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Es ist das letzte Überbleibsel eines riesigen Sees, der sich nach der Eiszeit im [[Salzburger Becken]] gebildet hatte. Zur Zeit der [[Salzburger Erzbischöfe]] diente er als Fischweiher (neben Weihern in [[Liefering]] und dem [[Waginger See]] in [[Bayern]]).
 
Es ist das letzte Überbleibsel eines riesigen Sees, der sich nach der Eiszeit im [[Salzburger Becken]] gebildet hatte. Zur Zeit der [[Salzburger Erzbischöfe]] diente er als Fischweiher (neben Weihern in [[Liefering]] und dem [[Waginger See]] in [[Bayern]]).
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Im [[19. Jahrhundert]] war am Ufer, wo heute das [[Freibad Leopoldskron]] steht, eine Schwimmanlage im Weiher, die nicht nur der Allgemeinheit offenstand, sondern auch als Trainingsmöglichkeiten für ''körperliche Ertüchtigung'' für Soldaten verwendet wurde.  
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==Schwimmschule==
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Im [[19. Jahrhundert]] war am Ufer, wo heute das [[Freibad Leopoldskron]] steht, 72 Jahre lang eine Schwimmanlage im Weiher. Sie wurde vom Offizierskorps des [[Salzburger Hausregiment Erzherzog Rainer Nr. 59|Salzburger Hausregiments Erzherzog Rainer Nr. 59]] betrieben. Im Sommer als Schwimmschule, im Winter als Eislaufbahn, nebenbei wurde das Eis an Wirte verkauft<ref>Es gab ja noch keine Kühlschränke; daher wurde im Winter Eis auf Seen und Weihern gebrochen und an Brauereien und Wirte verkauft, die es in Eiskellern horteten, um so ihre Getränke kühlen zu können</ref>.
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[[1828]] fasste Regimentskommandant Oberst [[Franz Schmidt von Ehrenberg]] den Entschluss, im Leopoldskroner Weiher eine Schwimmschule für den Unterricht der Soldaten zu erbauen. Nach Gesprächen mit dem Besitzer des Weihers, [[Leopold Graf von Firmian]] konnte im Herbst [[1829]] der erste Pachtvertrag unterzeichnet werden. Es entstand eine Herrenschwimmschule mit zehn Umkleidekabinen. Im Herbst [[1842]] begann man mit dem Bau einer Damenschwimmschule und vergrößerte die Herrenschwimmschule.
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Immer wieder kam es mit der Familie Firmian, in deren Besitz der Weiher stets geblieben war, zu Streitereien bezüglich der Pachtsumme. Am [[1. November]] [[1900]] schließlich gab das Regiment die Schwimmschulen dann doch auf, weil ihnen die Pacht von 5000 Gulden jährlich zu teuer wurde.
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=====Feste=====
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Es gab zu jener Zeit auch rauschende Feste am Ufer des Weihers. So etwa am [[24. August]] [[1855]] zur Vorfeier des Namenstags von König Ludwig von Bayern, dem mittlerweile das Schloss Leopoldskron gehörte. 36 Schiffe mit Lampions verziert beförderten die Ehrengäste, die von einem Floss aus von der [[Salzburger Liedertafel]] unterhalten wurden. Zwei Musikkapellen spielten auf und ein Feuerwerk begeisterte die 6000 Besucher, die sich am Ufer des Weihers eingefunden hatten.
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=====Kaiser Franz Joseph I.======
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Anlässlich seines Besuches in Salzburg vom [[21. August|21.]] bis [[23. August]] [[1867]], bei dem er mit Kaiser Napoléon III. zusammentraf, schwamm der Kaiser täglich hier. Und er gab dem Schwimmmeister 50 Gulden Trinkgeld (oder Spende?).
    
==Natur==
 
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==Quelle==
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==Fußnote==
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<references/>
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==Quellen==
 
* ''Heimatkunde Stadt Salzburg'', [[Josef Hübl]]
 
* ''Heimatkunde Stadt Salzburg'', [[Josef Hübl]]
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* ''Salzburger Miniaturen 3'', [[Karl Heinz Ritschel]], [[Otto Müller Verlag], 2004, ISBN 3-7013-1086-6
    
[[Kategorie:Wasser]]
 
[[Kategorie:Wasser]]

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