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Erst im Sommer gegründet, fuhr die Mannschaft im November nach Graz, wo es in den Kammersälen um die Felix-Tappler-Trophäe für den besten Club der Nation ging. Die Vorzeichen waren ungünstig: Der sehr wichtige Peter Enzinger durfte nicht eingesetzt werden, weil die Anmeldefrist verpasst worden war. Dennoch begannen die Walser  mit einem 5:3-Sieg gegen Vorwärts Linz, dann wurde Hallein 6:2 abgefertigt und gegen Vorwärts Graz reichte ein 4:4 – drei Monate nach der von Hias Berger initiierten Clubgründung war der A.C. Wals schon österreichischer Meister.  
 
Erst im Sommer gegründet, fuhr die Mannschaft im November nach Graz, wo es in den Kammersälen um die Felix-Tappler-Trophäe für den besten Club der Nation ging. Die Vorzeichen waren ungünstig: Der sehr wichtige Peter Enzinger durfte nicht eingesetzt werden, weil die Anmeldefrist verpasst worden war. Dennoch begannen die Walser  mit einem 5:3-Sieg gegen Vorwärts Linz, dann wurde Hallein 6:2 abgefertigt und gegen Vorwärts Graz reichte ein 4:4 – drei Monate nach der von Hias Berger initiierten Clubgründung war der A.C. Wals schon österreichischer Meister.  
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Die ersten Aushängeschilder des Vereins waren [[Bartholomäus Brötzner|Bartl Brötzner]] und sein Bruder [[Georg Brötzner|Georg]]. Alle waren ab [[1947]] für den SAK aktiv und [[1950]] als Legionäre mit dem A.C. Bad Reichenhall [[Walser Ringer als Deutsche Meister (1950)|deutscher Mannschaftsmeister]] geworden. Bartl Brötzner errang in seiner Karriere drei Olympiateilnahmen, zehn Einzel- und neun Mannschaftstitel in Österreich. 1956 in Australien waren bereits zwei Walser Sportler Olympioniken: Bartl Brötzner und [[Eugen Wiesberger]] erreichten die Ränge vier und sieben. Sie begründeten eine lange olympische Tradition, denn der Club stellte von 1952 bis 1992 bei allen Sommerspielen mindestens einen Teilnehmer.
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Die ersten Aushängeschilder des Vereins waren [[Bartholomäus Brötzner|Bartl Brötzner]] und sein Bruder [[Georg Brötzner (senior)|Georg]]. Alle waren ab [[1947]] für den SAK aktiv und [[1950]] als Legionäre mit dem A.C. Bad Reichenhall [[Walser Ringer als Deutsche Meister (1950)|deutscher Mannschaftsmeister]] geworden. Bartl Brötzner errang in seiner Karriere drei Olympiateilnahmen, zehn Einzel- und neun Mannschaftstitel in Österreich. 1956 in Australien waren bereits zwei Walser Sportler Olympioniken: Bartl Brötzner und [[Eugen Wiesberger]] erreichten die Ränge vier und sieben. Sie begründeten eine lange olympische Tradition, denn der Club stellte von 1952 bis 1992 bei allen Sommerspielen mindestens einen Teilnehmer.
    
In den [[1960er]] und frühen [[1970er]] Jahren zählte der Walser [[Franz Berger (Ringer)|Franz Berger]] mit 27 Staatsmeistertiteln in der allgemeinen Klasse und vier Olympiateilnahmen zwischen [[1960]] und [[1972]] zu den Topathleten. Bei der EM in Ostberlin [[1970]] errang er die Bronzemedaille. Auch [[Josef Brötzner]] konnte in den 1970er Jahren mit 13 Staatsmeistertiteln und Olympiateilnahmen aufwarten.
 
In den [[1960er]] und frühen [[1970er]] Jahren zählte der Walser [[Franz Berger (Ringer)|Franz Berger]] mit 27 Staatsmeistertiteln in der allgemeinen Klasse und vier Olympiateilnahmen zwischen [[1960]] und [[1972]] zu den Topathleten. Bei der EM in Ostberlin [[1970]] errang er die Bronzemedaille. Auch [[Josef Brötzner]] konnte in den 1970er Jahren mit 13 Staatsmeistertiteln und Olympiateilnahmen aufwarten.
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