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Dückher kam erst mit 16 Jahren nach Salzburg, also [[1625]], um an der erst gerade gegründeten [[Universität]] zu studieren. Aber der Aufenthalt dauerte zunächst nicht lange. Die Pest machte auch vor Salzburg nicht Halt und Dückher von den Eltern, denen von drei Kindern zwei schon in jungen Jahren verstorben waren, zuerst nach Süddeutschland und dann ins Burgund (Frankreich) geschickt wurde. Er studierte zunächst in Freiburg im Breisgau und in Dole (Burgund). [[1628]] reiste Dückher nach Lyon und Paris und kam dann [[1629]] wieder nach Hall in Tirol.
 
Dückher kam erst mit 16 Jahren nach Salzburg, also [[1625]], um an der erst gerade gegründeten [[Universität]] zu studieren. Aber der Aufenthalt dauerte zunächst nicht lange. Die Pest machte auch vor Salzburg nicht Halt und Dückher von den Eltern, denen von drei Kindern zwei schon in jungen Jahren verstorben waren, zuerst nach Süddeutschland und dann ins Burgund (Frankreich) geschickt wurde. Er studierte zunächst in Freiburg im Breisgau und in Dole (Burgund). [[1628]] reiste Dückher nach Lyon und Paris und kam dann [[1629]] wieder nach Hall in Tirol.
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[[1631]] wurde Franz Dückher Truchseß (ursprünglich die Amtsbezeichnung für den Küchenmeister, der die Speisen auftrug<sup>([[#1|1]])</sup>) in München am Hofe des Herzogs Albrecht von [[Bayern]]. Auch dort musste Dückher bald weg. Aber diesmal vor den anmarschierenden Schweden, die München bedrohten. Der Herzog, und mit ihm Dückher, flohen nach Salzburg.  
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[[1631]] wurde Franz Dückher [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#T|Truchseß]] in München am Hofe des Herzogs Albrecht von [[Bayern]]. Auch dort musste Dückher bald weg. Aber diesmal vor den anmarschierenden Schweden, die München bedrohten. Der Herzog, und mit ihm Dückher, flohen nach Salzburg.  
    
[[1633]] heiratete Dückher Maria Clara Spindlerin und bezog Schloss Rettenberg bei Kolsaß in Tirol, das im Pfandbesitz der Familie war.
 
[[1633]] heiratete Dückher Maria Clara Spindlerin und bezog Schloss Rettenberg bei Kolsaß in Tirol, das im Pfandbesitz der Familie war.
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Seine Familie war sehr kinderreich, doch starben mehrere als Kleinkinder; drei seiner Söhne kamen, als sie mit einem Schiff von Urstein zurück an den Studienort Salzburg fahren wollten, unmittelbar beim heutigen [[Elisabethkai]] ums Leben.
 
Seine Familie war sehr kinderreich, doch starben mehrere als Kleinkinder; drei seiner Söhne kamen, als sie mit einem Schiff von Urstein zurück an den Studienort Salzburg fahren wollten, unmittelbar beim heutigen [[Elisabethkai]] ums Leben.
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Dückher, der schon einmal ein Haus in Salzburg besessen hatte, kaufte sich in der [[Chiemseegasse]] eine Stadtbleibe. Am [[11. Mai]] [[1651]] erhielt er die Landsmannschaft im [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum Salzburg]], und sein Wappen wurde in die Landtafel eingemalt. Einen Monat später erhielt er von Erzbischof Paris Lodron das Pflegeramt<sup>([[#2|2]])</sup> in [[Werfen]] verliehen. Der Nachfolger Lodrons, [[Guidobald Graf von Thun und Hohenstein]], übertrug Dückher schließlich das Pflegeramt in [[Hallein]] und die wichtige Position des Oberwaldmeisters, dem das gesamte [[Salzbergbau|Salinenwesen]] in [[Hallein]] mit den Bergwerken und Sudhäusern, der Salzkasse und der Überwachung des [[Salzhandel]]s unterstand. Der neue Pfleger versuchte Missstände abzustellen.
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Dückher, der schon einmal ein Haus in Salzburg besessen hatte, kaufte sich in der [[Chiemseegasse]] eine Stadtbleibe. Am [[11. Mai]] [[1651]] erhielt er die Landsmannschaft im [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum Salzburg]], und sein Wappen wurde in die Landtafel eingemalt. Einen Monat später erhielt er von Erzbischof Paris Lodron das [[Pfleger|Pflegeramt]] in [[Werfen]] verliehen. Der Nachfolger Lodrons, [[Guidobald Graf von Thun und Hohenstein]], übertrug Dückher schließlich das Pflegeramt in [[Hallein]] und die wichtige Position des Oberwaldmeisters, dem das gesamte [[Salzbergbau|Salinenwesen]] in [[Hallein]] mit den Bergwerken und Sudhäusern, der Salzkasse und der Überwachung des [[Salzhandel]]s unterstand. Der neue Pfleger versuchte Missstände abzustellen.
    
