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| | Der Name des Schlosses wurde gebildet aus „Leopold“, dem Vornamen des Fürsterzbischof als Erbauer und aus „Mezzocorone“ (Südtirol), dem Geburtsort seines Neffen [[Franz Laktanz Graf von Firmian]], also „-corona“ = Krone <ref>Quelle: [http://www.schloss-leopoldskron.com www.schloss-leopoldskron.com]</ref>. | | Der Name des Schlosses wurde gebildet aus „Leopold“, dem Vornamen des Fürsterzbischof als Erbauer und aus „Mezzocorone“ (Südtirol), dem Geburtsort seines Neffen [[Franz Laktanz Graf von Firmian]], also „-corona“ = Krone <ref>Quelle: [http://www.schloss-leopoldskron.com www.schloss-leopoldskron.com]</ref>. |
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| − | [[1744]] starb der Fürsterzbischofs und vermachte das Schloss seinem Neffen Franz ''Laktanz'' Graf von Firmian. Laktanz bewohnte das Schloss mehr als vierzig Jahre. Laktanz war ein großer Kunstkenner und Kunstsammler. Das Schloss blieb bis [[1828]] im Besitz der Grafen von [[Firmian]]. | + | [[1744]] starb der Fürsterzbischofs und vermachte das Schloss seinem Neffen Franz ''Laktanz'' Graf von Firmian. Laktanz bewohnte das Schloss mehr als vierzig Jahre. Laktanz war ein großer Kunstkenner und Kunstsammler. Das Schloss blieb bis [[1828]] im Besitz der Grafen von [[Firmian]]. Mit dem Ende des [[Erzstift Salzburg|Erzstifts]] bot Laktanz' Sohn die Kunstwerke seines Vaters zum Verkauf an und verkaufte auch das Schloss. |
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| − | Mit dem Ende des [[Erzstift Salzburg|Erzstifts]] bot Laktanz' Sohn die Kunstwerke seines Vaters zum Verkauf an und verkaufte auch das Schloss. [[1837]] erwarb es der Schießstättenwirt [[Georg Zierer]] und verkaufte einen großen Teil der Bilder, Stiche und Skulpturen.
| + | In den nachfolgenden Jahrzehnten wechselten die Besitzer. [[1837]] erwarb es der Schießstättenwirt [[Georg Zierer]] und verkaufte einen großen Teil der Bilder, Stiche und Skulpturen. Es folgte [[Heinrich Ritter von Mertens]], [[Bürgermeister der Stadt Salzburg]]. |
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| − | In den nachfolgenden Jahrzehnten gab es weitere Besitzerwechsel.
| + | [[1851]] erwarb es König [[Ludwig I. von Bayern]], der es zu einem vielbeachteten Mittelpunkt aristokratischen Lebens machte. |
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| − | [[1851]] erwarb es König [[Ludwig I. von Bayern]] vom Vorbesitzer, dem [[Bürgermeister der Stadt Salzburg]], [[Heinrich Ritter von Mertens]]<ref>Quelle ''[[Salzburger Volksblatt]]'', Sonderausgabe anlässlich der 100-Jahr-Feier am [[29. Dezember]] [[1970]]</ref> das Schloss, der es zu einem vielbeachteten Mittelpunkt aristokratischen Lebens machte. [[1869]] kaufte es nach dem Tod Ludwigs I. um 40.000 [[Gulden]] der in Salzburg heimisch gewordene Schriftsteller und Politiker [[Alexander Julius Schindler]]. Unter Schindler wurde es zu einem Treffpunkt verschiedener Künstler. Auch [[Theodor Storm]] brachte von Ende Juli bis Mitte August [[1872]] im Rahmen einer größeren Reise einen Aufenthalt im Schloss<ref>Buch [[Die Welt zu Gast in Salzburg]], Beitrag [[Theodor Storm]]</ref>. | + | [[1869]] kaufte es [[Alexander Julius Schindler]], ein in Salzburg heimisch gewordener Schriftsteller und Politiker, um 40.000 [[Gulden]]. Unter Schindler wurde es zu einem Treffpunkt verschiedener Künstler. Auch [[Theodor Storm]] brachte von Ende Juli bis Mitte August [[1872]] im Rahmen einer größeren Reise einen Aufenthalt im Schloss <ref>Buch [[Die Welt zu Gast in Salzburg]], Beitrag [[Theodor Storm]]</ref>. |
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| | Später gehörte es dem Salzburger Bankier [[Carl Spängler]]. | | Später gehörte es dem Salzburger Bankier [[Carl Spängler]]. |
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| | == Quelle == | | == Quelle == |
| | + | * ''[[Salzburger Volksblatt]]'', Sonderausgabe anlässlich der 100-Jahr-Feier am [[29. Dezember]] [[1970]] |
| | * Informationsblatt, Tag der offenen Tür, 2017 | | * Informationsblatt, Tag der offenen Tür, 2017 |
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