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| | Franz Xaver Klaushofer war der Älteste von zwölf Kindern. Er besuchte nach der [[Volksschule Tiefbrunnau|Volksschule]] in Tiefbrunnau das [[Erzbischöfliches Privatgymnasium Borromäum|Erzbischöfliche Privatgymnasium Borromäum]] in Salzburg. Danach trat er in das Salzburger [[Priesterseminar]] ein und empfing am [[16. Juli]] [[1911]] die Priesterweihe. | | Franz Xaver Klaushofer war der Älteste von zwölf Kindern. Er besuchte nach der [[Volksschule Tiefbrunnau|Volksschule]] in Tiefbrunnau das [[Erzbischöfliches Privatgymnasium Borromäum|Erzbischöfliche Privatgymnasium Borromäum]] in Salzburg. Danach trat er in das Salzburger [[Priesterseminar]] ein und empfing am [[16. Juli]] [[1911]] die Priesterweihe. |
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| − | Er kam in den ersten Jahren seines Priestertums weit in der [[Erzdiözese]] umher: So war er Kooperator in [[Großarl]], [[Administrator (Katholische Kirche)|Administrator]] in [[St. Martin am Tennengebirge]], Provisor in [[Aurach bei Kitzbühel]], Kooperator in [[Altenmarkt im Pongau]], Provisor in [[Krispl]], Kooperator in [[Kirchdorf in Tirol]] und Pfarrer in [[Weißbach bei Lofer]]. Ab [[1933]] wirkte er als Pfarrer seiner Heimatgemeinde Faistenau.
| + | Wie üblich musste er in den ersten Jahren seines Priestertums die verschiedensten Stellen in der [[Erzdiözese]] antreten. So war er Kooperator in [[Großarl]], [[Administrator (Katholische Kirche)|Administrator]] in [[St. Martin am Tennengebirge]], Provisor in [[Aurach bei Kitzbühel]], Kooperator in [[Altenmarkt im Pongau]], Provisor in [[Krispl]], Kooperator in [[Kirchdorf in Tirol]] und Pfarrer in [[Weißbach bei Lofer]]. Erst ab [[1933]] wirkte er für längere Zeit an einem Ort, nämlich als Pfarrer seiner Heimatgemeinde Faistenau. |
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| − | Pfarrer Klaushofer war beim Aufbau des [[Ständestaat]]es beteiligt gewesen und vermutlich deswegen dem [[Nationalsozialisten|Nazi-Regime]] verdächtig.<ref>[[Hubert Stock]]: ''»… nach Vorschlägen der Vaterländischen Front«''. Die Umsetzung des christlichen Ständestaates auf Landesebene, am Beispiel Salzburg. Wien / Köln / Weimar 2010, S. 138.</ref> Im Herbst 1938 wurde er deshalb verhaftet und im August [[1939]] aus politischen Gründen dauerhaft aus seiner Heimatgemeinde verwiesen. Vorübergehend war er in [[Berndorf bei Salzburg]] tätig, bis er gegen Ende des Jahres 1939 die [[Pfarre Seeham]] übernehmen konnte, in der er bis [[1976]] als dortiger Pfarrer wirkte. | + | Pfarrer Klaushofer war beim Aufbau des [[Ständestaat]]es beteiligt gewesen und vermutlich deswegen dem [[Nationalsozialisten|Nazi-Regime]] verdächtig.<ref>[[Hubert Stock]]: ''»… nach Vorschlägen der Vaterländischen Front«''. Die Umsetzung des christlichen Ständestaates auf Landesebene, am Beispiel Salzburg. Wien / Köln / Weimar 2010, S. 138.</ref> Im Herbst 1938 wurde er deshalb verhaftet und im August [[1939]] aus politischen Gründen vom Faistenauer Bürgermeister dauerhaft aus seiner Heimatgemeinde verwiesen. Vorübergehend war er dann in [[Berndorf bei Salzburg]] tätig, bis er gegen Ende des Jahres 1939 die [[Pfarre Seeham]] übernehmen konnte, in der er bis [[1976]] als dortiger Pfarrer wirkte. |
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| | Er starb in seiner Heimatgemeinde Faistenau, wo er die letzten Lebensmonate bei seiner Schwester, im Haus Lidaun 22, verbrachte. | | Er starb in seiner Heimatgemeinde Faistenau, wo er die letzten Lebensmonate bei seiner Schwester, im Haus Lidaun 22, verbrachte. |