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==Der Bachlehrweg in seinen 14 Tafeln==  
 
==Der Bachlehrweg in seinen 14 Tafeln==  
Neben zwei allgemeinen Tafeln über den Nationalpark werden sehr anschaulich vorgestellt:  
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Neben zwei allgemeinen Tafeln über den Nationalpark werden in vorbildlicher Weise sehr anschaulich vorgestellt:  
 
   
 
   
* Der naturnahe Gebirgsbach der Tauerntäler ist stets begleitet durch einen typischen '''Gebirgs-Auwald''', den '''Grauerlenwald''' mit den typischen Pflanzenarten Weiße Pestwurz, Behaarter Kälberkropf, Brennnessel, Gefleckter Taubnessel, Hain-Sternmiere und Straußfarn. Auch die Grauerle selbst mit ihren Knöllchenbakterien als Stickstoff-Lieferanten wird vorgestellt.  
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* Der naturnahe Gebirgsbach der Tauerntäler ist stets begleitet durch einen typischen '''Gebirgs-Auwald''', den '''Grauerlenwald''' mit den typischen Pflanzenarten Weiße Pestwurz, Behaarter Kälberkropf, Brennnessel, Gefleckter Taubnessel, Hain-Sternmiere und Straußfarn. Auch die Grauerle selbst mit ihren Knöllchenbakterien als Stickstoff-Lieferanten wird vorgestellt.  
    
* Typisch für die Schluchtwälder ist ein hoher "vielfältige, bizarre und vorsintflutliche" '''Reichtum an verschiedenen Farnpflanzen''', wie Buchenfarn, Eichenfarn, Frauenfarn, Großer Dornfarn, Rippenfarn, Straußfarn, Tüpfelfarn, und Zerbrechlicher Blasenfarn sowie Wurmfarn. Der  Generationswechsel der Farnpflanzen wird ebenfalls anschaulich erklärt.  
 
* Typisch für die Schluchtwälder ist ein hoher "vielfältige, bizarre und vorsintflutliche" '''Reichtum an verschiedenen Farnpflanzen''', wie Buchenfarn, Eichenfarn, Frauenfarn, Großer Dornfarn, Rippenfarn, Straußfarn, Tüpfelfarn, und Zerbrechlicher Blasenfarn sowie Wurmfarn. Der  Generationswechsel der Farnpflanzen wird ebenfalls anschaulich erklärt.  
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* Die '''Laub- und Lebermooses''' feuchter Wälder bilden oft bodendeckend die unterste Schicht der Vegetation: Dazu gehören Stockwerkmoos, Haarmützenmoos (auch Widertonmoos genannt) und verschiedene Torfmoose sowie das Brunnenlebermoos.   
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* Die '''Laub- und Lebermooses''' feuchter Wälder bilden oft bodendeckend die unterste Schicht der Vegetation: Dazu gehören Stockwerkmoos, Haarmützenmoos (auch Widertonmoos genannt) und verschiedene Torfmoose sowie das Brunnenlebermoos.   
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* In weniger feuchten Bereichen am Bach gedeihen gerade auf Felsen '''verschiedene Flechtenarten''',  Symbiosen aus Pilz und Algen prägend.  Auf verschiedene Wuchsformen (Krustenflechten, Bartflechten und Blattflechten) sowie typische Fechtenarten  der Alpentäler wird näher eingegangen.   
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* In weniger feuchten Bereichen am Bach gedeihen gerade auf Felsen '''verschiedene Flechtenarten''',  Symbiosen aus Pilz und Algen prägend.  Auf verschiedene Wuchsformen (Krustenflechten, Bartflechten und Blattflechten) sowie typische Fechtenarten  der Alpentäler wird näher eingegangen.   
    
* Besonders wichtig ist auch in den Alpentälern die vielfältige und nicht selten durch intensive Holznutzung '''bedrohte Tier- und Pilzwelt im Alt- und Totholz'''. Zahlreiche höhlenbrütende Kleinvögel, im Sommer auch seltene Baumfledermäuse benötigen Baumhöhlen.  Verschiedene Spechtarten suchen sic hier ihre Nahrung. Besonders vielfältig und oft auch bedroht ist die Welt der holzbewohnenden Insektenarten.       
 
* Besonders wichtig ist auch in den Alpentälern die vielfältige und nicht selten durch intensive Holznutzung '''bedrohte Tier- und Pilzwelt im Alt- und Totholz'''. Zahlreiche höhlenbrütende Kleinvögel, im Sommer auch seltene Baumfledermäuse benötigen Baumhöhlen.  Verschiedene Spechtarten suchen sic hier ihre Nahrung. Besonders vielfältig und oft auch bedroht ist die Welt der holzbewohnenden Insektenarten.       
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