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[[1350]] "chniepoz" ([[Kniepass]]) genannt.
[[1350]] "chniepoz" ([[Kniepass]]) genannt.
[[1353]] wird die Kirche der Kreuztracht Unken dem Kollegialstift der [[Augustinerchorherrenstift St. Zeno|Augustiner Chorherrn St. Zeno]] inkorporiert. [[1380 ]]das Sodergut am Unkenberg und [[1400]] das Moargut und das Wimmergut in Hintergföll erwähnt.
[[1353]] wird die Kirche der Kreuztracht (des Seelsorgesprengls) Unken dem Kollegialstift der [[Augustinerchorherrenstift St. Zeno|Augustiner Chorherrn St. Zeno]] inkorporiert. [[1380 ]]das Sodergut am Unkenberg und [[1400]] das Moargut und das Wimmergut in Hintergföll erwähnt.
Nach der Quellenlage und der Lage der Gehöfte und der Flur schließt A. Klaar, dass im [[9. Jahrhundert]] im mittleren Saalchtal die große Rodungstätigkeit, ohne Eigenmächtigkeit der Siedler, einsetzt und im [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]], im Hochmittelalter, die Rodungen der Wälder und die Besiedlung der Talschaften ihren Höhepunk erreicht. Im Raum Unken entwickelt sich nach A. Klaar eine planmäßige Siedlungslandschaft, ein geordnetes Siedlungssystem mit Weilern, Rotten und Einzelhöfen bzw. Einödhöfen, gleicher Hof- und Flurgrößen einer grundherrschaftlicher Kolonisation.
Nach der Quellenlage und der Lage der Gehöfte und der Flur schließt A. Klaar, dass im [[9. Jahrhundert]] im mittleren Saalchtal die große Rodungstätigkeit, ohne Eigenmächtigkeit der Siedler, einsetzt und im [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]], im Hochmittelalter, die Rodungen der Wälder und die Besiedlung der Talschaften ihren Höhepunk erreicht. Im Raum Unken entwickelt sich nach A. Klaar eine planmäßige Siedlungslandschaft, ein geordnetes Siedlungssystem mit Weilern, Rotten und Einzelhöfen bzw. Einödhöfen, gleicher Hof- und Flurgrößen einer grundherrschaftlicher Kolonisation.