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==Das Kolpinghaus Hallein==
 
==Das Kolpinghaus Hallein==
Im historischen Zentrum der Stadt Hallein, am Schöndorfer-Platz im [[Keltenmuseum Hallein#Ausstellungsschwerpunkte#Stille-Nacht-Museum Hallein|Stille-Nacht-Bezirk]] wurdee in denkmalgeschütztes Häuserensemble mit unverwechselbarem Ambiente revitalisiert. Darin entsteht ein Jugendwohnhaus für Schülerinnen, Lehrlinge und Studierende. Neues Leben in historischem Mauerwerk durch junge Menschen, die hier an ihrer Ausbildung arbeiten und eine zeitgemäße, zentral gelegene Wohnmöglichkeit suchen.
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Im historischen Zentrum der Stadt Hallein, am Schöndorfer-Platz im [[Keltenmuseum Hallein#Ausstellungsschwerpunkte#Stille-Nacht-Museum Hallein|Stille-Nacht-Bezirk]] wurde in denkmalgeschütztes Häuser Ensemble mit unverwechselbarem Ambiente revitalisiert. Darin entsteht ein Jugendwohnhaus für Schülerinnen, Lehrlinge und Studierende. Neues Leben in historischem Mauerwerk durch junge Menschen, die hier an ihrer Ausbildung arbeiten und eine zeitgemäße, zentral gelegene Wohnmöglichkeit suchen.
    
Bis zu 215 junge Menschen werden hier wohnen, die in der Ausbildung, ob Schule, Lehre, Universität, sind. Das Kolpinghaus möchte diesen Bildungsprozess unterstützen. Durch gute architektonische Voraussetzungen und nur wenige Minuten Entfernung vom Bahnhof, den unterschiedlichen mittleren und höheren Schulen, zum Kino oder zu öffentlichen Tiefgaragen befindet es sich an einem zentralen Standort.
 
Bis zu 215 junge Menschen werden hier wohnen, die in der Ausbildung, ob Schule, Lehre, Universität, sind. Das Kolpinghaus möchte diesen Bildungsprozess unterstützen. Durch gute architektonische Voraussetzungen und nur wenige Minuten Entfernung vom Bahnhof, den unterschiedlichen mittleren und höheren Schulen, zum Kino oder zu öffentlichen Tiefgaragen befindet es sich an einem zentralen Standort.
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Die Gesamtssumme der Finanzierung betrug 14,179.000 Euro, das Direktdarlehen des Landes aus der Wohnbauförderung 7,870.898,40 Euro. Die Umbauabeiten wurden von der Baugesellschaft [[Heimat Österreich]] ausgeführt. Eine anhand von Bilanzen von vier vergleichbaren Kolpinghäusern erstellte Wirtschaftlichkeitsstudie ergebe eine Finanzkraft aus dem Wirtschaftsbetrieb des Heimes von zirka 242.000 Euro pro Jahr.
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Die Gesamtsumme der Finanzierung betrug 14,179.000 Euro, das Direktdarlehen des Landes aus der Wohnbauförderung 7,870.898,40 Euro. Die Umbauarbeiten wurden von der Baugesellschaft [[Heimat Österreich]] ausgeführt. Eine anhand von Bilanzen von vier vergleichbaren Kolpinghäusern erstellte Wirtschaftlichkeitsstudie ergebe eine Finanzkraft aus dem Wirtschaftsbetrieb des Heimes von zirka 242.000 Euro pro Jahr.
    
====Infrastruktur des Hauses====
 
====Infrastruktur des Hauses====
Gastronomie mit Selbstbedienungs-Restaurant, mehrere rollstuhlgerechte Zimmer, Musikproberäume, Studierraum, Gemeinschafts- und Freizeiträume, Teeküchen, Veranstaltungs- und Seminarräume, Waschmaschine und Trockner, Fahrradabstellplätze in der Garage und anderes mehr.
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Gastronomie mit Selbstbedienungs-Restaurant, mehrere Rollstuhl gerechte Zimmer, Musikproberäume, Studierraum, Gemeinschafts- und Freizeiträume, Teeküchen, Veranstaltungs- und Seminarräume, Waschmaschine und Trockner, Fahrradabstellplätze in der Garage und anderes mehr.
    
