1.418 Bytes hinzugefügt
, 16:14, 6. Aug. 2008
'''Zunft- und Handwerkstänze''' entstanden im [[14. Jahrhundert]] und waren bis ins [[16. Jahrhundert]] Kennzeichen eines gesunden und wohlhabenden Handwerkerstandes, die zu festlichen Aufzügen aufgeführt wurden.
Chroniken berichten, dass fast alle Zünfte (beispielsweise die Leinenweber, die Metzger, Büttner (Schäffler), die Messener, die Schmiede, die Lederer und andere) ihre eigenen Aufzüge
und Feste hatten. Bei diesen Festen zogen die Meister, Gesellen und Lehrjungen der Innungen in
den großen Städten, festlich geschmückt mit ihren Innungsabzeichen, Fahnen und Kränzen, begleitet von Musik von Pfeifen und Trommeln durch die Stadt. Dabei führten sie ihre Zunft-und Handwerkstänze vor.
Diese Handwerkstänze wurden meist am dritte Pfingsttag, in der Faschingszeit und manchmal auch am [[24. Juni|Johannistag]]. Daneben war aber der Tag der jährlichen Versammlung der Zunftgenossenschaft ein wichtiger Tag im Jahr für die Zünft. Die meisten Zünfte hatten keine besonderen eigene Tanzformen aufwiesen, sondern man bediente sich jener Tänze, die vorhanden waren wie für die Messerschmiede der Schwertertanz, für die Büttner (Böttcher), also für
die Fassbinder der Reiftanz und für die Tuchmacher der Fahnentanz.
==Tänze==
* [[Küfertanz]]
* [[Halleiner Schwerttanz]]
==Quelle==
* [http://www.volkstanz.at/bag/FKreis/1999/DFK4_99.pdf www.volkstanz.at ein PDF]
[[Kategorie:Brauchtum]]