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=====Kaffeehaus Lohr=====
 
=====Kaffeehaus Lohr=====
Im Oktober desselben Jahres wurde Reisenbichler vom Besitzer des [[Kaffeehaus Lohr]], Ecke [[Linzergasse]] – [[Dreifaltigkeitsgasse]], an der Stelle der alten [[Andräkirche]] beauftragt, eine dem Stadtbild angepasste Fassade zu entwerfen. Heute befindet sich das ca 150 cm hohe, an die zwölf Meter lange, mit sechs Spielkartenbildern ausgeführte zwölffarben Sgraffito,  an der Außenfassade des Schuhhauses Denkstein. Diese für diese Zeit neue Technik der Tiefenwirkung und der feinen Musterung durch zwölf übereinander gelegten Farbschichten wäre bei der üblichen Kratztechnik nie möglich gewesen. Die einzelnen Spielkarten sind im Obergeschoss des Denksteingebäudes zu sehen, die Fensterreihe lässt dem Spruchband genügend Platz.
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Im Oktober desselben Jahres wurde Reisenbichler vom Besitzer des [[Café Lohr]], Ecke [[Linzer Gasse]] – [[Dreifaltigkeitsgasse]], an der Stelle der alten [[Andräkirche]] beauftragt, eine dem Stadtbild angepasste Fassade zu entwerfen. Heute befindet sich das ca 150 cm hohe, an die zwölf Meter lange, mit sechs Spielkartenbildern ausgeführte zwölffarben Sgraffito,  an der Außenfassade des Schuhhauses Denkstein. Diese für diese Zeit neue Technik der Tiefenwirkung und der feinen Musterung durch zwölf übereinander gelegten Farbschichten wäre bei der üblichen Kratztechnik nie möglich gewesen. Die einzelnen Spielkarten sind im Obergeschoss des Denksteingebäudes zu sehen, die Fensterreihe lässt dem Spruchband genügend Platz.
    
Wieder liegt dieser Idee ein selbstverfasstes Gedicht des Künstlers über die Sinnhaftigkeit des Kartenspieles zugrunde:
 
Wieder liegt dieser Idee ein selbstverfasstes Gedicht des Künstlers über die Sinnhaftigkeit des Kartenspieles zugrunde:
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#Der Eine kann die Zeit erwarten und spielt im letzten Augenblick. ( Herz Dam und Herz- Bub zugeordnet)
 
#Der Eine kann die Zeit erwarten und spielt im letzten Augenblick. ( Herz Dam und Herz- Bub zugeordnet)
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Inschrift Linzergasse:
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Inschrift Linzer Gasse:
 
#Der Andere prahlt mit seinen Karten, und zwingt doch niemals so das Glück
 
#Der Andere prahlt mit seinen Karten, und zwingt doch niemals so das Glück
 
#Gar mancher glaubt was er gewonnen, das ist von ewigem Bestand
 
#Gar mancher glaubt was er gewonnen, das ist von ewigem Bestand