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* in [[Osttirol]]: das Gebiet vom [[Felber Tauern]] - [[Matrei]] - [[Hopfgarten im Defreggental]] und das Gebiet um den [[Stallersattel]];
 
* in [[Osttirol]]: das Gebiet vom [[Felber Tauern]] - [[Matrei]] - [[Hopfgarten im Defreggental]] und das Gebiet um den [[Stallersattel]];
 
* in [[Kärnten]]: das Gebiet um [[Stall im oberen Mölltal]] bis [[Schloss Lengberg]] (Osttirol, nahe von Dölsach), das [[Lurnfeld]] nordwestlich von [[Spittal an der Drau]], [[Gmünd]], [[Maltatal]] und die [[Nockberge]], das Gebiet südöstlich von [[Maria Saal]], [[Taggenbrunn]], das Gebiet östlich von [[Friesach]] und [[Althofen]] einschließlich beider Orte, [[Lichtenberg]], [[Stein |Stein]], [[St. Andrä im Lavanttal|St. Andrä]], [[Löschtental]] und [[Lavamünd]];
 
* in [[Kärnten]]: das Gebiet um [[Stall im oberen Mölltal]] bis [[Schloss Lengberg]] (Osttirol, nahe von Dölsach), das [[Lurnfeld]] nordwestlich von [[Spittal an der Drau]], [[Gmünd]], [[Maltatal]] und die [[Nockberge]], das Gebiet südöstlich von [[Maria Saal]], [[Taggenbrunn]], das Gebiet östlich von [[Friesach]] und [[Althofen]] einschließlich beider Orte, [[Lichtenberg]], [[Stein |Stein]], [[St. Andrä im Lavanttal|St. Andrä]], [[Löschtental]] und [[Lavamünd]];
* in der [[Steiermark]]: [[Haus im Ennstal|Haus]] und [[Gröbming]] im [[Ennstal]], Neumarkt, das Gebiet nordwestlich von [[Deutschlandsberg]], das Gebiet zwischen Leibnitz und Arnfels, Straßgang südlich von Graz;  
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* in der [[Steiermark]]: [[Haus im Ennstal|Haus]] und [[Gröbming]] im [[Ennstal]], [[Neumarkt in der Steiermark|Neumarkt]], das Gebiet nordwestlich von [[Deutschlandsberg]], das Gebiet zwischen [[Leibnitz]] und [[Arnfels]], [[Straßgang]] südlich von Graz;  
* in Slowenien: das Gebiet nördlich und östlich von [[Pettau]], heute Ptuj; Zwettendorf, an der Sava: das Gebiet um Lichtenwald, Reichenstein, Rann und Reichenburg;
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* in [[Slowenien]]: das Gebiet nördlich und östlich von [[Pettau]], heute Ptuj; [[Zwettendorf]], an der Sava: das Gebiet um [[Lichtenwald]], [[Reichenstein]], [[Rann (Brežice)|Rann]] und [[Reichenburg]];
* in Niederösterreich: [[Arnsdorf]], Wölbling und Traismauer;
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* in [[Niederösterreich]]: [[Arnsdorf]], [[Wölbling]] und [[Traismauer]];
* in [[Bayern]]: Gebiete um Mittergars und [[Mühldorf am Inn]], das Gebiet westlich von [[Tittmoning]] über [[Tettelham]], Halmberg, Raschenberg, [[Schloss Staufeneck|Stauffeneck]] bis [[Grafen von Plain|Plain]] bei [[Bad Reichenhall|Reichenhall]] sowie die [[Fürstpropstei Berchtesgaden|Propstei Berchtesgaden]];
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* in [[Bayern]]: Gebiete um [[Mittergars]] und [[Mühldorf am Inn]], das Gebiet westlich von [[Tittmoning]] über [[Tettelham]], Halmberg, Raschenberg, [[Schloss Staufeneck|Stauffeneck]] bis [[Grafen von Plain|Plain]] bei [[Bad Reichenhall|Reichenhall]] sowie die [[Fürstpropstei Berchtesgaden|Propstei Berchtesgaden]];
    
