In den Monaten nach dem „Anschluss“ machte sich der Salzburger für die NS-Bewegung so unverzichtbar, dass er im Februar 1938 zum Landespropagandaleiter der NSDAP bestellt wurde. Ernst Kaltenbrunner, Führer des SS-Oberabschnittes Donau, bescheinigt dem SS-Kollegen Mühlmann anlässlich einer Beförderung: „Am Tage der Machtergreifung war M. an exponierter Stelle im Bundeskanzleramt tätig.“ Bereits 1938 wurde Mühlmann von Seyß-Inquart zum Staatssekretär für Inneres und kulturelle Angelegenheiten bestellt. In den kommenden Monaten war Mühlmann unter anderem mit der Verwahrung und Weitergabe „arisierter“ Kunstwerke an NS-Institutionen und hohe Würdenträger betraut. Als Staatssekretär bekleidete er zu diesem Zeitpunkt das höchste Amt, das ein Salzburger in der damaligen nationalsozialistischen österreichischen Regierung erreicht hat. Im Frühjahr 1938 war Mühlmann am Höhepunkt seiner NS-Karriere angelangt. | In den Monaten nach dem „Anschluss“ machte sich der Salzburger für die NS-Bewegung so unverzichtbar, dass er im Februar 1938 zum Landespropagandaleiter der NSDAP bestellt wurde. Ernst Kaltenbrunner, Führer des SS-Oberabschnittes Donau, bescheinigt dem SS-Kollegen Mühlmann anlässlich einer Beförderung: „Am Tage der Machtergreifung war M. an exponierter Stelle im Bundeskanzleramt tätig.“ Bereits 1938 wurde Mühlmann von Seyß-Inquart zum Staatssekretär für Inneres und kulturelle Angelegenheiten bestellt. In den kommenden Monaten war Mühlmann unter anderem mit der Verwahrung und Weitergabe „arisierter“ Kunstwerke an NS-Institutionen und hohe Würdenträger betraut. Als Staatssekretär bekleidete er zu diesem Zeitpunkt das höchste Amt, das ein Salzburger in der damaligen nationalsozialistischen österreichischen Regierung erreicht hat. Im Frühjahr 1938 war Mühlmann am Höhepunkt seiner NS-Karriere angelangt. |