| | Beim jüngsten Festival knüpfte Dyhrenfurth den Kontakt zu [[Hiltrud Oman]] vom [[Heimatmuseum Sigl-Haus]]. Breiten Raum nimmt die ''American Mount Everest Expedition'' [[1963]] ein, bei der Dyhrenfurth die erste Überschreitung von Westgrat und Südostgrat leitete. "''Danach wurden wir in den Medien groß gefeiert, ja, wir waren so etwas wie Stars. Präsident John F. Kennedy überreichte uns die selten verliehene Hubbard-Medaille der National Geographic Society.''" Auch der Yeti, das Wesen im Himalaya, spielte in Dyhrenfurths Leben eine Rolle: "Er ist mehr als eine Sage. Wir haben eine drei Tage alte Spur des Yeti fotografiert." Als Beobachter der Bergsteigerszene übte Dyhrenfurth Kritik am modernen Alpinismus. "''Es ist gut, dass viele Leute in die Berge gehen''", sagte er, "''nur fehlt oft die Liebe zu den Bergen. Die Kameradschaft ist aus der Mode gekommen, das Orientieren am Langsamsten in der Seilschaft. Die Leute klettern allein. Dann dieser Drang zu den Achttausendern. Da zahlen sie 65.000 Dollar für einen Aufstieg auf den Mount Everest und haben im Leben nie zuvor einen Pickel gesehen. Zu Hause lassen sie sich als Held feiern – wenn sie überhaupt nach Hause kommen.''" | | Beim jüngsten Festival knüpfte Dyhrenfurth den Kontakt zu [[Hiltrud Oman]] vom [[Heimatmuseum Sigl-Haus]]. Breiten Raum nimmt die ''American Mount Everest Expedition'' [[1963]] ein, bei der Dyhrenfurth die erste Überschreitung von Westgrat und Südostgrat leitete. "''Danach wurden wir in den Medien groß gefeiert, ja, wir waren so etwas wie Stars. Präsident John F. Kennedy überreichte uns die selten verliehene Hubbard-Medaille der National Geographic Society.''" Auch der Yeti, das Wesen im Himalaya, spielte in Dyhrenfurths Leben eine Rolle: "Er ist mehr als eine Sage. Wir haben eine drei Tage alte Spur des Yeti fotografiert." Als Beobachter der Bergsteigerszene übte Dyhrenfurth Kritik am modernen Alpinismus. "''Es ist gut, dass viele Leute in die Berge gehen''", sagte er, "''nur fehlt oft die Liebe zu den Bergen. Die Kameradschaft ist aus der Mode gekommen, das Orientieren am Langsamsten in der Seilschaft. Die Leute klettern allein. Dann dieser Drang zu den Achttausendern. Da zahlen sie 65.000 Dollar für einen Aufstieg auf den Mount Everest und haben im Leben nie zuvor einen Pickel gesehen. Zu Hause lassen sie sich als Held feiern – wenn sie überhaupt nach Hause kommen.''" |
| | * [[Salzburger Nachrichten]], ein Beitrag von [[Othmar Behr]] | | * [[Salzburger Nachrichten]], ein Beitrag von [[Othmar Behr]] |
| | {{SORTIERUNG:Dyhrenfurth, Norman}} | | {{SORTIERUNG:Dyhrenfurth, Norman}} |