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== Leben ==
 
== Leben ==
Nach ausgezeichneten Leistungen in der Volksschule besuchte er die zweijährige [[Landwirtschaftsschule Winklhof]]. [[1937]] rückte er zum ''Infanterieregiment 12'' ein, kam nach Wien und wurde [[1938]] in die Deutsche Wehrmacht überstellt. Er meldete sich freiwillig zur Luftwaffe, machte die AB-Schule in Lippe-Detmold, die C-Schule in Fürstenwalde bei Berlin, die Blindflug-Schule in Leipzig und die Kampfflieger-Schule in Hörsching bei Linz. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] flog er eine Transportmaschine (Ju-52) und wurde mehrmals abgeschossen (Terna, Tunis, Rußland). Der Fliegerfeldwebel kehrte [[1945]] heim.
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Nach ausgezeichneten Leistungen in der [[Volksschule]] besuchte Neureiter die zweijährige [[Landwirtschaftsschule Winklhof]]. [[1937]] rückte er zum ''Infanterieregiment 12'' ein, kam nach Wien und wurde [[1938]] in die [[Deutsche Wehrmacht]] überstellt. Er meldete sich freiwillig zur Luftwaffe, machte die AB-Schule in Lippe-Detmold, die C-Schule in Fürstenwalde bei Berlin, die Blindflug-Schule in Leipzig und die Kampfflieger-Schule in Hörsching bei [[Linz]]. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] flog er eine Transportmaschine (Ju-52) und wurde mehrmals abgeschossen (Terna, Tunis, [[Russland]]). Der Fliegerfeldwebel kehrte [[1945]] heim.
    
Während des Krieges, [[1943]], heiratete er Anna Wörndl.
 
Während des Krieges, [[1943]], heiratete er Anna Wörndl.
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[[1949]] trat er in die Lokalpolitik ein und wurde zum Gemeinderat gewählt. [[1954]] wurde er am [[9. November]] zum Bürgermeister von St. Koloman gewählt und sollte dies volle 25 Jahre ohne Unterbrechung bis [[1979]] bleiben. In seine Amtszeit fallen die Errichtung der neuen Volksschule, der Straßenausbau, eine umfassende Trinkwasserversorgung, die Friedhofserweiterung und der Bau der Aussegnungshalle und die Ortskanalisation. Weiters sind Einrichtungen für die Erwachsenbildung, der erste Kindergarten und die Erstellung eines Flächenwidmungsplanes zu erwähnen.
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[[1949]] trat er in die Lokalpolitik ein und wurde zum [[Gemeinderat]] gewählt. [[1954]] wurde er am [[9. November]] zum Bürgermeister von St. Koloman gewählt und sollte dies volle 25 Jahre ohne Unterbrechung bis [[1979]] bleiben. In seine Amtszeit fallen die Errichtung der neuen Volksschule, der Straßenausbau, eine umfassende Trinkwasserversorgung, die Friedhofserweiterung und der Bau der Aussegnungshalle sowie die Ortskanalisation. Weiters sind Einrichtungen für die Erwachsenbildung, der erste Kindergarten und die Erstellung eines Flächenwidmungsplanes zu erwähnen.
    
Sein Gasthaus, der ''Sommerauwirt'', wurde von ihm in ein neu errichtetes Gebäude übersiedelt. Matthias Neureiter war Vater von drei Söhnen.
 
Sein Gasthaus, der ''Sommerauwirt'', wurde von ihm in ein neu errichtetes Gebäude übersiedelt. Matthias Neureiter war Vater von drei Söhnen.
    
== Leistungen ==
 
== Leistungen ==
Er war ein Motor des Vereinswesens und auch Jagdleiter der Gemeindejagd. Das Bauerntheater war ihm ebenso ein Anliegen wie die Hebung des [[Fremdenverkehr]]s.
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Neureiter war ein Motor des Vereinswesens und auch Jagdleiter der Gemeinde[[Jagd]]. Das Bauerntheater war ihm ebenso ein Anliegen wie die Hebung des [[Fremdenverkehr]]s.
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Neureiter war von [[1948]] bis [[1987]] Hauptmann der historischen [[Prangerschützen St. Koloman]]. Unter seiner Zeit als Hauptmann fiel die Einkleidung [[1961]] und die Neufassung der Statuten [[1962]]. Ein exaktes Auftreten war ihm sehr wichtig.
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Neureiter war von [[1948]] bis [[1987]] Hauptmann der historischen [[Prangerschützen St. Koloman]]. In seine Zeit als Hauptmann fielen die Einkleidung [[1961]] und die Neufassung der Statuten [[1962]]. Ein exaktes Auftreten war ihm sehr wichtig.
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[[1968]] erhielt er die „Goldenen Medaille für Verdienste um die Republik Österreich“ und wurde [[1980]] Ehrenbürger von St. Koloman und war Träger vieler Auszeichnungen.
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[[1968]] erhielt er die „Goldene Medaille für Verdienste um die Republik Österreich“, wurde [[1980]] [[Ehrenbürger der Gemeinde St. Koloman]] und war Träger vieler Auszeichnungen.
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== Quelle ==
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== Quellen ==
:Chronik von St. Koloman in der Taugl, 1982
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*Chronik von St. Koloman in der Taugl, 1982
:Chronik St. Koloman, 2007
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*Chronik St. Koloman, 2007
 
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{{Zeitfolge
[[Kategorie:Person|Neureiter, Matthias]]
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|AMT= [[Bürgermeister der Gemeinde St. Koloman|Bürgermeister von St. Koloman]]
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Neureiter, Matthias]]
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|ZEIT= 1954 −
[[Kategorie:Politik|Neureiter, Matthias]]
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|VORGÄNGER=[[Johann Siller (Bürgermeister)|Johann Siller]]
[[Kategorie:Person (Politik)|Neureiter, Matthias]]
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|NACHFOLGER=[[Karl Loidl]]
[[Kategorie:Bürgermeister|Neureiter, Matthias]]
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}}
[[Kategorie:Bürgermeister (Tennengau)|Neureiter, Matthias]]
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{{SORTIERUNG:Neureiter, Matthias}}
[[Kategorie:Wirtschaftstreibender|Neureiter, Matthias]]
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[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie:Unternehmer (historisch)|Neureiter, Matthias]]
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[[Kategorie:Person (Geschichte)]]
[[Kategorie:Gastwirt|Neureiter, Matthias]]
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[[Kategorie:Politik]]
[[Kategorie:Tourismus|Neureiter, Matthias]]
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[[Kategorie:Person (Politik)]]
[[Kategorie:Person (Tourismus)]Neureiter, Matthias]]
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[[Kategorie:Bürgermeister]]
[[Kategorie:Tourismus (Geschichte)|Neureiter, Matthias]]
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[[Kategorie:Bürgermeister (Tennengau)]]
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne|Neureiter, Matthias]]
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[[Kategorie:Wirtschaftstreibender]]
[[Kategorie:Tennengau|Neureiter, Matthias]]
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[[Kategorie:Unternehmer (historisch)]]
[[Kategorie:St. Koloman|Neureiter, Matthias]]
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[[Kategorie:Gastwirt]]
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[[Kategorie:Tourismus]]
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[[Kategorie:Person (Tourismus)]]
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[[Kategorie:Tourismus (Geschichte)]]
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[[Kategorie:Ehrenbürger]]
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[[Kategorie:Ehrenbürger der Gemeinde St. Koloman]]
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[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]
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[[Kategorie:Tennengau]]
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[[Kategorie:St. Koloman]]

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