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Der '''SK St. Gilgen''' war ein Salzburger Fußballverein aus [[St. Gilgen]]. Seine Vereinsfarben waren Blau-Gelb. Er nahm zwischen 1956 und 1971 am Spielbetrieb des SFV teil. Nach der Einstellung bestand der Verein noch bis 2001 weiter.
 
Der '''SK St. Gilgen''' war ein Salzburger Fußballverein aus [[St. Gilgen]]. Seine Vereinsfarben waren Blau-Gelb. Er nahm zwischen 1956 und 1971 am Spielbetrieb des SFV teil. Nach der Einstellung bestand der Verein noch bis 2001 weiter.
 
==Geschichte==
 
==Geschichte==
Als Tourismusort hatte St. Gilgen schon immer ein umfangreiches Sportangebot, jedoch war die Infrastruktur auf Wassersport und Skifahren ausgerichtet. Trotzdem gründeten einige Männer [[1955]] einen Fußballverein, den Sportklub St. Gilgen. Die Spieler kamen aus umliegenden Orten wie [[St. Wolfgang]], [[Abersee]], [[Unterach]], [[Fuschl]] oder [[Faistenau]]. Mit ihnen konnte eine Kampfmannschaft und eine Reserve betrieben werden. Nachwuchsarbeit gab es kaum, da die Jugend sich nicht für den Fußballsport begeistern ließ.
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Als Tourismusort hatte St. Gilgen schon immer ein umfangreiches Sportangebot, jedoch war die Infrastruktur auf Wassersport und Skifahren ausgerichtet. Trotzdem gründeten einige Männer [[1955]] einen Fußballverein, den Sportklub St. Gilgen. Die Spieler kamen aus umliegenden Orten wie [[St. Wolfgang]], [[Abersee]], [[Unterach]], [[Fuschl am See]] oder [[Faistenau]]. Mit ihnen konnte eine Kampfmannschaft und eine Reserve betrieben werden. Nachwuchsarbeit gab es kaum, da die Jugend sich nicht für den Fußballsport begeistern ließ.
 
      
Der Platz befand sich in der Ortsmitte von St. Gilgen und gehörte dem ortsansässigen Bäcker. Der Verein war nur Mieter, darum wurde in die Infrastruktur kaum Geld investiert. Als Umkleidekabine diente eine Holzbaracke, und Schiedsrichter mussten sich in einem der Gasthäuser des Ortes duschen.  
 
Der Platz befand sich in der Ortsmitte von St. Gilgen und gehörte dem ortsansässigen Bäcker. Der Verein war nur Mieter, darum wurde in die Infrastruktur kaum Geld investiert. Als Umkleidekabine diente eine Holzbaracke, und Schiedsrichter mussten sich in einem der Gasthäuser des Ortes duschen.  
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Auch die finanzielle Situation des Vereines war prekär, da sich kein Sponsor fand. Auch mit verschiedenen Veranstaltungen konnte kaum Geld eingenommen werden.
 
