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| | Die Wohnbevölkerung Hüttaus beträgt laut der letzten Volkszählung vom 15. Mai 2001 exakt 1555 Personen. Gegenüber dem Ergebnis der Volkszählung von [[1991]] ergab sich damit ein Zuwachs von 57 Personen bzw. 3,8%. Die Veränderungen resultieren aus dem Zuzug von 46 Personen und der Geburt von 11 Kindern. Insgesamt unterhalten in der Gemeinde 73 Personen einen Nebenwohnsitz. Die Einwohnerdichte beträgt 29 Einwohner pro km2. | | Die Wohnbevölkerung Hüttaus beträgt laut der letzten Volkszählung vom 15. Mai 2001 exakt 1555 Personen. Gegenüber dem Ergebnis der Volkszählung von [[1991]] ergab sich damit ein Zuwachs von 57 Personen bzw. 3,8%. Die Veränderungen resultieren aus dem Zuzug von 46 Personen und der Geburt von 11 Kindern. Insgesamt unterhalten in der Gemeinde 73 Personen einen Nebenwohnsitz. Die Einwohnerdichte beträgt 29 Einwohner pro km2. |
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| − | Nach Altersgruppen eingeteilt zeigt sich, dass 64,1 % der Einwohner der Gruppe der Erwerbstätigen zwischen 15 und 64 Jahren, 18,5% der Altersgruppe der unter 15jährigen und 17,4% jener der über 65jährigen angehören. Der Anteil der Männer und Frauen zeigt sich ausgeglichen, einzig bei den Senioren überwiegt der Anteil der Frauen im Verhältnis 2:1. | + | Nach Altersgruppen eingeteilt zeigt sich, dass 64,1 % der Einwohner der Gruppe der Erwerbstätigen zwischen 15 und 64 Jahren, 18,5 % der Altersgruppe der unter 15jährigen und 17,4 % jener der über 65jährigen angehören. Der Anteil der Männer und Frauen zeigt sich ausgeglichen, einzig bei den Senioren überwiegt der Anteil der Frauen im Verhältnis 2:1. |
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| − | Nach Staatsangehörigkeit gerechnet zählen zur Wohnbevölkerung der Gemeinde 1419 Österreicher (91,4%) und 134 Ausländer (8,6%), wobei von den österreichischen Staatsbürgern 34 Personen im Ausland zur Welt kamen. Mit 4,4% Anteil an der Wohnbevölkerung stellt die Gruppe der aus Ex-Jugoslawien stammenden Personen die größte Gruppe der nicht-österreichischen Staatsbürger. Dahinter folgen die in der Türkei geborenen Gemeindebürger (1,6 %) und Personen aus dem Nachbarland Deutschland (1,2 %). Insgesamt stammen 2 % der Einwohner aus Staaten der Europäischen Union und 6,6%aus Drittstaaten. | + | Nach Staatsangehörigkeit gerechnet zählen zur Wohnbevölkerung der Gemeinde 1419 Österreicher (91,4 %) und 134 Ausländer (8,6 %), wobei von den österreichischen Staatsbürgern 34 Personen im Ausland zur Welt kamen. Mit 4,4% Anteil an der Wohnbevölkerung stellt die Gruppe der aus Ex-Jugoslawien stammenden Personen die größte Gruppe der nicht-österreichischen Staatsbürger. Dahinter folgen die in der Türkei geborenen Gemeindebürger (1,6 %) und Personen aus dem Nachbarland Deutschland (1,2 %). Insgesamt stammen zwei Prozent der Einwohner aus Staaten der Europäischen Union und 6,6 % aus Drittstaaten. |
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| | == Geschichte ==</noinclude> | | == Geschichte ==</noinclude> |
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| | Zeitlich beginnen die „Au“-Namen mit den großen Waldschenkungen der [[Salzburger Erzbischöfe]] im [[11. Jahrhundert|11.]] und [[12. Jahrhundert]] an die Stifte [[Benediktinerstift Admont|Admont]] (Flachau) und [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|St. Peter]] (Abtenau), sowie an das [[Domkapitel]] (Scheffau-Tal). Allgemein zählen die „Au“-Namen als Zeugen der großen Kolonisation, die bis in das [[13. Jahrhundert|13.]] und [[14. Jahrhundert]] fortgesetzt wurde. | | Zeitlich beginnen die „Au“-Namen mit den großen Waldschenkungen der [[Salzburger Erzbischöfe]] im [[11. Jahrhundert|11.]] und [[12. Jahrhundert]] an die Stifte [[Benediktinerstift Admont|Admont]] (Flachau) und [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|St. Peter]] (Abtenau), sowie an das [[Domkapitel]] (Scheffau-Tal). Allgemein zählen die „Au“-Namen als Zeugen der großen Kolonisation, die bis in das [[13. Jahrhundert|13.]] und [[14. Jahrhundert]] fortgesetzt wurde. |