===Salzburgs Privileg===
 
===Salzburgs Privileg===
Der aus schwäbischem Adel stammende Erzbischof [[Gebhard]] ([1060 - 1088) gründete mit Zustimmung von König Heinrich IV. und Papst Gregor VII. [[1072]] in Gurk in Kärnten das erste Salzburger "Eigenbistum". Innerhalb der katholischen Kirche war es durch viele Jahrhunderte ein einzigartiges Vorrecht, dass die [[Salzburger Erzbischöfe]] vier Suffraganbischöfe – im frühen [[13. Jahrhundert]] wurden drei weitere [[Salzburger Kirchenprovinz|Eigenbistümer]] im bayerischen [[Chiemsee]], in Seckau (Steiermark) und Lavant (Kärnten) gegründet – ohne Mitwirkung von Papst und Kaiser einsetzen konnten. Auf dem ersten Vatikanischen Konzil [[1869]] wurde deshalb der Salzburger Erzbischof [[Maximilian Josef von Tarnóczy|Tarnóczy]] von Pius IX. mit den Worten begrüßt: "''Seht da kommt der halbe Papst, der selbst Bischöfe machen kann''".  
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Der aus schwäbischem Adel stammende Erzbischof [[Gebhard]] ([[[1060]]–[[1088]]) gründete mit Zustimmung von König Heinrich IV. und Papst Gregor VII. [[1072]] in Gurk in Kärnten das erste Salzburger [[Eigenbistum]]. Innerhalb der katholischen Kirche war es durch viele Jahrhunderte ein einzigartiges Vorrecht, dass die [[Salzburger Erzbischöfe]] vier [[Suffraganbischof|Suffraganbischöfe]] – im frühen [[13. Jahrhundert]] wurden drei weitere Eigenbistümer im bayerischen [[Chiemsee]], in [[Seckau]] (Steiermark) und [[Lavant]] (Kärnten) gegründet – ohne Mitwirkung von Papst und Kaiser einsetzen konnten. Auf dem ersten Vatikanischen Konzil [[1869]] wurde deshalb der Salzburger Erzbischof [[Maximilian Josef von Tarnóczy|Tarnóczy]] von Pius IX. mit den Worten begrüßt: "''Seht da kommt der halbe Papst, der selbst Bischöfe machen kann''".  
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Während dieses Recht [[1920]] und endgültig mit dem Konkordat [[1934]] verloren ging, besitzen die Salzburger Erzbischöfe bis heute zwei besondere Ehrentitel: Als ständige Vertreter des Papstes (Legati nati) in ihrer Kirchenprovinz tragen sie seit [[1026]] den "[[Privilegien der Salzburger Erzbischöfe|Legatenpurpur]]", der älter ist, als das Purpurgewand der Kardinäle. Nach langen Auseinandersetzungen mit dem Erzbistum Magdeburg sicherten sich die Erzbischöfe im [[17. Jahrhundert]] den Titel des [[Privilegien der Salzburger Erzbischöfe|''Primas Germaniae'']], des ersten Kirchenfürsten in Deutschland.
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Während dieses Recht [[1920]] und endgültig mit dem Konkordat [[1934]] verloren ging, besitzen die Salzburger Erzbischöfe bis heute zwei besondere Ehrentitel: Als ständige Vertreter des Papstes (''Legati nati'') in ihrer Kirchenprovinz tragen sie seit [[1026]] den "[[Privilegien der Salzburger Erzbischöfe#Das Tragen von Purpur|Legatenpurpur]]", der älter ist, als das Purpurgewand der Kardinäle. Nach langen Auseinandersetzungen mit dem Erzbistum Magdeburg sicherten sich die Erzbischöfe im [[17. Jahrhundert]] den Titel des [[Privilegien der Salzburger Erzbischöfe#Tragen des Titels primas germaniae|''Primas Germaniae'']], des ersten Kirchenfürsten in Deutschland.
 
