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| | Beim Stadtbrand am [[30. April]] [[1818]], dem große Teile der rechten [[Salzach]]seite zwischen Linzer Gasse und [[Schloss Mirabell]] zum Opfer fielen, wurde auch die Andräkirche stark beschädigt. Und zwar so stark, dass man sie nicht mehr renovieren wollte, sondern [[1861]] zum Verkauf ausschrieb. | | Beim Stadtbrand am [[30. April]] [[1818]], dem große Teile der rechten [[Salzach]]seite zwischen Linzer Gasse und [[Schloss Mirabell]] zum Opfer fielen, wurde auch die Andräkirche stark beschädigt. Und zwar so stark, dass man sie nicht mehr renovieren wollte, sondern [[1861]] zum Verkauf ausschrieb. |
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| − | ''Der Kaufmann Franz Zeller erwarb die Kirche um 13.000 fl<sup>([[#1|1]])</sup> mit der Verpflichtung, auf dem Areal niemals ein öffentliches Belustigungslokal als Theater oder ein Café, Gast- oder Schankwirtschaft zu errichten<sup>([[#2|2]])</sup>.'' | + | ''Der Kaufmann Franz Zeller erwarb die Kirche um 13.000 [[fl]] mit der Verpflichtung, auf dem Areal niemals ein öffentliches Belustigungslokal als Theater oder ein Café, Gast- oder Schankwirtschaft zu errichten<ref> R. Klehr: ''Die Linzergasse, Geschichte und Geschichten zu einer Salzburger Gasse.'' 2., erweiterte Auflage ohne Jahresangabe, S. 39.</ref>'' |
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| | Daneben gab es noch ein ''Café Zeller'', aus dem später das Hotel garni von Heinrich Prodinger wurde, und ein ''Café Koller''. Im Hotel garni hat sich dann [[1918]] die ''Centralbank der Deutschen Sparkassen'' niedergelassen. Diese schloss jedoch im Jahr [[1927]] beim großen Bankensterben. Doch noch im selben Jahr, am [[5. November]], eröffnete der Wiener Cafetier Georg Lohr darin sein gleichnamiges Café. | | Daneben gab es noch ein ''Café Zeller'', aus dem später das Hotel garni von Heinrich Prodinger wurde, und ein ''Café Koller''. Im Hotel garni hat sich dann [[1918]] die ''Centralbank der Deutschen Sparkassen'' niedergelassen. Diese schloss jedoch im Jahr [[1927]] beim großen Bankensterben. Doch noch im selben Jahr, am [[5. November]], eröffnete der Wiener Cafetier Georg Lohr darin sein gleichnamiges Café. |
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| | ==Fußnoten== | | ==Fußnoten== |
| − | <div id="1"><sup>1</sup> fl war eine gebräuchliche Abkürzung von "Florin", eine Geldeinheit, die ihren Ursprung in Florenz, Italien, hatte; dort entstand im späten Mittelalter das Geldwesen und das prägte Mitteleuropa so stark, dass zahlreiche Staaten diese "Währungsabkürzung" übernahmen; in Österreich bezeichnete sie den Gulden, weitere Informationen dazu unter [http://de.wikipedia.org/wiki/Gulden Wikipedia – Der Gulden] | + | <references/> |
| − | <div id="2"><sup>2</sup> R. Klehr: ''Die Linzergasse, Geschichte und Geschichten zu einer Salzburger Gasse.'' 2., erweiterte Auflage ohne Jahresangabe, S. 39
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| | ==Quelle== | | ==Quelle== |
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| | [[Kategorie:Cafe|Zeller, Café]] | | [[Kategorie:Cafe|Zeller, Café]] |
| − | [[Kategorie:Neustadt|Zeller, Café]] | + | [[Kategorie:Altstadt|Zeller, Café]] |
| | [[Kategorie:Geschichte|Zeller, Café]] | | [[Kategorie:Geschichte|Zeller, Café]] |
| | + | [[Kategorie:nicht mehr existierende Betriebe|Zeller, Café]] |
| | + | [[Kategorie:Salzburg|Zeller, Café]] |
| | + | [[Kategorie:Stadt Salzburg|Zeller, Café]] |