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| − | Urgeschichte und Altertum
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| | Aus der Steinzeit, vor 10.000 Jahre v. Chr., fünf tauend Jahre nach dem Rückzug der Gletscher des Bühlstadiums vom Raum Steinbachgraben, konnte Mag. Helmut Adler in einer Halbhöhle am Oberrainer Kogl Steinklingen von Jägern finden. Sie sind die ältesten Funde der Humangeschichte des Landes Salzburg und sind im Museum Festung Kniepass zu sehen. | | Aus der Steinzeit, vor 10.000 Jahre v. Chr., fünf tauend Jahre nach dem Rückzug der Gletscher des Bühlstadiums vom Raum Steinbachgraben, konnte Mag. Helmut Adler in einer Halbhöhle am Oberrainer Kogl Steinklingen von Jägern finden. Sie sind die ältesten Funde der Humangeschichte des Landes Salzburg und sind im Museum Festung Kniepass zu sehen. |
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| − | Mittelalter | + | =====Mittelalter===== |
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| | Um 800 n. Chr. steht in den Güterverzeichnissen des Klosters St. Peter, dass die St. Petrischen Wälder im Saalachtal die Salinen in Reichenhall mit Holz versorgen. Die Wälder sind verlackt (Einkerbungen in Baumstämmen) und durch Wege erschlossen. Die Verbindung Sudhäuser in Reichenhall und Holzschläge im Saalachtal besteht schon im 7. Jhd. (Damals riefen die Agilolfinger, als Fürsten Bayerns, Bischof Rupert aus Worms kommend ins Land. In von ihm gegründeten Kloster St. Peter waren mit den eingewanderten Bayern auch Romanen, Walchen,Konventsbrüder.) | | Um 800 n. Chr. steht in den Güterverzeichnissen des Klosters St. Peter, dass die St. Petrischen Wälder im Saalachtal die Salinen in Reichenhall mit Holz versorgen. Die Wälder sind verlackt (Einkerbungen in Baumstämmen) und durch Wege erschlossen. Die Verbindung Sudhäuser in Reichenhall und Holzschläge im Saalachtal besteht schon im 7. Jhd. (Damals riefen die Agilolfinger, als Fürsten Bayerns, Bischof Rupert aus Worms kommend ins Land. In von ihm gegründeten Kloster St. Peter waren mit den eingewanderten Bayern auch Romanen, Walchen,Konventsbrüder.) |
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| − | Neuzeit | + | =====Neuzeit===== |
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| | 16. Jahrhundert | | 16. Jahrhundert |
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| | 18xx erhält Unken nach dem Beschluss der Landesregierung die Bezeichnung Bad Unken. Bäder werden verabreicht in Schütterbad, auf Oberrain, beim Gasthof Post. Drei Häuser Oberrain, Mitterrain (Kramerwirt) und in Unterrain, Gathof Post. bieten preiswerte Zimmer und gesunde Mahlzeiten an. Nikolaus Rainer und die Familie Mayrgwendtner sind die „Invertoren“. Unken erhält einen Tennisplatz in der Fellner Au, eine Kastanienpromenade westlich Oberrain. Eine Spazierweg an des Saalach, in der Josephieau. Ruhebänke werden aufgestellt. Bei der Löwenguelle ladet ein „Pavillon“ zum Verweilen ein. Gäste können mit Trägern zu günstigen Tarif auf die Hochalm und auf das Sonntagshorn gelangen. Das Projekt einer Soleleitung vom Pfannhaus nach Oberrain ist durch eine Vermessung eingeleitet. (Einschlägige Veröffentlichungen können im Heimatmuseum eingesehen werden.) | | 18xx erhält Unken nach dem Beschluss der Landesregierung die Bezeichnung Bad Unken. Bäder werden verabreicht in Schütterbad, auf Oberrain, beim Gasthof Post. Drei Häuser Oberrain, Mitterrain (Kramerwirt) und in Unterrain, Gathof Post. bieten