Einen Teil des Ortsteiles Ponlach stellt der Ponlachgraben dar. Der Graben grenzt unmittelbar an die zur Burg hinaufführende Stadtmauer und fällt steil ab, es wurden aber gesicherte Wege geschaffen. Im Grabengebiet befinden sich einige Quellen. Über eine Reihe von Kaskaden fließt der Ponlachbach durch das schattige, kleine Tal. Das Gebiet steht unter Naturschutz. Der Name Ponlach setzt sich aus den zwei Wörtern Pon (Bann) und Lach (Wald) zusammen. Der Wald gehörte ursprünglich den [[Salzburger Erzbischöfe]]n und durfte von den Bürgern nicht betreten werden. Von Fürsterzbischof [[Paris Graf von Lodron]] erhielten [[1627]] die Bürger von Tittmoning aber das Recht, für ewige Zeiten das Wasser aus dem Ponlach für die städtischen Brunnen zu beziehen. Im Graben wurde [[1715]] die Wallfahrtskirche Maria Brunn errichtet. Seit Anfang des 17. Jahrhunderts ist eine lebhafte Marienwallfahrt zu der unterhalb des jetzigen Standortes gelegenen „Graben-Capelle" belegt, für die eine heilkräftige Quelle ausschlaggebend war. | Einen Teil des Ortsteiles Ponlach stellt der Ponlachgraben dar. Der Graben grenzt unmittelbar an die zur Burg hinaufführende Stadtmauer und fällt steil ab, es wurden aber gesicherte Wege geschaffen. Im Grabengebiet befinden sich einige Quellen. Über eine Reihe von Kaskaden fließt der Ponlachbach durch das schattige, kleine Tal. Das Gebiet steht unter Naturschutz. Der Name Ponlach setzt sich aus den zwei Wörtern Pon (Bann) und Lach (Wald) zusammen. Der Wald gehörte ursprünglich den [[Salzburger Erzbischöfe]]n und durfte von den Bürgern nicht betreten werden. Von Fürsterzbischof [[Paris Graf von Lodron]] erhielten [[1627]] die Bürger von Tittmoning aber das Recht, für ewige Zeiten das Wasser aus dem Ponlach für die städtischen Brunnen zu beziehen. Im Graben wurde [[1715]] die Wallfahrtskirche Maria Brunn errichtet. Seit Anfang des 17. Jahrhunderts ist eine lebhafte Marienwallfahrt zu der unterhalb des jetzigen Standortes gelegenen „Graben-Capelle" belegt, für die eine heilkräftige Quelle ausschlaggebend war. |