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==Geschichte==
 
==Geschichte==
Der Rainberg war schon in der ältesten Jungsteinzeit besiedelt. Die Siedlungstätigkeit dauerte in der Folge über 5000 Jahre (während der Kupfer-, der Bronze-, der Eisen-, der Hallstadt- und der Latene-Zeit) an, bis um 15. v. Chr. die [[Kelten und Römer|Römer]] unter Kaiser Augustus einmarschierten und die zuletzt hier lebenden keltischen Alaunen in den Raum der heutigen [[Altstadt]] umsiedelten.  
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Der Rainberg war seit etwa 4500 v. Chr. (älteste Jungsteinzeit) durchgehend bis 15 v. Chr. besiedelt. Hier befand sich in der keltischen [[La-Tene-Zeit]] eine große stadtähnliche und gut befestigte Siedlung. Nach der Kupfer-, der Bronze-, der Eisen-, der Hallstatt- und der Latene-Zeit marschierten um 15. v. Chr. die [[Kelten und Römer|Römer]] unter Kaiser Augustus ein und die zuletzt hier lebenden keltischen Alaunen wurden in den Raum der heutigen [[Altstadt]] umgesiedelt.  
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[[1525]] schlagen die [[Vor und nach den Bauernkriegen (Überblick)|aufständischen Bauern]] bei der Belagerung der [[Festung Hohensalzburg]] ihr Lager „auf der Riedenburg“ (am Rainberg) auf.  
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[[1525]] schlugen die [[Vor und nach den Bauernkriegen (Überblick)|aufständischen Bauern]] bei der Belagerung der [[Festung Hohensalzburg]] ihr Lager „auf der Riedenburg“ (am Rainberg) auf.  
    
Schon seit dem frühen Mittelalter wird der Rainberg als Konglomerat-Steinbruch genützt. Verstärkt wurde der Berg nach [[1680]] und wieder nach [[1857]] abgebaut. Seit [[1941]]/[[1942|42]] ist der Rainberg als Kulturdenkmal geschützt. Seit dieser Zeit ruht auch der Abbau. Ab etwa [[1955]] darf der Berg auch nicht mehr betreten werden. Schon [[1868]] wurde der Steppenhang am Rainberg wegen seiner einzigartigen wärmeliebenden Pflanzen und Tierwelt unter Naturschutz gestellt, seit [[1986]] ist auch der Wald des Rainbergs als Naturwaldreservat geschützt.  
 
Schon seit dem frühen Mittelalter wird der Rainberg als Konglomerat-Steinbruch genützt. Verstärkt wurde der Berg nach [[1680]] und wieder nach [[1857]] abgebaut. Seit [[1941]]/[[1942|42]] ist der Rainberg als Kulturdenkmal geschützt. Seit dieser Zeit ruht auch der Abbau. Ab etwa [[1955]] darf der Berg auch nicht mehr betreten werden. Schon [[1868]] wurde der Steppenhang am Rainberg wegen seiner einzigartigen wärmeliebenden Pflanzen und Tierwelt unter Naturschutz gestellt, seit [[1986]] ist auch der Wald des Rainbergs als Naturwaldreservat geschützt.