Auch die finanzielle Situation des Vereines war prekär, da sich kein Sponsor fand. Auch mit verschiedenen Veranstaltungen konnte kaum Geld eingenommen werden.
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Das erste Spiel in der Bezirksklasse fand am [[19. August]] [[1956]] statt und wurde mit einem 18:0 Heimsieg gegen den USK Obertrum erfolgreich gestaltet. Da es noch einige zweistellige Ergenisse gab kann man auf eine offensive Spielanlage der St. Gilgener schließen. Trotzdem kamen nur wenige Zuschauer, nur das Derby gegen den [[SK Strobl]] interessierte größere Zuschauermassen. Die Bilanz des SK St. Gilgen gegen Strobl war jedoch negativ. Im Verlauf der Spielgeschichte gab es nur einen Sieg im Herbst [[1958]], der jedoch aus einer  3:0-Strafverifizierung resultierte. Die Saison 1958/59 bleibt auch die erfolgreichste in der Vereinsgeschichte, in der Abschlusstabelle der Bezirksklasse B belegte der SK St. Gilgen den vierten Platz.
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Das erste Spiel in der Bezirksklasse fand am [[19. August]] [[1956]] statt und wurde mit einem 18:0 Heimsieg gegen den USK Obertrum erfolgreich gestaltet. Da es noch einige zweistellige Ergebnisse gab kann man auf eine offensive Spielanlage der St. Gilgener schließen. Trotzdem kamen nur wenige Zuschauer, nur das Derby gegen den [[SK Strobl]] interessierte größere Zuschauermassen. Die Bilanz des SK St. Gilgen gegen Strobl war jedoch negativ. Im Verlauf der Spielgeschichte gab es nur einen Sieg im Herbst [[1958]], der jedoch aus einer  3:0-Strafverifizierung resultierte. Die Saison 1958/59 bleibt auch die erfolgreichste in der Vereinsgeschichte, in der Abschlusstabelle der Bezirksklasse B belegte der SK St. Gilgen den vierten Platz.
    
Ende der 1950er-Jahre stieß  Josef Buschbacher  zum Verein, der den SK über die folgenden schwierigen Jahre bringen sollte. Dass die Mannschaft zerfiel, konnte aber auch er nur verzögern, aber nicht verhindern. Spieler aus Zinkenbach, denen der Weg nach St. Gilgen zu lang wurde, gründeten 1959 den [[USC Abersee]]. Auch an die neu gegründeten Veereine in  Fuschl und Faistenau gingen Spieler verloren. So blieben dem Verein nur noch Plätze in den hinteren Tabellenregionen der untersten Klasse. Nur am Ende der 1960er-Jahre entstand nochmals Fußballbegeisterung unter einem  ungarischer Trainer .
 
Ende der 1950er-Jahre stieß  Josef Buschbacher  zum Verein, der den SK über die folgenden schwierigen Jahre bringen sollte. Dass die Mannschaft zerfiel, konnte aber auch er nur verzögern, aber nicht verhindern. Spieler aus Zinkenbach, denen der Weg nach St. Gilgen zu lang wurde, gründeten 1959 den [[USC Abersee]]. Auch an die neu gegründeten Veereine in  Fuschl und Faistenau gingen Spieler verloren. So blieben dem Verein nur noch Plätze in den hinteren Tabellenregionen der untersten Klasse. Nur am Ende der 1960er-Jahre entstand nochmals Fußballbegeisterung unter einem  ungarischer Trainer .
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Das letzte Meisterschaftstor für den SK erzielte Karl Schimpelsberger, der „Playing Obmann”, der den Verein nach dem Ausstieg weiter am Leben erhielt. Spätere Versuche, noch einmal eine Mannschaft aufzustellen, blieben erfolglos. 2001 wurde der Verein endgültig aus dem Vereinsregister gelöscht.
 
Das letzte Meisterschaftstor für den SK erzielte Karl Schimpelsberger, der „Playing Obmann”, der den Verein nach dem Ausstieg weiter am Leben erhielt. Spätere Versuche, noch einmal eine Mannschaft aufzustellen, blieben erfolglos. 2001 wurde der Verein endgültig aus dem Vereinsregister gelöscht.
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==Quelle==
 
==Quelle==
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* [http://www.salzburg24.at/spiel-der-woche-lost-club-special-sk-st-gilgen/news-20090309-12105140 Salzburg24.at]
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[http://www.salzburg24.at/spiel-der-woche-lost-club-special-sk-st-gilgen/news-20090309-12105140 Salzburg24.at]
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[[Kategorie:Ehemaliger Fußballverein|St. Gilgen, SK]]
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[[Kategorie:Sport]]
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[[Kategorie:Fußball]]
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[[Kategorie:Ehemaliger Fußballverein]]
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[[Kategorie:Flachgau]]
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[[Kategorie:St. Gilgen]]

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