| − | Die Turmhöhe beträgt 23,5 Meter, die Mauerbreite an der Nord-, Süd- und Westseite 8,6 Meter, an der Ostseite 13,5 Meter. Der Turm hat fünf Stockwerke, von denen vier für Ausstellungszwecke genutzt werden. Im Parterre befinden sich Geschäfte. | + | Die Turmhöhe beträgt 23,5 Meter, die Mauerbreite an der Nord-, Süd- und Westseite 8,6 Meter, an der Ostseite 13,5 Meter. Der Turm hat fünf Stockwerke, von denen vier bis 2017 für Ausstellungszwecke genutzt werden. Aus Sicherheitsgründen ist der Vogtturm derzeit nicht für die Öffentlkeit zugänglich, ein neues Museums- und Sicherheitskonzept ist in Ausarbeitung. Im Parterre befinden sich Geschäfte. |
| − | Der Turm wurde wahrscheinlich als Schutz- und Wachturm errichtet und war Sitz des Schutz-, Amts- oder Kastenvogtes. Die Erzbischöfe [[Theotmar I.]] und [[Pilgrim I.]] flüchteten um [[902]] bis [[907]] vor den Ungarneinfällen in den [[Pinzgau]] und hielten sich vermutlich in dieser Zeit im Vogtturm auf.
| + | Siehe [https://de.wikipedia.org/wiki/Vogtturm Hauptartikel Vogtturm] |
| − | [[1254]] war der Turm im Besitz der [[Herren von Walchen|Herren zu Walchen]] und zählte als [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#U|Urbar]]<nowiki>gut</nowiki> zum Sitz [[Schloss Dorfheim]] in [[Saalfelden]]. [[1383]] gehörte der Turm Friedrich, Fuscher Probst ([[Herren von Hundt]]) und diente damals als Getreidespeicher und als Wohnung für den Gerichtsdiener. [[1770]], beim großen Feuer in [[Zell am See]], wurde auch der Turm in Mitleidenschaft gezogen. Der Brand vernichtete zwei Stockwerke und das Dach des Turmes. In dieser Zeit erfolgte im vierten Geschoß des Turmes mittels Böller vor Gewittern auch das sog. Wetterschießen. | + | [[1254]] war der Turm im Besitz der [[Herren von Walchen|Herren zu Walchen]] und zählte als [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#U|Urbar]]<nowiki>gut</nowiki> zum Sitz [[Schloss Dorfheim]] in [[Saalfelden]]. [[1383]] gehörte der Turm Friedrich, Fuscher Probst ([[Herren von Hundt]]) und diente damals als Getreidespeicher und als Wohnung für den Gerichtsdiener. [[1770]], beim großen Feuer in [[Zell am See]], wurde auch der Turm in Mitleidenschaft gezogen. Der Brand vernichtete zwei Stockwerke und das Dach des Turmes. In dieser Zeit erfolgte im vierten Geschoß des Turmes mittels Böller vor Gewittern auch das sog. Wetterschießen. [[1798]] erwarb der Kaufmann [[Johann Kastner]] den Turm, worauf dieser 145 Jahre im Familienbesitz blieb. In dieser Zeit wurden zwei Geschoße als Wohnung genutzt. |
| | Ab [[1951]] war die Familie [[Anton Faistauer|Faistauer]] aus [[Maishofen]], bzw. deren Erben im Besitz des Turmes. | | Ab [[1951]] war die Familie [[Anton Faistauer|Faistauer]] aus [[Maishofen]], bzw. deren Erben im Besitz des Turmes. |