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Erzbischof [[Konrad I.]] hatte [[1130]] das gesamte untere Lammertal an das [[Domkapitel]] geschenkt. Dieses setzte Holzarbeiter zur Rodung der Wälder ein. Auch ihre Abgaben wurden in ''Dienstfludern'' vorgeschrieben, wobei ein Fluder zwei Stämme umfasste, ein Floss sechs Fluder, also zwölf Stämme. Das Holz kam in die [[Saline]] in [[Hallein]]. Der Ort wurde erstmals [[1249]] als "Scheffawe" erwähnt. Der Name Scheffau geht auf das Wort ''scheff'' (Schiff) zurück. Bis heute erinnert an die Schiffahrt auf der Lammer das Gut Schefflend (seit dem 14. Jhdt. Vorder- und Hinterschefflend). Der erste Kirchenbau wird jedoch bereits für das [[10. Jahrhundert]] angenommen. Mit der Abtrennung von [[Golling]] entstand Scheffau [[1849]] als eigenständige politische Gemeinde, allerdings noch ohne die heutigen Ortsteile Weitenau und Wallingwikel die erst [[1939]] eingemeindet wurden. Im [[19. Jahrhundert]] führte die bekannte Baufirma [[Valentin Ceconi & Sohn|Ceconi]] im Gemeindegebiet ein Gipswerk.
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Erzbischof [[Konrad I.]] hatte [[1130]] das gesamte untere Lammertal an das [[Domkapitel]] geschenkt. Dieses setzte Holzarbeiter zur Rodung der Wälder ein. Auch ihre Abgaben wurden in ''Dienstfludern'' vorgeschrieben, wobei ein Fluder zwei Stämme umfasste, ein Floss sechs Fluder, also zwölf Stämme. Das Holz kam in die [[Saline]] in [[Hallein]]. Der Ort wurde erstmals [[1249]] als "Scheffawe" erwähnt. Der Name Scheffau geht auf das Wort ''scheff'' (Schiff) zurück. Bis heute erinnert an die Schiffahrt auf der Lammer das Gut Schefflend (seit dem 14. Jhdt. Vorder- und Hinterschefflend, heute Teil des Wimmer- und des Schmalzpointgutes). Der erste Kirchenbau wird jedoch bereits für das [[10. Jahrhundert]] angenommen. Mit der Abtrennung von [[Golling]] entstand Scheffau [[1849]] als eigenständige politische Gemeinde, allerdings noch ohne die heutigen Ortsteile Weitenau und Wallingwikel die erst [[1939]] eingemeindet wurden. Im [[19. Jahrhundert]] führte die bekannte Baufirma [[Valentin Ceconi & Sohn|Ceconi]] im Gemeindegebiet ein Gipswerk.
    
Nach einer von der NSDAP am [[9. Dezember]] [[1938]] in Voglau geführten Verhandlung wurde mit [[1. Jänner]] [[1939]] die gesamte Katastralgemeinde Weitenau mit den Ortsteilen Weitenau und Wallingwinkel von der Gemeinde [[Abtenau]] abgetrennt und der Gemeinde Scheffau zugeschlagen. Argumentiert wurde, das Gebiet passe besser zu Scheffau (wobei die Weitenau gar keinen direkten Zugang nach Scheffau hat und wesentlich besser von Abtenau erreichbar ist!), der wahre Grund dürfte die Angst der Scheffauer vor Eingemeindung in [[Golling]] gewesen sein.
 
Nach einer von der NSDAP am [[9. Dezember]] [[1938]] in Voglau geführten Verhandlung wurde mit [[1. Jänner]] [[1939]] die gesamte Katastralgemeinde Weitenau mit den Ortsteilen Weitenau und Wallingwinkel von der Gemeinde [[Abtenau]] abgetrennt und der Gemeinde Scheffau zugeschlagen. Argumentiert wurde, das Gebiet passe besser zu Scheffau (wobei die Weitenau gar keinen direkten Zugang nach Scheffau hat und wesentlich besser von Abtenau erreichbar ist!), der wahre Grund dürfte die Angst der Scheffauer vor Eingemeindung in [[Golling]] gewesen sein.
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