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=== Schauwand ===
 
=== Schauwand ===
Die plastische Gliederung der Schauwand und ihre heutige Secco-Malerei wurde im Jahr [[1732]] vom namhaften Salzburger [[Barock]]<nowiki>maler</nowiki> [[Franz Anton Ebner]] unter Fürsterzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian|Firmian]] phantasievoll mit elf verschiedenen Pferden neu gestaltet.
   
* ''Hauptartikel: [[Pferdegemälde von Franz Anton Ebner (Marstallschwemme)]]''
 
* ''Hauptartikel: [[Pferdegemälde von Franz Anton Ebner (Marstallschwemme)]]''
 
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Die plastische Gliederung der Schauwand und ihre heutige Secco-Malerei wurde im Jahr [[1732]] vom namhaften Salzburger [[Barock]]<nowiki>maler</nowiki> [[Franz Anton Ebner]] unter Fürsterzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian|Firmian]] phantasievoll mit elf verschiedenen Pferden neu gestaltet.
Die Anregungen dazu holte er sich aus dem Antwerpener Stichwerk "''Equile seu speculum equorum''" über Pferderassen. Gezeigt werden Pferde, die sie sich im offenen Gelände tummeln und unter freiem Himmel spielen, springen, tänzeln und galoppieren. Der portalähnliche Mittelteil der Schauwand zeigt ein ganz besonderes edles Pferd, das geflügelte Pferd [[Pegasusbrunnen|Pegasos]] aus der griechischen Mythologie. Bellerophontes, der mit Hilfe des geflügelten Pferdes die Fürstentochter Andromeda vor dem Meeresungeheuer Ladon gerettet hatte und auch die Chimera bezwungen hatte, versuchte zuletzt noch auf Pegasos in den Olymp zu gelangen und diesen zu erobern. Zeus entsandte eine Bremse, die den Pegasos stach. Er strauchelte und Bellerophontes stürzte ins Verderben. Mit dieser geänderten Darstellung entstand ein neuer Bezug. Im Vordergrund steht die Tugend der Mäßigung gegenüber dem Ungestümen. Das dahinter liegende Wandgemälde zeigt hingegen die Folgen von Überheblichkeit, einer Untugend.
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Es muss ein eindrucksvolles Schauspiel gewesen sein, wenn die Pferde aus dem figurengeschmückten Tor des Hofmarstalls herauskamen und zur Schwemme geführt wurden.
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Gegen Ende des [[19. Jahrhundert]]s wurde die Secco-Malerei übertüncht und Fensterdurchbrüche für die dahinter gelegene Militärbäckerei angelegt. Diese Malerei wurde in den Jahren [[1915]] bis 1917 durch den aus Vorarlberg stammenden Restaurator Florus Scheel wieder freigelegt. Die Fehlstellen wurden anhand der im [[Salzburg Museum|Salzburger Museum Carolino-Augusteum]] erhaltenen detaillierten Entzurfszeichnungen rekonstruiert.
      
== Bildergalerie ==
 
== Bildergalerie ==

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