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Der '''ÖFAG-Flugdienst''' wurde am [[26. Oktober]] [[1955]] als privater Flugdienst gegründet.
== Geschichte ==
Es war die erste österreichische private Flugverkehrsgesellschaft nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], das Passagiere und Frachten befördern durfte. Der Firmensitz befand an der [[Innsbrucker Bundesstraße]] im Haus Nr. 128. Er war ein Unternehmen in der [[Österreichische Fahrzeugbau AG|Österreichischen Fahrzeugbau AG]].
Zum Zeitpunkt seiner Gründung waren gerade acht Monate vergangen seit der Wiedererlangung der Lufthoheit für Österreich. Die Regierung war mit der Gründung einer staatlichen Fluglinie befasst und entsprechend dem politischen Proporz hätte es sogar zwei werden sollen: eine "Air Austria" und eine "Austrian Airways". Aber sollte noch zwei Jahre dauern, bis sich die Parteien auf eine, nämlich die [[Austrian Airlines]], einigen konnten. Parallel dazu hatte eine englische "Comet 3" in sensationeller Flugzeit die Strecke über den Atlantik geschafft und somit das Zeitalter der Transatlanikflüge eingeläutet.
Unter diesem Hintergrund musste man die Gründung des ÖFAG Flugdienstes sehen. Die Betreiber wollte den Gäste der Transatlantikflüge eine bequeme Weiterreise per Flugzeug ins [[Gasteinertal]] (!) anbieten.
Bereits am [[1. Februar]] [[1956]] eröffnete der ÖFAG Flugdienst eine Fliegerschule in Salzburg. In [[Zell am See]] wurde der [[Flugplatz Zell am See|Flugplatz]] für den Motorflug kommissioniert, was dem ÖFAG Flugdienst die Möglichkeit eröffnete, Alpenrundflüge anzubieten.
[[1958]] legte der ÖFAG-Inhaber, Ing. [[Hubert Pölz]], ein Projekt vor. Dieses sah ein Motor- und Sportzentrum vor. Es sollte sich auf dem Gelände beiderseits der Innsbrucker Bundesstraße zwischen dem [[Stieglbahn|Stieglgleis]] und dem ''Motorpool'' errichtet werden.
Am [[25. Mai]] [[1965]] präsentierte ÖFAG-Unternehmer Ing. Pölz die ''Cessna Super Skymaster'', ein Kleinflugzeug mit je einem Propeller vorne und hinten. Vom [[ORF Landesstudio Salzburg|ORF]] war [[Hans Heinrich Welser]] dabei. Am [[1. Juli]] 1965 ging der Kleinflugzeughangar II in Betrieb und die ÖFAG konnte den Hangar I als Werft nutzen.
== Quellen ==
* ''Chronik der Stadt Salzburg 1945 – 1955'', zusammengestellt von [[Margit Roth]], [[Peter F. Kramml]], [[Erich Marx]] und [[Thomas Weidenholzer]]
* Buch [[Städt. Flugplatz Salzburg Airport 60 Jahre]]
[[Kategorie:Luftfahrt]]
[[Kategorie:Luftfahrt (Geschichte)]]
[[Kategorie:Wirtschaft]]
[[Kategorie:Wirtschaft (Geschichte)]]
[[Kategorie:Unternehmen]]
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]