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Danach kam der Enkel des Gründers, der Ebenbauer Johann Fuchsberger als musikalischer Leiter der Trachtenmusikkapelle. Er führte die Musikanten, mit einer Unterbrechung (1979 - 1982), von 1976 bis 1991 dreizehn Jahre an. Unter seiner Regentschaft gab es die ersten Studioaufnahmen beim [[ORF|ORF-Landesstudio Salzburg]] (1986) und die erste Teilnahme an einem Wertungsspiel (1990). Der Abschied war von leichter Resignation und Verärgerung begleitet. Im Jahresbericht 1990/91 hält der Chronist schriftlich fest:  Es werde zu Hause zu wenig geübt, dadurch habe man keinen „Ansatz“. Es gebe zu viele Ausreden, um versäumte Probenbesuche zu entschuldigen. Fazit des Kapellmeisters: „''Die moderne Freizeitgesellschaft hat heutzutage viel mehr zu bieten als zu Zeiten meines Großvaters.''“ Die Musik sei leider für viele nicht mehr die ganz große Leidenschaft, der man früher alles unterordnete.
 
Danach kam der Enkel des Gründers, der Ebenbauer Johann Fuchsberger als musikalischer Leiter der Trachtenmusikkapelle. Er führte die Musikanten, mit einer Unterbrechung (1979 - 1982), von 1976 bis 1991 dreizehn Jahre an. Unter seiner Regentschaft gab es die ersten Studioaufnahmen beim [[ORF|ORF-Landesstudio Salzburg]] (1986) und die erste Teilnahme an einem Wertungsspiel (1990). Der Abschied war von leichter Resignation und Verärgerung begleitet. Im Jahresbericht 1990/91 hält der Chronist schriftlich fest:  Es werde zu Hause zu wenig geübt, dadurch habe man keinen „Ansatz“. Es gebe zu viele Ausreden, um versäumte Probenbesuche zu entschuldigen. Fazit des Kapellmeisters: „''Die moderne Freizeitgesellschaft hat heutzutage viel mehr zu bieten als zu Zeiten meines Großvaters.''“ Die Musik sei leider für viele nicht mehr die ganz große Leidenschaft, der man früher alles unterordnete.
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Mit Beginn der [[1980er|Achtzigerjahre]], also bereits unter Johann Fuchsberger, begann eine kontinuierliche Jugendarbeit. Mit der Einführung von Musikschulen und der Ausbildung der Musiker von professionellen Lehrern wurden sowohl die Quantität wie auch die Qualität in der Musikkapelle gesteigert. Waren es bis Ende der [[1970er|Siebzigerjahre]] ca. 30 Spielleute, so wuchs die Kapelle bis zur Jahrtausendwende auf ca. 50 Musiker und Musikerinnen an. Durch die Verjüngung der Kapelle wird auch teilweise eine modernere Literatur gespielt. Seit 1991 übte Wolfgang Bahngruber ([[Volksschule Guggenthal|Volksschuldirektor]] in Guggenthal) das schwierige, aber ungemein reizvolle Amt des Kapellmeisters aus. Er verschloss sich neuen Komponisten nicht und vergisst dabei auch nicht auf das Traditionelle. Besonders war er darauf bedacht, dass sich sowohl die jungen wie auch die älteren Musikanten in der Musikkapelle akzeptiert wissen.
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Mit Beginn der [[1980er|Achtzigerjahre]], also bereits unter Johann Fuchsberger, begann eine kontinuierliche Jugendarbeit. Mit der Einführung von Musikschulen und der Ausbildung der Musiker von professionellen Lehrern wurden sowohl die Quantität wie auch die Qualität in der Musikkapelle gesteigert. Waren es bis Ende der [[1970er|Siebzigerjahre]] ca. 30 Spielleute, so wuchs die Kapelle bis zur Jahrtausendwende auf ca. 50 Musiker und Musikerinnen an. Durch die Verjüngung der Kapelle wird auch teilweise eine modernere Literatur gespielt. Seit 1991 übte [[Wolfgang Bahngruber]] ([[Volksschule Guggenthal|Volksschuldirektor]] in Guggenthal) das schwierige, aber ungemein reizvolle Amt des Kapellmeisters aus. Er verschloss sich neuen Komponisten nicht und vergisst dabei auch nicht auf das Traditionelle. Besonders war er darauf bedacht, dass sich sowohl die jungen wie auch die älteren Musikanten in der Musikkapelle akzeptiert wissen.
    
In seiner über 20-jährigen Tätigkeit als Kapellmeister wurden jährlich zwei  Konzerte gespielt, welche die musikalischen Höhepunkte für die Musikanten darstellten. Daneben wurden zwei Tonträger aufgenommen und wurde an zwei  Wertungsspielen teilgenommen. Der erste Tonträger mit dem Titel „Durchs Jahr, durchs Lebn“ entstand im Jahre 1996, anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums der Trachtenmusikkapelle. 2011 folgte die zweite CD, gemeinsam mit weiteren Musikgruppen und Chören aus Koppl, mit dem Titel „Verkabelt“.
 
In seiner über 20-jährigen Tätigkeit als Kapellmeister wurden jährlich zwei  Konzerte gespielt, welche die musikalischen Höhepunkte für die Musikanten darstellten. Daneben wurden zwei Tonträger aufgenommen und wurde an zwei  Wertungsspielen teilgenommen. Der erste Tonträger mit dem Titel „Durchs Jahr, durchs Lebn“ entstand im Jahre 1996, anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums der Trachtenmusikkapelle. 2011 folgte die zweite CD, gemeinsam mit weiteren Musikgruppen und Chören aus Koppl, mit dem Titel „Verkabelt“.
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