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Salome Alt ist keine Mätresse eines Fürsten wie Madame Pompadour oder Madame Dubarry. Die sanfte Frau strebt nicht nach Glanz und Macht, sie ist dem Erzbischof stets eine treu ergebene Gefährtin und den gemeinsamen Kindern eine gute Mutter. Dem Liebespaar wird ein "ärgerliches Leben“ vorgeworfen und dass Wolf Dietrich mit ihr „zehen lebendige Kinder erzeugt, diese in allem Ueberfluße auferzogen, ansehnliche Summen Geldes an sie Verschwendet, sie in fremden Ländern unter einem anderen Namen, doch, dass man sie für erzbischöfliche Söhne wohl erkannte, unterhalten, der Konkubine sehr köstliche Sachen an Silber, Gold, Kleinodien, Kleidern, nicht anders, als wäre sie eine Fürstin begabt.“
 
Salome Alt ist keine Mätresse eines Fürsten wie Madame Pompadour oder Madame Dubarry. Die sanfte Frau strebt nicht nach Glanz und Macht, sie ist dem Erzbischof stets eine treu ergebene Gefährtin und den gemeinsamen Kindern eine gute Mutter. Dem Liebespaar wird ein "ärgerliches Leben“ vorgeworfen und dass Wolf Dietrich mit ihr „zehen lebendige Kinder erzeugt, diese in allem Ueberfluße auferzogen, ansehnliche Summen Geldes an sie Verschwendet, sie in fremden Ländern unter einem anderen Namen, doch, dass man sie für erzbischöfliche Söhne wohl erkannte, unterhalten, der Konkubine sehr köstliche Sachen an Silber, Gold, Kleinodien, Kleidern, nicht anders, als wäre sie eine Fürstin begabt.“
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[[1610]] besitzt Salome Alt von Altenau durch Wolf Dietrichs Zukäufe und Schenkungen im Erzbistum Salzburg das ungeheure Vermögen von mehr als 400.000 fl. [[1611]] ahnt wohl Wolf Dietrich, was ihm bevorsteht und er  lässt Salome und die Kinder in den [[Pinzgau]] bringen. Nach seinem Sturz und Gefangennahme, wird auch Salome Alt verhaftet. Jedoch schon bald auf Befehl des [[Domkapitel]]s wieder freigelassen. Sie flieht zu ihrer Cousine Felicitas Alt nach Wels in Oberösterreich, die mit mit dem Handelsherrn Christoph Weiß verheiratet ist. Salome findet dort eine neue Heimat wo sie ihre Kinder standesgemäß erziehen kann. Wolf Dietrich und Salome Alt haben einander nach seiner Verhaftung nie mehr wieder gesehen.  
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[[1610]] besitzt Salome Alt von Altenau durch Wolf Dietrichs Zukäufe und Schenkungen im Erzbistum Salzburg das ungeheure Vermögen von mehr als 400.000 [[fl]]. [[1611]] ahnt wohl Wolf Dietrich, was ihm bevorsteht und er  lässt Salome und die Kinder in den [[Pinzgau]] bringen. Nach seinem Sturz und Gefangennahme, wird auch Salome Alt verhaftet. Jedoch schon bald auf Befehl des [[Domkapitel]]s wieder freigelassen. Sie flieht zu ihrer Cousine Felicitas Alt nach Wels in Oberösterreich, die mit mit dem Handelsherrn Christoph Weiß verheiratet ist. Salome findet dort eine neue Heimat wo sie ihre Kinder standesgemäß erziehen kann. Wolf Dietrich und Salome Alt haben einander nach seiner Verhaftung nie mehr wieder gesehen.  
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[[1612]] verzicht Salome Alt von Altenau für sich und ihre Kinder zu Gunsten des Salzburger Domkapitels auf ihre Schuldobligationen von 120.000 Gulden bei der Tiroler Landschaft.  
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[[1612]] verzicht Salome Alt von Altenau für sich und ihre Kinder zu Gunsten des Salzburger Domkapitels auf ihre Schuldobligationen von 120.000 [[Gulden]] bei der Tiroler Landschaft.  
    
Nach dem Tod [[1617]] von Wolf Dietrich von Raitenau trägt Salome nur noch Trauerkleidung.  [[1622]] kauft Salome Alt von Altenau in Wels das Haus Stadtplatz 24, auf dem bis heute der spätgotische Erker mit drei Wappen der Familie Hofmann und Freskomalereien von 1570 zu sehen ist. Das Haus gehörte ursprünglich Kaiser Ferdinand I., ab 1552 war es Freisitz der Freiherrn von Hofmann.
 
Nach dem Tod [[1617]] von Wolf Dietrich von Raitenau trägt Salome nur noch Trauerkleidung.  [[1622]] kauft Salome Alt von Altenau in Wels das Haus Stadtplatz 24, auf dem bis heute der spätgotische Erker mit drei Wappen der Familie Hofmann und Freskomalereien von 1570 zu sehen ist. Das Haus gehörte ursprünglich Kaiser Ferdinand I., ab 1552 war es Freisitz der Freiherrn von Hofmann.

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