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'''Hermann Aicher''' (* [[11. Juni]] [[1902]] in Salzburg; † [[1. Juni]] [[1977]] ebenda) war langjähriger Leiter des [[Salzburger Marionettentheater]]s.

==Leben==
Hermann Aicher wurde als Sohn des Bildhauers und Gründers des Marionettentheaters, [[Anton Aicher]] und der aus Graz stammenden Gutsbesitzerstochter Rosina Deutsch geboren.

Nach dem Studium an der Technischen Hochschule und an der Akademie der bildenden Künste in Wien, brach aber nach dem Tod seines Bruders seine Ausbildung ab, um im elterlichen Marionettentheaters mitzuarbeiten. [[1926]] heiratete er die Sopranistin Elfriede Eschenlohr. Vater Anton Aicher übergab im als Hochzeitsgeschenk die Leitung des Marionettentheaters.

[[1950]] begann Hermann Aicher erstmals mit Tonbandmusik im Marionettentheater. Und das Marionettentheater ging auf große Tourneen. So kehrte er am [[15. Jänner]] [[1952]] von einer viermonatigen Amerika-Tournee mit 82 Vorstellungen zurück. Die Fernsehaufführungen in den USA sind von mindestens fünfzig Millionen Menschen gesehen worden.

In seine Zeit fiel auch die Übersiedlung [[1960]] der Spielstätte vom alten [[Borromäum]] zunächst ins [[Mozarteum]], dann in den [[Kapitelsaal]] am [[Kapitelplatz]] und schließlich wurde am [[11. Juli]] [[1971]] das neue und endgültige "Heim" an der [[Schwarzstraße]] 24 im ehemaligen [[Hotel Mirabell]] mit Rossinis "Barbier von Sevilla" bezogen.

Hermann Aicher starb am 1. Juli 1977 und ist liegt in [[Mattsee]] begraben. Seite Tochter [[Margarethe Aicher]] übernahm nach seinem Tod die Leitung des Marionttentheaters.

==Quellen==
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Aicher Wikipedia Deutschland]
* ''Leben über den Tod hinaus... Prominente im Salzburger Kommunalfriedhof'', [[Friederike Zaisberger]], Reinhard R Heinisch, Mitteilungen der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], 2006

[[Kategorie:Unternehmer (historisch)|Aicher, Hermann]]
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Aicher, Hermann]]
[[Kategorie:Künstler|Aicher, Hermann]]