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Im Jahr [[1856]] erregten die Pinzgauer bei der [[Salzburg auf Weltausstellungen|Weltausstellung]] in [[Frankreich#Paris|Paris]] das erste Mal internationales Aufsehen. Die Auswahl der Ausstellungstiere traf man bei einer Landesschau in Salzburg, zu der nur Vertreter der Original-Pinzgauer-Rasse, die Rauriser eingeschlossen, zugelassen wurden. Bis [[München]] musste man die Tiere zu Fuß treiben. Ab München wurden sie per Eisenbahn nach Paris gebracht. Sieben der zwölf in Paris präsentierten Pinzgauer erhielten hohe Auszeichnungen. In der Folge wurden die großen landwirtschaftlichen Ausstellungen, [[1857]] in Wien, [[1863]] in Hamburg, [[1864]] und [[1865]] in Salzburg mit großen „Musterkollektionen des Pinzgauischen Rinderstammes“ beschickt.  
 
Im Jahr [[1856]] erregten die Pinzgauer bei der [[Salzburg auf Weltausstellungen|Weltausstellung]] in [[Frankreich#Paris|Paris]] das erste Mal internationales Aufsehen. Die Auswahl der Ausstellungstiere traf man bei einer Landesschau in Salzburg, zu der nur Vertreter der Original-Pinzgauer-Rasse, die Rauriser eingeschlossen, zugelassen wurden. Bis [[München]] musste man die Tiere zu Fuß treiben. Ab München wurden sie per Eisenbahn nach Paris gebracht. Sieben der zwölf in Paris präsentierten Pinzgauer erhielten hohe Auszeichnungen. In der Folge wurden die großen landwirtschaftlichen Ausstellungen, [[1857]] in Wien, [[1863]] in Hamburg, [[1864]] und [[1865]] in Salzburg mit großen „Musterkollektionen des Pinzgauischen Rinderstammes“ beschickt.  
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Die Weltausstellung in Wien im Jahr [[1873]], bei der alle Rinderrassen der [[Österreich#Österreich-Ungarn|Österreich isch-Ungarischen Monarchie]] vertreten waren, brachte dem Pinzgauer Rind erneut große Anerkennung. Vor allem die weiblichen Tiere wurden in ihrem Wert hervorgehoben und die Zugleistung der Ochsen fand ebenfalls besondere Würdigung. (Aber auch Jungkühe und Kalbinnen wurden vor den Holzpflug oder die Heufuhre gespannt und waren auf Bergbauernhöfen bis in die [[1960er|60er-Jahre]] des [[20. Jahrhundert]]s noch dort und da im Einsatz.)
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Die Weltausstellung in Wien im Jahr [[1873]], bei der alle Rinderrassen der [[Österreich#Österreich-Ungarn|Österreichisch-Ungarischen Monarchie]] vertreten waren, brachte dem Pinzgauer Rind erneut große Anerkennung. Vor allem die weiblichen Tiere wurden in ihrem Wert hervorgehoben und die Zugleistung der Ochsen fand ebenfalls besondere Würdigung. (Aber auch Jungkühe und Kalbinnen wurden vor den Holzpflug oder die Heufuhre gespannt und waren auf Bergbauernhöfen bis in die [[1960er|60er-Jahre]] des [[20. Jahrhundert]]s noch dort und da im Einsatz.)
    
Die Leichtgängigkeit, Trittfestigkeit, Ausdauer und ihre feste Klaue befähigen das Pinzgauer Rind für den sommerlichen Auftrieb auf die Almen, der umgekehrt Gesundheit, Kraft und Ausdauer des Rindes fördert.
 
Die Leichtgängigkeit, Trittfestigkeit, Ausdauer und ihre feste Klaue befähigen das Pinzgauer Rind für den sommerlichen Auftrieb auf die Almen, der umgekehrt Gesundheit, Kraft und Ausdauer des Rindes fördert.
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