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'''Richard Aspöck (jun.)''', (*14. Juni 1919 †Februar 1941), Sohn des gleichnamigen Vaters Dr. [[Richard Aspöck]] wurde im Rahmen der [[NS-Euthanasie]] ein Opfer der „Aktion T4“.
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'''Richard Aspöck (jun.)''', (*14. Juni 1919 †Februar 1941), Sohn des gleichnamigen Vaters Dr. [[Richard Aspöck]], wurde im Rahmen der [[NS-Euthanasie]] ein Opfer der „Aktion T4“.
 
==Leben==
 
==Leben==
 
Richard wurde am 14. Juni [[1919]] in der Stadt Salzburg geboren und war später bei seinem Vater Dr. [[Richard Aspöck]], Notar, in [[Hallein]] und in [[Radstadt]] wohnhaft. Eine seiner drei Schwestern erkrankte an der „Spanischen Grippe“, eine weltweite Pandemie, und starb mit fünf Jahren. Auch Richard erkrankte schwer. Gemäß einem ärztlichen Gutachten war der Bub seither ''„geistesschwach“'', schwerhörig und am rechten Ohr taub. Darüber hinaus litt er an einer Sprachstörung, die mit ''„Gesichtszehrungen“'' verbunden war. Am 23. Oktober 1925 wurde Richard im Alter von sechs Jahren in die [[Caritas-Dorf St. Anton|Caritas-Anstalt St. Anton]] in [[Bruck an der Großglocknerstraße]] aufgenommen und besuchte dort die Hilfsschule. ''„Wegen Gesundheitsrücksichten“'' (Anm.: Entlassungsvermerk) kehrte Richard am 20. August [[1928]] zu seinen Eltern zurück und erhielt ab nun Privatunterricht.
 
Richard wurde am 14. Juni [[1919]] in der Stadt Salzburg geboren und war später bei seinem Vater Dr. [[Richard Aspöck]], Notar, in [[Hallein]] und in [[Radstadt]] wohnhaft. Eine seiner drei Schwestern erkrankte an der „Spanischen Grippe“, eine weltweite Pandemie, und starb mit fünf Jahren. Auch Richard erkrankte schwer. Gemäß einem ärztlichen Gutachten war der Bub seither ''„geistesschwach“'', schwerhörig und am rechten Ohr taub. Darüber hinaus litt er an einer Sprachstörung, die mit ''„Gesichtszehrungen“'' verbunden war. Am 23. Oktober 1925 wurde Richard im Alter von sechs Jahren in die [[Caritas-Dorf St. Anton|Caritas-Anstalt St. Anton]] in [[Bruck an der Großglocknerstraße]] aufgenommen und besuchte dort die Hilfsschule. ''„Wegen Gesundheitsrücksichten“'' (Anm.: Entlassungsvermerk) kehrte Richard am 20. August [[1928]] zu seinen Eltern zurück und erhielt ab nun Privatunterricht.
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