Und er hatte insbesondere für alle Brücken und den großen Holzhandel bei Hallein zu sorgen. [[Hochwasser|Überschwemmungen]] aber hinterließen schreckliche Verheerungen. Dückher ließ die geborstenen Holzrechen neu errichten. Er übernahm sich körperlich und wurde schwer krank. Eine neue Überschwemmung führte dazu, dass die Feinde und Neider Dückhers erreichten, dass der Erzbischof eine Untersuchungskommission nach Hallein entsandte. Die Angriffe waren ungerecht, aber Dückher trat im Juli [[1662]] sofort aus seinem Dienst und hatte nun die Ruhe, sich seiner Chronik Salzburgs zu widmen. Es wurde die erste deutschsprachige Chronik von Salzburg. Ihr Verfasser starb am 14. Oktober 1671.
 
Und er hatte insbesondere für alle Brücken und den großen Holzhandel bei Hallein zu sorgen. [[Hochwasser|Überschwemmungen]] aber hinterließen schreckliche Verheerungen. Dückher ließ die geborstenen Holzrechen neu errichten. Er übernahm sich körperlich und wurde schwer krank. Eine neue Überschwemmung führte dazu, dass die Feinde und Neider Dückhers erreichten, dass der Erzbischof eine Untersuchungskommission nach Hallein entsandte. Die Angriffe waren ungerecht, aber Dückher trat im Juli [[1662]] sofort aus seinem Dienst und hatte nun die Ruhe, sich seiner Chronik Salzburgs zu widmen. Es wurde die erste deutschsprachige Chronik von Salzburg. Ihr Verfasser starb am 14. Oktober 1671.
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* Karl Heinz Ritschel ''Salzburger Miniaturen 2'', Otto Müller Verlag: Salzburg-Wien, 2001, gefunden auf:
 
* Karl Heinz Ritschel ''Salzburger Miniaturen 2'', Otto Müller Verlag: Salzburg-Wien, 2001, gefunden auf:
 
* [http://www.salzburg.at/themen/tourismus/land.html?NewsID=43960 www.salzburg.at]
 
* [http://www.salzburg.at/themen/tourismus/land.html?NewsID=43960 www.salzburg.at]
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==Fußnoten==
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<div id="1"><sup>1</sup>Nähere Erklärung siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Truchsess Wikipedia]
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<div id="2"><sup>2</sup>Pflegamt, ein Kammeramt, so fern es der Pflege, d. i. der Verwaltung und Aufsicht eines andern anvertrauet ist, die Pflege; eine besonders in einigen Oberdeutschen Gegenden übliche Benennung, wofür man in Ober= und Niedersachsen das freylich zweydeutige Wort Amt braucht. Daher der Pflegamtmann, welcher oft auch nur der Pfleger schlechthin heißt, der Amtmann. (Quelle: [http://www.kruenitz1.uni-trier.de/xxx/p/kp04424.htm Oeconomische Encyclopädie online])
      
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Dückher, Franz]]
 
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Dückher, Franz]]
 
[[Kategorie:Geschichte (Person)|Dückher, Franz]]
 
[[Kategorie:Geschichte (Person)|Dückher, Franz]]

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