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Dieser Artikel berichtet von '''Zugsunglücken''' auf Eisenbahnstrecken im [[Bundesland Salzburg]].

== Die Ereignisse ==
* [[1946]]
Am [[27. Juni]] 1946 ereignete sich in der [[Pongau]]er Marktgemeinde [[Radstadt]] in der Nähe des [[Bahnhof Radstadt|Bahnhofs Radstadt]] ein schweres Zugsunglück. Gegen 05:30 Uhr entgleisten neun Waggons eines aus der [[Steiermark]] kommenden Güterzugs in der Nähe des Bahnhofs. Zwei der 59 Waggons waren mit Rückwanderern besetzt. Zwei Personen wurde dabei schwer, mehrere unbestimmten Grades verletzt.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=san&datum=19460628&seite=3&zoom=33 ANNO], [[Salzburger Nachrichten]], Ausgabe vom 28. Juni 1946, Seite 3</ref>

* [[1973]]
Am [[19. September]] 1973 ereignete sich ein schweres Zugunglück in der Station [[Ederbauer (Haltestelle)|Ederbauer]] in der [[Flachgau]]er Marktgemeinde [[Straßwalchen]]. Ein Güterzug prallte auf einen abgestellten Postzug, wobei der Lokführer getötet und mehrere Beamte im Postzug verletzt wurden. Gemeindearzt Dr. [[Wolfgang Rößlhuber]] leistete damals Erste Hilfe. Stundenlang war man mit dem Einsammeln von Poststücken, insbesondere von Banknoten aus den Postsäcken, beschäftigt.

* [[2005]]
Wenige Tage vor dem [[Hochwasser]] hatte sich am [[2. Juli]] 2005 der schwerste Unfall in der Geschichte der [[Pinzgaubahn]] ereignet. Beim Zusammenstoß zweier Garnituren nahe [[Bramberg am Wildkogel]] wurden zwei Personen getötet und 35 zum Teil schwer verletzt. Drei Monate später wurde menschliches Versagen als Unfallursache bestätigt. Bereits drei Jahre vorher hatte sich ein tödlicher Unfall auf der Bahn ereignet, als eine Garnitur von einer Windböe aus den Gleisen gerissen wurde und umkippte. Eine Frau starb. Insgesamt 126 Bahnübergänge führten in all den Jahren des Bestehens auch immer wieder zu Zusammenstößen der Bahn mit Fahrzeugen.

* [[2011]]
Am Sonntagvormittag, den [[5. Juni]] 2011, um 8:45 Uhr, entgleiste eine Zuggarnitur der Pinzgaubahn. Unbekannte Täter hatten faustgroße Felsstücke in Weichen gelegt. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Drei verdächtige Jugendliche wurden aber nach einem Verhör wieder auf freien Fuß gesetzt. Dem oder den Tätern drohen Haftstrafen bis zu zehn Jahren.

* [[2009]]
Am [[4. Mai]] 2009 wurden bei einem Zusammenstoß mit einem Lkw nahe [[Piesendorf]] 15 Passagiere der Pinzgaubahn verletzt.

* [[2018]]
Am [[19. Februar]] 2018 geriet ein Triebwagen aus ungeklärter Ursache an der Haltestelle [[Walchen]] in [[Piesendorf]] in Brand. Alle Bediensteten und Passiere konnten die Zuggarnitur rechtzeitig verlassen und blieben unverletzt. <ref>{{Quelle SN|20. Februar 2018}}</ref>

Bei einer Kollision zweier Nachtzüge, die am [[Hauptbahnhof Salzburg]] gerade zusammengekoppelt werden sollte, gab es am [[20. April]] 2018 um 04:45 Uhr früh 54 Verletzte. In den beiden Nachtzügen aus Zürich (Schweiz) und Venedig (Italien) befanden sich rund 240 Personen. Viele wurden bei dem Aufprall, der von einer Verschublok verursacht worden war, die mit 25 km/h gegen den stehenden Zug Waggons schob, fielen etliche Passagiere aus ihren Betten und wurden von herfallenden Gepäcksstücken verletzt. Eine Person wurde dabei schwer verletzt. Auch die 41-jährige Lokführerin der Verschublok wurde verletzt.<ref>{{Quelle SN|21. April 2018}}</ref>

== Quelle ==
* Salzburgwiki-Einträge

== Fußnoten ==
<references/>


[[Kategorie:Gesellschaft]]
[[Kategorie:Unglück]]
[[Kategorie:Ereignis]]
[[Kategorie:Bahn]]

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