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| − | Die älteste urkundliche Erwähnung des „Gutes Hüttawe“ stammt aus dem [[Admonter Stiftsurbar]] aus dem Jahr [[1325]]. Bereits [[1170]], also 155 Jahre zuvor wurde jedoch schon das Gut Fritzwald in dieser Gegend erwähnt. [[1451]] findet sich die Namensform „Hüt(t)aw“ wobei das „w“ damals als „u“ ausgesprochen wurde und sich der Ortsname damit bis heute nur noch unwesentlich in seiner schriftlichen Form veränderte. [[Hannsen Goldseysn]], ein erzbischöflicher Pfennigmeister des [[15. Jahrhundert]]s hielt in seinen noch heute erhaltenen Reisekostenabrechnungen aber auch die Form „Hytta“ schriftlich fest. | + | Die älteste urkundliche Erwähnung des „Gutes Hüttawe“ stammt aus dem [[Admonter Stiftsurbar]] aus dem Jahr [[1325]]. Bereits [[1170]], also 155 Jahre zuvor wurde jedoch schon das Gut Fritzwald in dieser Gegend erwähnt. [[1451]] findet sich die Namensform „Hüt(t)aw“ wobei das „w“ damals als „u“ ausgesprochen wurde und sich der Ortsname damit bis heute nur noch unwesentlich in seiner schriftlichen Form veränderte. [[Hannsen Goldseysn]], ein erzbischöflicher Pfennigmeister des [[15. Jahrhundert]]s hielt in seinen noch heute erhaltenen Reisekostenabrechnungen aber auch die Form „Hytta“ schriftlich fest. <noinclude> |
| − | [[File:Wappen at huettau.png|thumb]]
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| − | === Wappen ===
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| − | Das Wappen wurde der Gemeinde am [[31. Dezember]] [[1953]] von der [[Salzburger Landesregierung]] verliehen. Es zeigt einen vor einem Hüttengebäude stehenden Hochofen, der Bezug auf die Eisenhütte nimmt, die dem Ort einst den Namen gab, sowie je eine rote und silberfarbene Raute, die dem Wappen des [[Benediktinerstift Admont|Stiftes Admont]] entnommen wurden, das bis in das [[16. Jahrhundert]] der größte Grundbesitzer im [[Fritztal]] war.
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| − | Beschreibung: ''In grünem Schild, begleitet rechts oben von einer facettierten roten und links oben von einer ebensolchen silbernen Raute, eine rotbedachte Hütte und davor ein gemauerter Schmelzofen, aus dem Flammen schlagen. Alles in seinen natürlichen Farben.''<noinclude>
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| | == Kultur und Sehenswürdigkeiten == | | == Kultur und Sehenswürdigkeiten == |
| | <!-- === Aussichtspunkte === --> | | <!-- === Aussichtspunkte === --> |
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| | ==== Ehrenbürger ==== | | ==== Ehrenbürger ==== |
| | :''Hauptartikel [[Ehrenbürger der Gemeinde Hüttau]]'' | | :''Hauptartikel [[Ehrenbürger der Gemeinde Hüttau]]'' |
| | + | [[File:Wappen at huettau.png|thumb]] |
| | + | === Wappen === |
| | + | Das Wappen wurde der Gemeinde am [[31. Dezember]] [[1953]] von der [[Salzburger Landesregierung]] verliehen. Es zeigt einen vor einem Hüttengebäude stehenden Hochofen, der Bezug auf die Eisenhütte nimmt, die dem Ort einst den Namen gab, sowie je eine rote und silberfarbene Raute, die dem Wappen des [[Benediktinerstift Admont|Stiftes Admont]] entnommen wurden, das bis in das [[16. Jahrhundert]] der größte Grundbesitzer im [[Fritztal]] war. |
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| | + | Beschreibung: ''In grünem Schild, begleitet rechts oben von einer facettierten roten und links oben von einer ebensolchen silbernen Raute, eine rotbedachte Hütte und davor ein gemauerter Schmelzofen, aus dem Flammen schlagen. Alles in seinen natürlichen Farben.'' |
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| | ==Persönlichkeiten== | | ==Persönlichkeiten== |