| − | Ursprünglich hieß der Hof ''Plankengütl'' und erhielt seine heutige Form [[1722]]. Er stand auf einem freien Feld zwischen [[Niederalm]] und [[Anif]], heute nördlich der [[Tauernautobahn]] am [[Fürstenweg]]. Das ''Plankengütl'' lässt sich bis um 1400 nachweisen und dessen Besitzer war Conrad Plankch, von dem er auch seinen ersten Namen hatte. Unter [[Rupert Lasser]] wurden in der ersten Hälfte des [[16. Jahrhundert]]s die ''Plankensölde'' mit der Obermühle, dem späteren [[Sagmüllergut]] vereint. Erst [[1708]] trennte der damalige Besitzer Reinprecht Mayr, Bürger von [[Hallein]] und Weißbäcker wieder die beiden Güter. Fünf Jahre später erwarb der ''hochfürstliche Bräuverwalter'' von [[Hofbräu Kaltenhausen|Kaltenhausen]], Anton Stockhammer aus der Familie der [[Stockhammer]], den Hof, später ''hochfürstliche Oberstvizejägermeister'' Wolf Franz Graf Überacker. Seit 1948 ist er im Besitz der [[Erzabtei St. Peter]]. | + | Ursprünglich hieß der Hof ''Plankengütl'' und erhielt seine heutige Form [[1722]]. Er stand auf einem freien Feld zwischen [[Niederalm]] und Anif, heute nördlich der [[Tauernautobahn]] am [[Fürstenweg]]. Das ''Plankengütl'' lässt sich bis um 1400 nachweisen und dessen Besitzer war Conrad Plankch, von dem er auch seinen ersten Namen hatte. Unter [[Rupert Lasser]] wurden in der ersten Hälfte des [[16. Jahrhundert]]s die ''Plankensölde'' mit der Obermühle, dem späteren [[Sagmüllergut]] vereint. Erst [[1708]] trennte der damalige Besitzer Reinprecht Mayr, Bürger von [[Hallein]] und Weißbäcker wieder die beiden Güter. Fünf Jahre später erwarb der ''hochfürstliche Bräuverwalter'' von [[Hofbräu Kaltenhausen|Kaltenhausen]], Anton Stockhammer aus der Familie der [[Stockhammer]], den Hof, später ''hochfürstliche Oberstvizejägermeister'' Wolf Franz Graf Überacker. |
| | * Buch [[Anif, Niederalm, Neu-Anif, Kultur, Geschichte und Wirtschaft]] | | * Buch [[Anif, Niederalm, Neu-Anif, Kultur, Geschichte und Wirtschaft]] |
| | + | * [[St. Peter in Salzburg]], das Begleitbuch zur 3. [[Landesausstellung]], der [[Landesausstellung St. Peter in Salzburg]], [[1982]], Seite 263 |