====Zimmerausstattung====
 
====Zimmerausstattung====
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====Sommerhotel====
 
====Sommerhotel====
In den Sommermonaten öffnet das Kolpinghaus Hallein seine Pforten auch als Sommerhotel. In den Monaten Juli und August wird man in den alten Gebäuden in den neu gestalteten Zimmern zu günstigen Preisen übernachten können.  
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Ab 2009 wird das Kolpinghaus Hallein in den Sommermonaten seine Pforten auch als Sommerhotel öffnen. In den Monaten Juli und August wird man in den alten Gebäuden in den neu gestalteten Zimmern zu günstigen Preisen übernachten können.  
    
====Veranstaltungsräume====
 
====Veranstaltungsräume====
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Bei den Renovierungsarbeiten wurden einige interessante Details wieder freigelegt. So zum Beispiel etwa eine bunte Spiegelschrift an einer Zimmerdecke im Haus Nr. 10. Experten versuchen das Rätsel dieser spiegelverkehrt geschriebenen Inschrift zu entziffern.  Weiters fand man historisch wertvollen Decken, Dachstöcke und Türrahmen aus der Zeit des Barock. Bis zu 140 Schichten verschiedenen Materials wurde in den Räumen abgenommen um zum historischen Kern vorzustoßen. [[Adneter Marmor]] in Stiegen, Geländern und Verzierungen ist in allen Bürgerhäusern zu finden.
 
Bei den Renovierungsarbeiten wurden einige interessante Details wieder freigelegt. So zum Beispiel etwa eine bunte Spiegelschrift an einer Zimmerdecke im Haus Nr. 10. Experten versuchen das Rätsel dieser spiegelverkehrt geschriebenen Inschrift zu entziffern.  Weiters fand man historisch wertvollen Decken, Dachstöcke und Türrahmen aus der Zeit des Barock. Bis zu 140 Schichten verschiedenen Materials wurde in den Räumen abgenommen um zum historischen Kern vorzustoßen. [[Adneter Marmor]] in Stiegen, Geländern und Verzierungen ist in allen Bürgerhäusern zu finden.
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Auch der ehemalige ''Scheicher-Saal'' in den Räumen des ehemaligen ''Scheicher-Bräus'' Haus Nr. 3 wurde revitalisiert und wird als Veranstaltungssaal genutzt werden. Die so genannte ''Alt Deutsche Stubn'' im ehemaligen ''Scheicher Bräu'', die komplett holzvertäfelt ist, steht unter Denkmalschutz.  
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Auch der ehemalige ''Scheicher-Saal'' in den Räumen des ehemaligen ''Scheicher-Bräus'' Haus Nr. 3 wurde revitalisiert und wird als Veranstaltungssaal genutzt werden. Das so genannte ''Altdeutsche Stübl'' im ehemaligen ''Scheicher Bräu'', die komplett Holz vertäfelt ist, steht unter Denkmalschutz.  
    
Im Haus Nr. 1 wurde ein Raum revitalisiert, der den Charakter einer Kapelle aufweist aufgrund seiner Marmorsäule in der Mitte und einer Wandeinbuchtung mit darüber befindlichen Kreuz. Im selben Gebäude konnte ein alter Kachelofen wieder hergestellt werden. In einem anderen Haus wiederum wurde eine jüngere, eingezogene Mauer abgetragen und eine Marmorsäule kam zum Vorschein. Ein anderer Saal erinnert durch seine Säulen und Bogengänge an die [[Max-Gandolf-Bibliothek]] in der Salzburger [[Altstadt]].
 
Im Haus Nr. 1 wurde ein Raum revitalisiert, der den Charakter einer Kapelle aufweist aufgrund seiner Marmorsäule in der Mitte und einer Wandeinbuchtung mit darüber befindlichen Kreuz. Im selben Gebäude konnte ein alter Kachelofen wieder hergestellt werden. In einem anderen Haus wiederum wurde eine jüngere, eingezogene Mauer abgetragen und eine Marmorsäule kam zum Vorschein. Ein anderer Saal erinnert durch seine Säulen und Bogengänge an die [[Max-Gandolf-Bibliothek]] in der Salzburger [[Altstadt]].
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==Weblinks==
 
==Weblinks==
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* {{homepage|http://www.kolpinghaus-hallein.at}}
 
* [http://www.kolping.de/grundinfos/adolf_kolping.html?pe_id=9 Über Adolph Kolping und sein Werk]
 
* [http://www.kolping.de/grundinfos/adolf_kolping.html?pe_id=9 Über Adolph Kolping und sein Werk]
 
* [http://www.salzburg.com/sn/salzburgerwoche/tn/artikel/3366790.html Salzburger Nachrichten]
 
* [http://www.salzburg.com/sn/salzburgerwoche/tn/artikel/3366790.html Salzburger Nachrichten]

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