preiswerte Zimmer und gesunde Mahlzeiten an. Nikolaus Rainer und die Familie Mayrgwendtner sind die „Invertoren“. Unken erhält einen Tennisplatz in der Fellner Au, eine Kastanienpromenade westlich Oberrain. Eine Spazierweg an des Saalach, in der Josephieau. Ruhebänke werden aufgestellt. Bei der Löwenguelle ladet ein „Pavillon“ zum Verweilen ein. Gäste können mit Trägern zu günstigen Tarif auf die Hochalm und auf das Sonntagshorn gelangen. Das Projekt einer Soleleitung vom Pfannhaus nach Oberrain ist durch eine Vermessung eingeleitet. (Einschlägige Veröffentlichungen können im Heimatmuseum eingesehen werden.) |
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| − | 20. Jahrhundert | + | =====20. Jahrhundert===== |
| | In den Jahren von 1908 bis 1914 bestimmt ein Eisenbahnvorhaben den Raum. Von Salzburg über Unken und Lofer soll eine Linie nach Saalfelden und eine nach St. Johann in Tirol gebaut werden. Nach dem I. Weltkrieg wird das Vorhaben nicht mehr verfolgt. | | In den Jahren von 1908 bis 1914 bestimmt ein Eisenbahnvorhaben den Raum. Von Salzburg über Unken und Lofer soll eine Linie nach Saalfelden und eine nach St. Johann in Tirol gebaut werden. Nach dem I. Weltkrieg wird das Vorhaben nicht mehr verfolgt. |
| | In Unken kehren vom von diesem Krieg über achtzig Soldaten nicht mehr heim. | | In Unken kehren vom von diesem Krieg über achtzig Soldaten nicht mehr heim. |
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| | In der ersten Maiwoche 1945 endet in Unken der II. Weltkrieg. Am 6. Mai kapituliert die Heeresgruppe Süd, auch V, unter Feldmarschall A. Kesselring im Saalachtal. Noch schießt die SS von Unken Granaten Richtung Bad Reichenhall, davon schlägt eine in der Küche vom Schneizlreutherwirt ein. In einem Schrank können noch heute Spuren gesehen werden. In Baumgarten westlich von Bad Reichenhall stellen die Amerikaner Geschütze auf, bedienen diese jedoch nicht mehr. Einen Tag später am 8. Mai fahren Hunderte US Trucks der 101. Fallschirmdivision von Inzell kommend, die beiden Saalachbrücken in Jettenberg sind gesprengt, in das Saalchtal. Fünfzig oder mehr parken im mit Getreide bestelltem Eggerfeld in Nachbarschaft vom Friedhof. Im Juni wird die 101. Fallschirmdivision von der Regenbogendivision abgelöst. Ihr beim Kniepass verewigtes Divisionszeichen, der Rot - Gelb – Blaue Regenbogen, wird von der Berg- und Naturwacht Unken als geschichtliches Mal in Stand gehalten. | | In der ersten Maiwoche 1945 endet in Unken der II. Weltkrieg. Am 6. Mai kapituliert die Heeresgruppe Süd, auch V, unter Feldmarschall A. Kesselring im Saalachtal. Noch schießt die SS von Unken Granaten Richtung Bad Reichenhall, davon schlägt eine in der Küche vom Schneizlreutherwirt ein. In einem Schrank können noch heute Spuren gesehen werden. In Baumgarten westlich von Bad Reichenhall stellen die Amerikaner Geschütze auf, bedienen diese jedoch nicht mehr. Einen Tag später am 8. Mai fahren Hunderte US Trucks der 101. Fallschirmdivision von Inzell kommend, die beiden Saalachbrücken in Jettenberg sind gesprengt, in das Saalchtal. Fünfzig oder mehr parken im mit Getreide bestelltem Eggerfeld in Nachbarschaft vom Friedhof. Im Juni wird die 101. Fallschirmdivision von der Regenbogendivision abgelöst. Ihr beim Kniepass verewigtes Divisionszeichen, der Rot - Gelb – Blaue Regenbogen, wird von der Berg- und Naturwacht Unken als geschichtliches Mal in Stand gehalten. |
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