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| Bürgermeister: || [[Josef Wörndl]] ([[ÖVP]])
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| Gemeinderat (2014): || 19 Mitglieder:<br> 10 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]],<br> 6 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]],<br> 3 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]]
 
| Gemeinderat (2014): || 19 Mitglieder:<br> 10 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]],<br> 6 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]],<br> 3 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]]
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[[Datei:Panoramabild nach Osten.jpg|thumb|Blick nach Osten in der Gemeinde]]
 
[[Datei:Panoramabild nach Osten.jpg|thumb|Blick nach Osten in der Gemeinde]]
 
[[Datei:Gemeindeamt, Raiffeisenkasse Faistenau, Aufnahme beim Jakobikirtag 25.7.2016.jpg|thumb|Gemeindeamt, Tourismusverband, Raiffeisenkasse Faistenau]]
 
[[Datei:Gemeindeamt, Raiffeisenkasse Faistenau, Aufnahme beim Jakobikirtag 25.7.2016.jpg|thumb|Gemeindeamt, Tourismusverband, Raiffeisenkasse Faistenau]]
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[[Datei:Bramsaubräu-Aussicht in Richtung Ortszentrum v. Faistenau.jpg|thumb|Blick vom [[Bramsau-Bräu]] in Richtung Ortszentrum v. Faistenau]]
 
'''Faistenau''' ist eine Gemeinde im südlichen [[Flachgau]] am Rande des [[Salzkammergut]]s und liegt etwa 20 km östlich der [[Stadt Salzburg]].
 
'''Faistenau''' ist eine Gemeinde im südlichen [[Flachgau]] am Rande des [[Salzkammergut]]s und liegt etwa 20 km östlich der [[Stadt Salzburg]].
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=== Geografische Lage ===  
 
=== Geografische Lage ===  
 
<!-- z. B. Landschaften, Berge, Flüsse etc -->
 
<!-- z. B. Landschaften, Berge, Flüsse etc -->
Der Ortskern liegt frei auf einer Anhöhe, welche eine Endmoräne des eiszeitlichen Hinterseer [[Gletscher]]s ist. Mit einer Seehöhe von 786 m ü. A. ist sie die am höchsten gelegene Gemeinde im Flachgau. Der tiefste Punkt ist am [[Hintersee (See)|Hintersee]] (688 m ü. A.), die höchste Erhebung ist der [[Faistenauer Schafberg]] mit 1&nbsp;559 m ü. A., welcher mit dem restlichen Gemeindegebiet Teil der [[Osterhorngruppe]] ist.  
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Der Ortskern liegt frei auf einer Anhöhe, welche eine Endmoräne des eiszeitlichen Hinterseer [[Gletscher]]s ist. Mit einer Seehöhe von 786 m ü. A. ist sie die am höchsten gelegene Gemeinde im Flachgau. Der tiefste Punkt ist am [[Hintersee (See)|Hintersee]] (688 m ü. A.), die höchste Erhebung ist der [[Faistenauer Schafberg]] mit 1&nbsp;559 m ü. A., welcher mit dem restlichen Gemeindegebiet Teil der [[Osterhorngruppe]] ist. Gewässer im Gemeindegebiet sind der [[Brunnbach (Faistenau)|Brunnbach]], die [[Almbach (Wiestal)|Alm]] sowie der Hintersee.
 
[[Datei:Faistenau 093.jpg|thumb|Pfarrkirche v. Süden]]
 
[[Datei:Faistenau 093.jpg|thumb|Pfarrkirche v. Süden]]
 
<!-- === Ausdehnung des Gemeindegebiets === -->
 
<!-- === Ausdehnung des Gemeindegebiets === -->
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<!-- === Klima === -->
 
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== Geschichte == </noinclude>
 
