Nach dem Tod der Eltern wurde Richard in der Evangelischen Diakonissen-Anstalt Gallneukirchen in [[Oberösterreich]] untergebracht und dort in der Gärtnerei mit anfallenden Arbeiten beschäftigt. Zwischenzeitlich konnte der nun Jugendliche seine Schwester Maria in Hallein besuchen. Sie war nach dem Tod der Eltern seine wichtigste familiäre Bezugsperson und im September 1940 wurde sie vom Amtsgericht Urfahr zu seinem Vormund bestellt. Aus dem damals verfertigten ärztlichen Gutachten geht hervor, dass Richard zwar einer gewissen Aufsicht und Führung bedürfe und daher eine beschränkte Entmündigung angezeigt sei, eine Unterbringung in einer geschlossenen Anstalt jedoch nicht in Frage käme. Es wurde auch festgestellt, dass die Diakonissen-Anstalt Gallneukirchen für ihn ein geeigneter Aufenthaltsort sei. Trotzdem verfügte der Gaufürsorgeverband Hallein als Kostenträger, ''„dass Richard Aspöck […] in das Versorgungshaus [[Kuchl]] überführt wird, weil die Kosten die der öffentlichen Fürsorge dadurch entstehen, gegenüber der Anstalt Gallneukirchen wesentlich niedriger sind“''. Um diese Verlegung zu verhindern, erklärte sich seine Schwester Hilde bereit, ''„persönlich für alle Bedürfnisse ihres Bruders aufzukommen und keinerlei öffentliche Mittel in Anspruch zu nehmen.“'' | Nach dem Tod der Eltern wurde Richard in der Evangelischen Diakonissen-Anstalt Gallneukirchen in [[Oberösterreich]] untergebracht und dort in der Gärtnerei mit anfallenden Arbeiten beschäftigt. Zwischenzeitlich konnte der nun Jugendliche seine Schwester Maria in Hallein besuchen. Sie war nach dem Tod der Eltern seine wichtigste familiäre Bezugsperson und im September 1940 wurde sie vom Amtsgericht Urfahr zu seinem Vormund bestellt. Aus dem damals verfertigten ärztlichen Gutachten geht hervor, dass Richard zwar einer gewissen Aufsicht und Führung bedürfe und daher eine beschränkte Entmündigung angezeigt sei, eine Unterbringung in einer geschlossenen Anstalt jedoch nicht in Frage käme. Es wurde auch festgestellt, dass die Diakonissen-Anstalt Gallneukirchen für ihn ein geeigneter Aufenthaltsort sei. Trotzdem verfügte der Gaufürsorgeverband Hallein als Kostenträger, ''„dass Richard Aspöck […] in das Versorgungshaus [[Kuchl]] überführt wird, weil die Kosten die der öffentlichen Fürsorge dadurch entstehen, gegenüber der Anstalt Gallneukirchen wesentlich niedriger sind“''. Um diese Verlegung zu verhindern, erklärte sich seine Schwester Hilde bereit, ''„persönlich für alle Bedürfnisse ihres Bruders aufzukommen und keinerlei öffentliche Mittel in Anspruch zu nehmen.“'' |