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Der Maxglaner Gemeinderat fasste [[1930]] den wohl auch von politischer Gesinnung getragenen Beschluss, das monarchische Denkmal von der inzwischen „verkehrsreichen“ Kreuzung Siezenheimer Straße/[[Innsbrucker Bundesstraße]] absiedeln zu wollen, konnte sich jedoch auf keinen neuen Aufstellungsort einigen.  
 
Der Maxglaner Gemeinderat fasste [[1930]] den wohl auch von politischer Gesinnung getragenen Beschluss, das monarchische Denkmal von der inzwischen „verkehrsreichen“ Kreuzung Siezenheimer Straße/[[Innsbrucker Bundesstraße]] absiedeln zu wollen, konnte sich jedoch auf keinen neuen Aufstellungsort einigen.  
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In seiner 57. Jahreshauptversammlung beschloss [[1931]] der „[[Österreichischer Kameradschaftsbund Maxglan|I. Militär-Veteranen- und Kriegerverein Alt-Maxglan]]“ als Errichter des Denkmals, einstimmig, dieses ''„In Erwägung des Umstandes, dass das an der Kreuzung der Reichs- und Siezenheimer Straße errichtete Kaiserdenkmal sichtlich auf diesem Platze dem verfall preisgegeben erscheint, aus politischen Gründen die Renovierung und Einzäunung des Denkmals durch die Gemeindevertretung Maxglan nicht zu erwarten ist, in der weiteren Erwägung, dass das Denkmal für den verstorbenen, einst allverehrten Kaiser und obersten Kriegsherren dem politischen Streite entzogen werde und einen dauernden und würdigen Platz der Aufstellung erhalten soll“,'' in den Friedhofsbereich an die Nordseite der [[Pfarrkiche Maxglan]] zu verlegen.  
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In seiner 57. Jahreshauptversammlung beschloss [[1931]] der „[[Österreichischer Kameradschaftsbund Maxglan|I. Militär-Veteranen- und Kriegerverein Alt-Maxglan]]“ als Errichter des Denkmals, einstimmig, dieses ''„In Erwägung des Umstandes, dass das an der Kreuzung der Reichs- und Siezenheimer Straße errichtete Kaiserdenkmal sichtlich auf diesem Platze dem verfall preisgegeben erscheint, aus politischen Gründen die Renovierung und Einzäunung des Denkmals durch die Gemeindevertretung Maxglan nicht zu erwarten ist, in der weiteren Erwägung, dass das Denkmal für den verstorbenen, einst allverehrten Kaiser und obersten Kriegsherren dem politischen Streite entzogen werde und einen dauernden und würdigen Platz der Aufstellung erhalten soll“,'' in den Friedhofsbereich an die Nordseite der [[Pfarrkirche Maxglan]] zu verlegen.  
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Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich im [[März]] [[1938]] musste das Denkmal auf politisches Geheiß der neuen Machthaber aus der Öffentlichkeit entfernt werden. Während der Kriegsjahre wurde es daraufhin in der Scheune des „Brennerbauern“ Simon Bayerhammer versteckt wo es dann auch bis [[1985]] verblieb und in Vergessenheit geriet.
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Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich im [[März]] [[1938]] musste das Denkmal auf politisches Geheiß der neuen Machthaber aus der Öffentlichkeit entfernt werden. Während der Kriegsjahre wurde es daraufhin in der Scheune des „Brennerbauern“ Simon Bayerhammer versteckt wo es dann auch bis [[1985]] verblieb und in Vergessenheit geriet.
    
===Neuaufstellung 1985===
 
===Neuaufstellung 1985===

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