== Geschichte == </noinclude>
==== Erstmalige Erwähnug der ''Vaistenow'' 1324 ====
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==== Erstmalige Erwähnung der ''Vaistenow'' 1324 ====
Erstmals erwähnt ist ein Gemeindegebiet der Faistenau schon [[1182]], allerdings lediglich die Tiefbrunnau: anlässlich einer Schenkung überließ Erzbischof [[Konrad III. von Wittelsbach |Konrad&nbsp;III.]] der Pfarre Thalgau ''die Tiefbrunnau''.<br/>Am [[1. Mai]] [[1324]] wies Vicedom ''Heinrich von Lampoding'' († 1347) in einer Urkunde<ref>Siehe Urkunde [http://monasterium.net/mom/AT-HHStA/SbgDK/AUR_1324_V_01/charter], aufgerufen am 24. Jänner 2015.</ref> einen Bauplatz für eine Kirche auf dem Gebiet des heutigen Dorfes, das durch ''[[Schwenden]]''<ref>Wikipedia, Schwendbau: [https://de.wikipedia.org/wiki/Schwendbau], aufgerufen am 27. Dezember 2015.</ref> gerodet worden war, und nennt dann den Ort darin ''in der Geswant''.<ref>Bis jetzt (2015) ist/war der Ausdruck „Gschwandtler“ oder „Gschwandtlerin“ in der Faistenau zu hören, mit dem ein Dörfler oder eine Dörflerin gemeint ist, also eine Person, die direkt im Dorfe Faistenau wohnt oder von dort stammt.</ref><br/>In einer weiteren Urkunde,<ref>Siehe Urkunde: [http://monasterium.net/mom/AT-HHStA/SbgDK/AUR_1324_XI_11/charter], aufgerufen am 25. Jänner 2015.</ref> die Erzbischof [[Friedrich III. von Leibnitz|Friedrich III.]] am [[11. November]] [[1324]] unterzeichnete, wird die Gegend innerhalb ''des waldes'' erwähnt: ''Vaistenow'', ''Tevffenprunneow'' und ''Chueleuten'', also die jetzigen Ortschaften ''Wald'', ''Faistenau'' und ''Tiefbrunnau'', zudem das Gebiet der ''Kühleiten'' in der Tiefbrunnau.
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Erstmals erwähnt ist ein Gemeindegebiet der Faistenau schon [[1182]], allerdings lediglich die Tiefbrunnau: anlässlich der Weihte der Martinskirche in Thalgau am 17. Mai 1182 schenkte Erzbischof [[Konrad III. von Wittelsbach |Konrad&nbsp;III.]] der Pfarre Thalgau ''die Tiefbrunnau''.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&datum=18790003&query=((text:Tiefbrunnau))&ref=anno-search&seite=33 ANNO]], [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] 1879</ref>
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Am [[1. Mai]] [[1324]] wies Vicedom ''Heinrich von Lampoding'' († 1347) in einer Urkunde<ref>Siehe Urkunde [http://monasterium.net/mom/AT-HHStA/SbgDK/AUR_1324_V_01/charter], aufgerufen am 24. Jänner 2015.</ref> einen Bauplatz für eine Kirche auf dem Gebiet des heutigen Dorfes, das durch ''[[Schwenden]]''<ref>Wikipedia, Schwendbau: [https://de.wikipedia.org/wiki/Schwendbau], aufgerufen am 27. Dezember 2015.</ref> gerodet worden war, und nennt dann den Ort darin ''in der Geswant''.<ref>Bis jetzt (2015) ist/war der Ausdruck „Gschwandtler“ oder „Gschwandtlerin“ in der Faistenau zu hören, mit dem ein Dörfler oder eine Dörflerin gemeint ist, also eine Person, die direkt im Dorfe Faistenau wohnt oder von dort stammt.</ref><br/>In einer weiteren Urkunde,<ref>Siehe Urkunde: [http://monasterium.net/mom/AT-HHStA/SbgDK/AUR_1324_XI_11/charter], aufgerufen am 25. Jänner 2015.</ref> die Erzbischof [[Friedrich III. von Leibnitz|Friedrich III.]] am [[11. November]] [[1324]] unterzeichnete, wird die Gegend innerhalb ''des waldes'' erwähnt: ''Vaistenow'', ''Tevffenprunneow'' und ''Chueleuten'', also die jetzigen Ortschaften ''Wald'', ''Faistenau'' und ''Tiefbrunnau'', zudem das Gebiet der ''Kühleiten'' in der Tiefbrunnau.
    
