Nach seiner Zeit ins Salzburg kehrt Graf, der in der Stadt weiterhin eine Wohnung besitzt, [[2006]] erstmals als Dirigent auf die Bühne zurück. Eigentlich wollte er nur nach Salzburg kommen, um "seinen Freund" Valery Afanassiev zu hören. Nach dessen plötzlicher Erkrankung während der Proben übernimmt Graf kurzerhand den Taktstock am Pult seines ersten Orchesters. Im Sommer [[2013]] wird er von den Salzburger Festspielen erstmals nach seinem Weggang 1994 wiederentdeckt. Hier dirigiert er zwei Konzerte der [[Camerata Salzburg]] und des Mozarteum Orchesters, sowie - ebenfalls mit der Camerata und dem [[Salzburger Bachchor]] - eine ungewöhnliche Opernproduktion von [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozart]]s "Die Entführung aus dem Serail". Die Inszenierung als Fernseh-Liveübertragung in Koproduktion mit [[Servus TV]] war "eine unglaubliche Herausforderung" für den erfahrenen Dirigenten. Während die Sänger im [[Hangar-7]] agierten, musizierten Hans Graf und die Camerata Salzburg im [[Hangar-8]]. Die Kommunikation fand teils über Kopfhörer statt. Erst für das Fernsehpublikum fügten sich die Teile der Liveinszenierung zusammen. | Nach seiner Zeit ins Salzburg kehrt Graf, der in der Stadt weiterhin eine Wohnung besitzt, [[2006]] erstmals als Dirigent auf die Bühne zurück. Eigentlich wollte er nur nach Salzburg kommen, um "seinen Freund" Valery Afanassiev zu hören. Nach dessen plötzlicher Erkrankung während der Proben übernimmt Graf kurzerhand den Taktstock am Pult seines ersten Orchesters. Im Sommer [[2013]] wird er von den Salzburger Festspielen erstmals nach seinem Weggang 1994 wiederentdeckt. Hier dirigiert er zwei Konzerte der [[Camerata Salzburg]] und des Mozarteum Orchesters, sowie - ebenfalls mit der Camerata und dem [[Salzburger Bachchor]] - eine ungewöhnliche Opernproduktion von [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozart]]s "Die Entführung aus dem Serail". Die Inszenierung als Fernseh-Liveübertragung in Koproduktion mit [[Servus TV]] war "eine unglaubliche Herausforderung" für den erfahrenen Dirigenten. Während die Sänger im [[Hangar-7]] agierten, musizierten Hans Graf und die Camerata Salzburg im [[Hangar-8]]. Die Kommunikation fand teils über Kopfhörer statt. Erst für das Fernsehpublikum fügten sich die Teile der Liveinszenierung zusammen. |