Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
1 Byte entfernt ,  10:28, 15. Aug. 2008
K
Zeile 175: Zeile 175:  
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] kämpfen nahezu vierhundert Männer in den Ländern von Nordkap bis zur Mittelmeerküste  Afrikas, von Brest in der  Bretagne bis Stalingrad an der Wolga. Nahe Hundert kehren von dort nicht mehr heim. Ein Heldenheim, schon [[1943]] im Dorf  angelegt, erinnert an die Gefallenen. In der Friedhofskapelle sind auf fünf Marmortafeln  alle Namen  bzw. die Länder der toten Helden des Ersten und des Zweiten Weltkriegs festgehalten.  
 
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] kämpfen nahezu vierhundert Männer in den Ländern von Nordkap bis zur Mittelmeerküste  Afrikas, von Brest in der  Bretagne bis Stalingrad an der Wolga. Nahe Hundert kehren von dort nicht mehr heim. Ein Heldenheim, schon [[1943]] im Dorf  angelegt, erinnert an die Gefallenen. In der Friedhofskapelle sind auf fünf Marmortafeln  alle Namen  bzw. die Länder der toten Helden des Ersten und des Zweiten Weltkriegs festgehalten.  
   −
In der ersten Maiwoche [[194]]5 endet in Unken der Zweite Weltkrieg. Am [[6. Mai]] kapituliert die Heeresgruppe Süd, auch V, unter Feldmarschall A. Kesselring im Saalachtal. Noch schießt die SS von Unken Granaten Richtung Bad Reichenhall, davon schlägt eine in der Küche vom Schneizlreutherwirt ein. In einem Schrank können noch heute Spuren gesehen werden. In Baumgarten westlich von Bad Reichenhall stellen die Amerikaner Geschütze auf, bedienen diese jedoch nicht mehr. Am [[8. Mai]] fahren Hunderte US Trucks der 101. Fallschirmdivision von Inzell kommend, die beiden Saalachbrücken in Jettenberg sind gesprengt, in das Saalachtal. Fünfzig oder mehr parken im mit Getreide bestelltem Eggerfeld in Nachbarschaft vom Friedhof. Im Juni wird die  101. Fallschirmdivision von der Regenbogendivision abgelöst. Ihr beim Kniepass verewigtes Divisionszeichen, der Rot -  Gelb – Blaue Regenbogen, wird von der Berg- und Naturwacht Unken als geschichtliches Mal  in Stand gehalten.
+
In der ersten Maiwoche [[1945]] endet in Unken der Zweite Weltkrieg. Am [[6. Mai]] kapituliert die Heeresgruppe Süd, auch V, unter Feldmarschall A. Kesselring im Saalachtal. Noch schießt die SS von Unken Granaten Richtung Bad Reichenhall, davon schlägt eine in der Küche vom Schneizlreutherwirt ein. In einem Schrank können noch heute Spuren gesehen werden. In Baumgarten westlich von Bad Reichenhall stellen die Amerikaner Geschütze auf, bedienen diese jedoch nicht mehr. Am [[8. Mai]] fahren Hunderte US Trucks der 101. Fallschirmdivision von Inzell kommend, die beiden Saalachbrücken in Jettenberg sind gesprengt, in das Saalachtal. Fünfzig oder mehr parken im mit Getreide bestelltem Eggerfeld in Nachbarschaft vom Friedhof. Im Juni wird die  101. Fallschirmdivision von der Regenbogendivision abgelöst. Ihr beim Kniepass verewigtes Divisionszeichen, der Rot -  Gelb – Blaue Regenbogen, wird von der Berg- und Naturwacht Unken als geschichtliches Mal  in Stand gehalten.
 
      
== Weblinks ==
 
== Weblinks ==

Navigationsmenü