==== Beschreibung der Faistenau 1832 ====
 
==== Beschreibung der Faistenau 1832 ====
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<!-- === Kulinarische Spezialitäten === -->
 
<!-- === Kulinarische Spezialitäten === -->
 
=== Natur ===   
 
=== Natur ===   
* Die ''Tausendjährige Linde'' auf dem Dorfplatz, ein [[Naturdenkmal]]
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* Der [[Hintersee (See)|Hintersee]] in unberührter Umgebung
   
* [[Strubklamm]]
 
* [[Strubklamm]]
 
* [[Felsenbad Faistenau]]
 
* [[Felsenbad Faistenau]]
<!-- === Naturdenkmäler === -->
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=== Naturdenkmäler ===
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* Die ''tausendjährige Linde'' auf dem Dorfplatz, ein [[Naturdenkmal]]
 
<!-- === Parks === -->
 
<!-- === Parks === -->
 
<!-- === Sport === -->
 
<!-- === Sport === -->
 
<!-- z. B. alle Sporteinrichtungen und Sportmöglichkeiten, nicht jedoch die Sportvereine, diese bitte unter Vereine -->
 
<!-- z. B. alle Sporteinrichtungen und Sportmöglichkeiten, nicht jedoch die Sportvereine, diese bitte unter Vereine -->
<!-- === Theater === -->
   
=== Vereine ===   
 
=== Vereine ===   
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<!-- ==== Sportvereine ==== -->
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==== Volkskulturvereine ==== 
 
* [[Heimatverein Zur Alten Linde|Heimatverein "Zur Alten Linde"]]
 
* [[Heimatverein Zur Alten Linde|Heimatverein "Zur Alten Linde"]]
<!-- ==== Sportvereine ==== -->
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<!-- ==== Volkskulturvereine ==== -->
   
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===
 
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===
 
* [[Faistenauer Jedermann]]
 
* [[Faistenauer Jedermann]]
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== Wirtschaft und Infrastruktur ==   
 
== Wirtschaft und Infrastruktur ==   
 
=== Fremdenverkehr ===
 
=== Fremdenverkehr ===
* [[Tourismusverband Faistenau ]]
   
* [[Sausteigalm]] am [[Zwölferhorn]]  
 
* [[Sausteigalm]] am [[Zwölferhorn]]  
 
<!-- === Verkehr === -->
 
<!-- === Verkehr === -->
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=== Öffentliche Einrichtungen ===  
 
=== Öffentliche Einrichtungen ===  
 
<!-- z. B. Behörden, Institutionen, Körperschaften etc. -->
 
<!-- z. B. Behörden, Institutionen, Körperschaften etc. -->
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* [[Tourismusverband Faistenau ]]
 
==== Rettungsorganisationen ====
 
==== Rettungsorganisationen ====
 
[[Freiwillige Feuerwehr Faistenau]]
 
[[Freiwillige Feuerwehr Faistenau]]
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* ''Österreichische Kunsttopographie''. Die Denkmale des politischen Bezirkes Salzburg, I. Teil: Die Gerichtsbezirke St. Gilgen, Neumarkt, Thalgau (ÖKT 10/1), Wien 1913.
 
* ''Österreichische Kunsttopographie''. Die Denkmale des politischen Bezirkes Salzburg, I. Teil: Die Gerichtsbezirke St. Gilgen, Neumarkt, Thalgau (ÖKT 10/1), Wien 1913.
 
* [[Benedikt Pillwein|Pillwein, Benedikt]]: ''Geschichte, Geographie und Statistik des Erzherzogthums Oesterreich ob der Enns und des Herzogthums Salzburg''. Mit einem Register, welches zugleich das topographische und genealogische Lexikon ist und der Kreiskarte versehen. Geographisch-historisch-statistisches Detail nach Distrikts-Kommissariaten. 1. Auflage. 5 Teile. Joh. Christ. Quandt, Linz 1827–39. 2. Aufl. 1843.
 
* [[Benedikt Pillwein|Pillwein, Benedikt]]: ''Geschichte, Geographie und Statistik des Erzherzogthums Oesterreich ob der Enns und des Herzogthums Salzburg''. Mit einem Register, welches zugleich das topographische und genealogische Lexikon ist und der Kreiskarte versehen. Geographisch-historisch-statistisches Detail nach Distrikts-Kommissariaten. 1. Auflage. 5 Teile. Joh. Christ. Quandt, Linz 1827–39. 2. Aufl. 1843.
* [[Nora Watteck|Watteck, Nora]]: ''Die Pest in Salzburg''. In: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] (MGSLK) 123, Salzburg 1983, S. 191–210.
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* [[Nora Watteck|Watteck, Nora]]: ''Die [[Pest]] in Salzburg''. In: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] (MGSLK) 123, Salzburg 1983, S. 191–210.
    
== Quellen ==
 
== Quellen ==

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