wie die Innenräume des Schlosses genutzt: Es diente für Aufführungen von kleinen Kammerkonzerten oder für andere kleine Vergnügungen. Ursprünglich besaß das (westliche) Boskett von Schloss Mirabell fünf kleine Säle sowie einen Durchgangssaal zum Heckentheater. Die Heckensäle besaßen mittig jeweils einen kleinen Brunnen, der südlichste Brunnen war als Springbrunnen ausgebildet. 
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Heute ist das östliche Boskett in Form einer Allee erhalten und zeigt sich heute in einer Allee aus Winterlinden, die in geometrisch würfelige Form gebracht sind sowie aus einem Laubengang mit einem Rundbogen-Spalier. Das mirabellplatzseitige östliche Boskett neben der kleinen Orangerie besteht heute nicht mehr.
      
== Auf der Lodronschen Wehrmauer: Heckentheater und Vogelhaus==
 
== Auf der Lodronschen Wehrmauer: Heckentheater und Vogelhaus==
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