| | Mit November 2015 wurde die Militärmusik Salzburg in ihrer bisherigen Form aufgelöst. Verteidigungsminister Gerald Klug hatte davor diverse Angebote privater und öffentlicher Stellen zur Erhaltung der Militärmusik abgelehnt und die Auflösung mit Sparmaßnahmen beim Bundesheer begründet. Am [[9. Oktober]] [[2015]] spielte die Militärmusik Salzburg ihr letztes Konzert in voller Stärke in der Stadthalle Oberndorf. | | Mit November 2015 wurde die Militärmusik Salzburg in ihrer bisherigen Form aufgelöst. Verteidigungsminister Gerald Klug hatte davor diverse Angebote privater und öffentlicher Stellen zur Erhaltung der Militärmusik abgelehnt und die Auflösung mit Sparmaßnahmen beim Bundesheer begründet. Am [[9. Oktober]] [[2015]] spielte die Militärmusik Salzburg ihr letztes Konzert in voller Stärke in der Stadthalle Oberndorf. |
| − | Bis 2015 bot die Salzburger Militärmusik mit einem Kapellmeister, 16 Unteroffizieren und 35 Wehrpflichtigen Orchesterqualität. Um einen Platz in der Militärmusik zu ergattern, haben in Salzburg jährlich 70 Grundwehrdiener vorgespielt, viele davon Studenten am Mozarteum. Wer genommen wurde, verpflichtete sich freiwillig für 14 Monate. In Zukunft besteht die Musiktruppe aus einem Kapellmeister, sechs Unteroffizieren und 13 Rekruten, die aber nur ein halbes Jahr beim Militär bleiben dürfen. Insgesamt also 20 Mann. Als Mindestgröße für eine Militärmusik wurde bei der Bundesheerreform 2010 aber eine 48-Mann-Kapelle definiert. Damit hört das neue Orchester auch auf den Namen [[Ensemble 8 der österreichischen Militärmusik]], nach dem militärischen Befehlsbereich 8 für Salzburg.<ref>{{Quelle SN|12. Oktober 2015: ''Abtreten! Nasse Augen beim 'Rainermarsch'" (Franz Oberascher)}}</ref> | + | Bis 2015 bot die Salzburger Militärmusik mit einem Kapellmeister, 16 Unteroffizieren und 35 Wehrpflichtigen Orchesterqualität. Um einen Platz in der Militärmusik zu ergattern, haben in Salzburg jährlich 70 Grundwehrdiener vorgespielt, viele davon Studenten am Mozarteum. Wer genommen wurde, verpflichtete sich freiwillig für 14 Monate. In Zukunft besteht die Musiktruppe aus einem Kapellmeister, sechs Unteroffizieren und 13 Rekruten, die aber nur ein halbes Jahr beim Militär bleiben dürfen. Insgesamt also 20 Mann. Als Mindestgröße für eine Militärmusik wurde bei der Bundesheerreform 2010 aber eine 48-Mann-Kapelle definiert. Damit hört das neue Orchester auch auf den Namen [[Ensemble 8 der österreichischen Militärmusik]], nach dem militärischen Befehlsbereich 8 für Salzburg.<ref>{{Quelle SN|12. Oktober 2015: ''Abtreten! Nasse Augen beim "Rainermarsch"" (Franz Oberascher)}}</ref> |