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Am [[25. Juli]] [[1225]] erhielt dasErzbistum das Privileg der selbstständigen Besetzung des [[Eigenbistum|Eigenbistums]] [[Bistum Lavant|Lavant]]
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Am [[25. Juli]] [[1225]] erhielt das Erzbistum das Privileg der selbstständigen Besetzung des  Eigenbistums [[Bistum Lavant|Lavant]].
    
==Salzburg als Fürstentum==
 
==Salzburg als Fürstentum==
[[1648]] wird Salzburg durch den ''Westfälischen Frieden'' als souveränes Fürstentum anerkannt. Der letzte Fürsterzbischof, [[Hieronymus Graf Colloredo]], floh am [[10. Dezember]] [[1800]] nach Wien vor den heran rückenden Franzosen und übergab am [[18. März]] [[1809]] die von ihm aus Wien aus geleitete Diözese dem [[Bischöfe von Chiemsee|Bischof von Chiemsee]], [[Sigmund Christoph von Zeil und Trauchburg]].
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[[1648]] wird Salzburg durch den ''Westfälischen Frieden'' als souveränes Fürstentum anerkannt. Der letzte Fürsterzbischof, [[Hieronymus Graf Colloredo]], floh am [[10. Dezember]] [[1800]] nach [[Wien]] vor den heran rückenden Franzosen und übergab am [[18. März]] [[1809]] die von ihm aus Wien aus geleitete Diözese dem [[Bischof von Chiemsee]], [[Sigmund Christoph von Zeil und Trauchburg]].
    
===Salzburg als Kurfürstentum===
 
===Salzburg als Kurfürstentum===
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Das Kurfürstentum Salzburg bestand von [[1803]] bis [[1806]] und wurde von Großherzog [[Ferdinand III. von Toskana]] regiert.
 
Das Kurfürstentum Salzburg bestand von [[1803]] bis [[1806]] und wurde von Großherzog [[Ferdinand III. von Toskana]] regiert.
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===Salzburg bei Bayern===
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===Salzburg Teil des Königreichs Bayer ===
 
:''Hauptartikel: [[Salzburg Teil des Königreichs Bayern]]''
 
:''Hauptartikel: [[Salzburg Teil des Königreichs Bayern]]''
Von [[1810]] bis [[1816]] war das Erzbistum Teil von [[Bayern]].
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Von [[1810]] bis [[1816]] war das Erzbistum Teil des [[Königreich Bayern|Königreichs Bayern]].
    
==Salzburg bei k. k. Österreich==
 
==Salzburg bei k. k. Österreich==
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: ''Hauptartikel: [[Salzburger Kirchenprovinz]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Salzburger Kirchenprovinz]]''
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Die Salzburger Kirchenprovinz zog sich von Bayern über [[Tirol]] ([[Nordtirol|Nord]]- und [[Südtirol]], [[Kärnten]], der [[Steiermark]] bis nach Niederösterreich.
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Die Salzburger Kirchenprovinz zog sich von Bayern über [[Tirol]] ([[Nordtirol|Nord]]- und [[Südtirol]], [[Kärnten]], der [[Steiermark]] bis nach [[Niederösterreich]].
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==Fußnote==
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==Quellen ==
 
<references/>
 
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{{Verwaltungsbegriffe aus dem Kirchenrecht}}
 
{{Verwaltungsbegriffe aus dem Kirchenrecht}}
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[[Kategorie:Religion]]
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[[Kategorie:Katholische Kirche]]
 
[[Kategorie:Geschichte (Erzbistum)|!]]
 
[[Kategorie:Geschichte (Erzbistum)|!]]
 
[[Kategorie:Geschichte]]
 
[[Kategorie:Geschichte]]

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