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Auf dem Gelände war zeitweise ein einem kleinen Turm eine astronomische Beobachtungsstelle untergebracht. Für einige Jahre wohnte der Schriftsteller [[Lorenz Hübner]] hier und im [[20. Jahrhundert]] der Maler [[Anton Faistauer]].
 
Auf dem Gelände war zeitweise ein einem kleinen Turm eine astronomische Beobachtungsstelle untergebracht. Für einige Jahre wohnte der Schriftsteller [[Lorenz Hübner]] hier und im [[20. Jahrhundert]] der Maler [[Anton Faistauer]].
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Nach der Aufhebung der Universität wurde das Anwesen unter der bayerischen Regierung im November [[1813]] versteigert und vom königlich-bayerischen Rat am Obersten Gerichtshof, Josef Felner, erworben. Nachdem er das Schlösschen renovieren hatte lassen, sich selten in Salzburg befand, beauftragte er Leopold Hagenauer mit der Verwaltung des Gutes. Hagenauers Sohn Josef erwarb schließlich [[1834]] das Anwesen. Im Garten fand dann eine skurrile Sammlung Hagenauers Platz: er hatte nach dem Brand [[1818]] im [[Schloss Mirabell]] die vom Dach herunter geworfenen Statuen, stellte sie im Garten auf und versah sie mir recht originellen Beschriftungen. ''Himmel, wer hätte das geglaubt! Was Krieg und Stürme nicht vermochten, dies war dem Frieden vorbehalten, mir meine Linke abzureißen'' war beipielsweise bei einer Statue zu finden, deren Arm abgebrochen war<ref>weitere Details dazu in der Publikation von Adolf Frank ''Der Mönchsberg und seine Baulichkeiten'' erschienen in Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 70, 1930, S. 1-44</ref>.
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Nach der Aufhebung der Universität wurde das Anwesen unter der bayerischen Regierung im November [[1813]] versteigert und vom königlich-bayerischen Rat am Obersten Gerichtshof, Josef Felner, erworben. Nachdem er das Schlösschen renovieren hatte lassen, sich selten in Salzburg befand, beauftragte er Leopold Hagenauer mit der Verwaltung des Gutes. Hagenauers Sohn Josef erwarb schließlich [[1834]] das Anwesen. Im Garten fand dann eine skurrile Sammlung Hagenauers Platz: er hatte nach dem Brand [[1818]] im [[Schloss Mirabell]] die vom Dach herunter geworfenen Statuen, stellte sie im Garten auf und versah sie mir recht originellen Beschriftungen. ''Himmel, wer hätte das geglaubt! Was Krieg und Stürme nicht vermochten, dies war dem Frieden vorbehalten, mir meine Linke abzureißen'' war beispielsweise bei einer Statue zu finden, deren Arm abgebrochen war<ref>weitere Details dazu in der Publikation von Adolf Frank ''Der Mönchsberg und seine Baulichkeiten'' erschienen in Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 70, 1930, S. 1-44</ref>.
    
Jedenfalls verkauften dann [[1887]] die Erben von Hagenauer das Gut an den Privatbankier [[Karl Leitner]], der dann dem Anwesen seinen letzten Namen gab.
 
Jedenfalls verkauften dann [[1887]] die Erben von Hagenauer das Gut an den Privatbankier [[Karl Leitner]], der dann dem Anwesen seinen letzten Namen gab.
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[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
 
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[[Kategorie:Geschichte]]
 
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