Sehr kleinräumige Almmähder haben die Almwirtschaft seit Jahrhunderten geprägt. Um 1970 waren diese Almmähder aber teilweise bereits als Almweiden genutzt und haben ihren Mähwiesencharakter verloren. Nach Ausweisung der Almweiden als Teil des Nationalparkes begann eine deutlich Intensivierung und großfläche Vergrößerung intensiv genutzter und schrittweise immer stärker gedüngter Mähwiesen. Auch ehemalige bachnahe Schotterflächen und Grauerlenbestände wurden zu Mähwiesen umgewandelt. Damit verarmt das abwechslungsreiche und typische blütenreiche und strukturreiche Bild der Almweiden im Nationalpark zunehnmend. Der Wert für den Naturschutz, aber ebenso für die Erholung und den Fremdenverkehr sinkt.