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ist seit der Verordnung der [[Bezirkshauptmannschaft Zell am See]] vom [[21. April]] [[1983]] ein [[Geschützter Landschaftsteil]].  
 
ist seit der Verordnung der [[Bezirkshauptmannschaft Zell am See]] vom [[21. April]] [[1983]] ein [[Geschützter Landschaftsteil]].  
 
==Lage==
 
==Lage==
Der geschützte Landschaftsteil mit der Bezeichnung Lucia Lacke ist der Überrest eines größeren Feuchtgebietes am westlichen Ortsrand von Niedernsill, d.h. in Tallage zwischen dem nordseitigen Hangfuß und dem heutigen, begradigten [[Salzach]]verlauf. Dieses Feuchtgebiet war einst Teil des in weiten Bereichen versumpften Talbodens des Oberpinzgauer Salzachtals. Auf dem Großteil des einstigen Feuchtgebietes befinden sich heute ein Sportplatz, ein Spielplatz, der gleichnamige Badesee samt Liegeflächen und Betriebsgebäude, sowie landwirtschaftlich genutzte Flächen.  
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Der geschützte Landschaftsteil mit der Bezeichnung Lucia Lacke ist der Überrest eines größeren Feuchtgebietes am westlichen Ortsrand von Niedernsill, d.h. in Tallage zwischen dem südseitigen Hangfuß und dem heutigen, begradigten [[Salzach]]verlauf nördlich des Gebietes. Dieses Feuchtgebiet war einst Teil des in weiten Bereichen versumpften Talbodens des Oberpinzgauer [[Salzachtal]]s. Auf dem Großteil des einstigen Feuchtgebietes befinden sich heute ein Sportplatz, ein Spielplatz, der gleichnamige Badesee samt Liegeflächen und Betriebsgebäude, sowie landwirtschaftlich genutzte Flächen.
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==Beschreibung==
 
==Beschreibung==
 
Wie ein Foto in der Niedernsiller Gemeindechronik beweist, war die Lacke zum Zeitpunkt der Widmung zum geschützten Landschaftsteil noch um Einiges größer als heute. Die offene Wasserfläche der Lacke ist mittlerweile durch Schilfbewuchs erheblich geschrumpft und wenn nichts unternommen wird, um die Lacke offen zu halten, wird sie wohl in absehbarer Zeit gänzlich verlanden. Das Feuchtbiotop umfasst aber als [[Moor]]gebiet neben der Lacke selbst auch Streuwiesen. Es beherbergt besondere Lebensgemeinschaften von selten gewordenen Tieren und Pflanzen.  
 
Wie ein Foto in der Niedernsiller Gemeindechronik beweist, war die Lacke zum Zeitpunkt der Widmung zum geschützten Landschaftsteil noch um Einiges größer als heute. Die offene Wasserfläche der Lacke ist mittlerweile durch Schilfbewuchs erheblich geschrumpft und wenn nichts unternommen wird, um die Lacke offen zu halten, wird sie wohl in absehbarer Zeit gänzlich verlanden. Das Feuchtbiotop umfasst aber als [[Moor]]gebiet neben der Lacke selbst auch Streuwiesen. Es beherbergt besondere Lebensgemeinschaften von selten gewordenen Tieren und Pflanzen.  
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