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'''Sam''' ist eine Siedlung im Norden der Stadt [[Salzburg]] nahe der Stadtgrenze zu [[Hallwang]].  
 
'''Sam''' ist eine Siedlung im Norden der Stadt [[Salzburg]] nahe der Stadtgrenze zu [[Hallwang]].  
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==Allgemeines==
 
Die Grenze zu [[Gnigl]] bildet dabei der Alterbach, die Grenze zu [[Itzling]] die Taunernbahn. In der Nähe von Sam (genauer im Nordteil von Gnigl) liegt seit [[2005]] die [[Salzburg Sam (Haltestelle)|Haltestelle Salzburg-Sam]] der [[S-Bahn Salzburg]]. Sam ist auch mit den [[Stadtbus]]linie {{Symbol-Buslinie|23}} erreichbar (Haltestellen Schleiferbachweg und Langmoosweg). Die Haltestelle "Sam (S-Bahn)" liegt dagegen im Norden von Gnigl. Sam besitzt etwa 1300 Einwohner.   
 
Die Grenze zu [[Gnigl]] bildet dabei der Alterbach, die Grenze zu [[Itzling]] die Taunernbahn. In der Nähe von Sam (genauer im Nordteil von Gnigl) liegt seit [[2005]] die [[Salzburg Sam (Haltestelle)|Haltestelle Salzburg-Sam]] der [[S-Bahn Salzburg]]. Sam ist auch mit den [[Stadtbus]]linie {{Symbol-Buslinie|23}} erreichbar (Haltestellen Schleiferbachweg und Langmoosweg). Die Haltestelle "Sam (S-Bahn)" liegt dagegen im Norden von Gnigl. Sam besitzt etwa 1300 Einwohner.   
    
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
 
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Die Siedlung entstand wesentlich in der Zeit des Austrofaschismus zwischen [[1932]] und [[1938]]. Durch diese neue Siedlung am Stadtrand sollte der allgemeinen Wohnungsnot entgegengewirkt werden und die hohe Arbeitslosigkeit im Baugewerbe bekämpft werden. In der Form des Bauens sollte aber anstelle des verdichteten städtischen Bauen, damals abwertend oft als "sozialistischer Massenwohnbau" bezeichnet, der offene "bodenständige" Bau am Stadtrand – ähnlich der "intakten Lebens- und Wirtschaftsgemeinschaft im Bauernhaus" gefördert werden. Die Siedlung wurde hier an einem Ort errichtet, wo zuvor Jahrzehnte lang in Ziegelteichen für die nahen Ziegelöfen gewonnen wurde. Der Landschaftsraum eignete sich nach dem Abbau nur mehr schlecht für die Landwirtschaft. Die Ziegelteiche wurden im Zuge der Bautätigkeit, oft aber auch erst später großteils zugeschüttet und aufgefüllt. Nur die "Bittner-Teiche" in Sam sind heute noch erhalten.
Die Siedlung entstand wesentlich in der Zeit des Austrofaschismus zwischen [[1932]] und [[1938]]. Durch diese neue Siedlung am Stadtrand sollte der allgemeinen Wohnungsnot entgegengewirkt werden und die hohe Arbeitslosigkeit im Baugewerbe bekämpft werden. In der Form des Bauens sollte aber anstelle des verdichteten städtischen Bauens, damals abwertend oft als "sozialistischer Massenwohnbau" bezeichnet, der offene "bodenständige" Bau am Stadtrand – ähnlich der "intakten Lebens- und Wirtschaftsgemeinschaft im Bauernhaus" gefördert werden. Die Siedlung wurde hier an einem Ort errichtet, wo zuvor Jahrzehnte lang in Ziegelteichen für die nahen Ziegelöfen gewonnen wurde. Der Landschaftsraum eignete sich nach dem Abbau nur mehr schlecht für die Landwirtschaft. Die Ziegelteiche wurden im Zuge der Bautätigkeit, oft aber auch erst später großteils zugeschüttet und aufgefüllt. Nur die "Bittner-Teiche" in Sam sind heute noch erhalten.
      
Der Stadtteil hieß zuerst "Ullreich-Siedlung" und war nach dem Gründer und langjährigen Obmann der als Bauherr auftretenden Wohnungs- Bau- und Siedlungsgenossenschaft "Heim" namens [[Franz Ullreich]] benannt (gegründet [[1912]]) Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde diese Siedlung dann in Sam umbenannt.  
 
Der Stadtteil hieß zuerst "Ullreich-Siedlung" und war nach dem Gründer und langjährigen Obmann der als Bauherr auftretenden Wohnungs- Bau- und Siedlungsgenossenschaft "Heim" namens [[Franz Ullreich]] benannt (gegründet [[1912]]) Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde diese Siedlung dann in Sam umbenannt.  
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[[Kategorie:Salzburg]]
 
[[Kategorie:Salzburg]]
[[Kategorie:Sam]]
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[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
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[[Kategorie:Sam|!]]

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