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[[Bild:Wilfried Brandstötter.jpg|thumb|Wilfried Brandstötter]]'''Wilfried Brandstötter''' (* [[1970]] in [[Koppl]], [[Flachgau]]) ist Gründungsmitglied von ''Mnozil Brass'', einer Brass-Formation, die [[1992]] entstand, als Musikstudenten im Wiener Wirtshaus "Mnozil" aus Jux zu musizieren begannen.  
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[[Bild:Wilfried Brandstötter.jpg|thumb|Wilfried Brandstötter]]'''Wilfried Brandstötter''' (* [[22. März]] [[1970]] in [[Salzburg]]) ist Gründungsmitglied von ''Mnozil Brass'', einer Brass-Formation, die [[1992]] entstand, als Musikstudenten im Wiener Wirtshaus "Mnozil" aus Jux zu musizieren begannen.  
    
==Vorgestellt==
 
==Vorgestellt==
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Sein Weg zu Mnozil Brass verlief alles andere als normal. Erst im Alter von 21 Jahren begann er, Tuba zu spielen. Wer so spät beginnt, hat normalerweise keinerlei Aussicht, an einer Musikuniversität genommen zu werden. Doch bei Brandstötter war alles anders. "Ich ging zum Professor an der Musikuniversität. Er sagte: 'Spielen Sie mir was vor.'" Brandstötter antwortete trocken: "Ich hab’ noch keine Tuba." Als er endlich doch einen Bass hatte, erteilte ihm sein Professor, Nikolaus Schafferer, ein dreiviertel Jahr lang Unterricht, dann wurde Brandstötter als Student aufgenommen. "Schafferer muss gemerkt haben, dass ein unbedingter Wille da war."
 
Sein Weg zu Mnozil Brass verlief alles andere als normal. Erst im Alter von 21 Jahren begann er, Tuba zu spielen. Wer so spät beginnt, hat normalerweise keinerlei Aussicht, an einer Musikuniversität genommen zu werden. Doch bei Brandstötter war alles anders. "Ich ging zum Professor an der Musikuniversität. Er sagte: 'Spielen Sie mir was vor.'" Brandstötter antwortete trocken: "Ich hab’ noch keine Tuba." Als er endlich doch einen Bass hatte, erteilte ihm sein Professor, Nikolaus Schafferer, ein dreiviertel Jahr lang Unterricht, dann wurde Brandstötter als Student aufgenommen. "Schafferer muss gemerkt haben, dass ein unbedingter Wille da war."
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Aufgewachsen ist der einzige Salzburger bei Mnozil Brass in Koppl. Wie der Vater ging auch Sohn Wilfried früh zur Blasmusik – als Trompeter bei den Musikkapellen in [[Maxglan|Salzburg-Maxglan]] und [[Koppl]]. Nach [[Borromäum]] und Präsenzdienst versuchte sich Brandstötter zunächst als Student der Kulturtechnik und Wasserwirtschaft in Wien – was sich aber als "nicht so zielführend" erwies.
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Aufgewachsen ist der einzige Salzburger bei Mnozil Brass in [[Koppl]]. Wie der Vater ging auch Sohn Wilfried früh zur Blasmusik – als Trompeter bei den Musikkapellen in [[Maxglan|Salzburg-Maxglan]] und [[Koppl]]. Nach [[Borromäum]] und Präsenzdienst versuchte sich Brandstötter zunächst als Student der Kulturtechnik und Wasserwirtschaft in Wien – was sich aber als "nicht so zielführend" erwies.
    
Heute ist der Musiker, der einst ohne Instrument an der Uni vorstellig wurde, selbst Tuba-Professor – an der Bruckner-Universität Linz. Als solcher bringt er reichlich Erfahrung mit. Er war Substitut in etlichen Orchestern, vier Jahre spielte er bei den Niederösterreichischen Tonkünstlern. [[2004]] quittierte er dort den Dienst, weil angesichts der vielen Auftritte mit Mnozil Brass die Zeit zu knapp wurde.
 
Heute ist der Musiker, der einst ohne Instrument an der Uni vorstellig wurde, selbst Tuba-Professor – an der Bruckner-Universität Linz. Als solcher bringt er reichlich Erfahrung mit. Er war Substitut in etlichen Orchestern, vier Jahre spielte er bei den Niederösterreichischen Tonkünstlern. [[2004]] quittierte er dort den Dienst, weil angesichts der vielen Auftritte mit Mnozil Brass die Zeit zu knapp wurde.