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Blom hätte [[2011]] die [[Liste der Festredner der Salzburger Festspiele|Eröffnungsrede]] bei den [[Salzburger Festspiele]]n halten sollen. Die damalige Salzburger [[Landeshauptfrau]] [[Gabi Burgstaller]] ([[SPÖ]]) hatte ihn dazu eingeladen und wollte, dass der Globalisierungskritiker Jean Ziegler die Rede bei der Festspieleröffnung im Sommer hält. Der Schweizer pflegt aber großen Groll gegen internationale Konzernchefs, Großbanker und verantwortungslose Superreiche. Er gibt ihnen die Schuld an der Ungerechtigkeit und dem Hunger in der Welt. Da unter den Sponsoren Nestlé und die ''Credit Suisse'' waren, hätten deren Vertreter in der [[Felsenreitschule]] nun im Smoking Ziegler gegenübersitzen und anhören müssen, was er sagt.  
 
Blom hätte [[2011]] die [[Liste der Festredner der Salzburger Festspiele|Eröffnungsrede]] bei den [[Salzburger Festspiele]]n halten sollen. Die damalige Salzburger [[Landeshauptfrau]] [[Gabi Burgstaller]] ([[SPÖ]]) hatte ihn dazu eingeladen und wollte, dass der Globalisierungskritiker Jean Ziegler die Rede bei der Festspieleröffnung im Sommer hält. Der Schweizer pflegt aber großen Groll gegen internationale Konzernchefs, Großbanker und verantwortungslose Superreiche. Er gibt ihnen die Schuld an der Ungerechtigkeit und dem Hunger in der Welt. Da unter den Sponsoren Nestlé und die ''Credit Suisse'' waren, hätten deren Vertreter in der [[Felsenreitschule]] nun im Smoking Ziegler gegenübersitzen und anhören müssen, was er sagt.  
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Doch dann hatte die Landeshauptfrau plötzlich Jean Ziegler wieder ausgeladen. Sie begründet dies mit dem Schutz vor Gadhafi-Diskussionen. Ziegler soll eine gewisse Nähe zum libyschen Machthaber Muammar al-Gadhafi wurde erzählt. Eine Organisation, die mit Ziegler in Verbindung stünde, hatte die Verleihung des dubioses Menschenrechtspreises von Gadhafis organisiert. Dieser war aber in der Vergangenheit auch schon einem Holocaustleugner verliehen worden wurde kolportiert. Es hieß, Ziegler gehöre zu den Preisträgern, was dieser stets zurückgewiesen hatte. Er erneuerte auch nach seiner Ausladung als Festspielredner seine Aussage, dass er den Preis nie angenommen hatte und ''der libysche Despot ein Fall für den Psychiater sei''.
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Doch dann hatte die Landeshauptfrau plötzlich Jean Ziegler wieder ausgeladen. Sie begründet dies mit dem Schutz vor Gadhafi-Diskussionen. Ziegler soll eine gewisse Nähe zum libyschen Machthaber Muammar al-Gadhafi haben, wurde erzählt. Eine Organisation, die mit Ziegler in Verbindung stünde, hatte die Verleihung des dubioses Menschenrechtspreises von Gadhafis organisiert. Dieser war aber in der Vergangenheit auch schon einem Holocaustleugner verliehen worden wurde kolportiert. Es hieß, Ziegler gehöre zu den Preisträgern, was dieser stets zurückgewiesen hatte. Er erneuerte auch nach seiner Ausladung als Festspielredner seine Aussage, dass er den Preis nie angenommen hatte und ''der libysche Despot ein Fall für den Psychiater sei''.
    
Es tauchte also die Fragen auf, warum der Schweizer ausgeladen wurde und ob etwa die Sponsoren etwa Druck gemacht hätte?  Dies wiederum dementierte die [[Präsidenten der Salzburger Festspiele|Salzburger Festspielpräsidentin]] [[Helga Rabl-Stadler]] vehement. Schweizer hingegen meinte, dass seine Gegner aus dem Sponsorenkreis dahinter stünden, denn  "''Diese Zürcher Geldsäcke wollten nicht gezwungen werden, mir bei den Festspielen zuzuhören.''"
 
Es tauchte also die Fragen auf, warum der Schweizer ausgeladen wurde und ob etwa die Sponsoren etwa Druck gemacht hätte?  Dies wiederum dementierte die [[Präsidenten der Salzburger Festspiele|Salzburger Festspielpräsidentin]] [[Helga Rabl-Stadler]] vehement. Schweizer hingegen meinte, dass seine Gegner aus dem Sponsorenkreis dahinter stünden, denn  "''Diese Zürcher Geldsäcke wollten nicht gezwungen werden, mir bei den Festspielen zuzuhören.''"
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