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[[1910]] und [[1911]] arbeitete er im Sommer als Laufbursche und Liftboy im Hotel Weismayr, wo er so manches Abenteuer erlebte, die später in den Aufsatz ''Aus der Kindheit'' einflossen. So schildert er eine Geschichte über einen vermeintlichen Hochstapler, der sich aber als "ganz normaler Liebhaber" entpuppte.  
 
[[1910]] und [[1911]] arbeitete er im Sommer als Laufbursche und Liftboy im Hotel Weismayr, wo er so manches Abenteuer erlebte, die später in den Aufsatz ''Aus der Kindheit'' einflossen. So schildert er eine Geschichte über einen vermeintlichen Hochstapler, der sich aber als "ganz normaler Liebhaber" entpuppte.  
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Ein weiteres offensichtlich wichtiges Ereignis für ihn war, weil auch in "Fröhliche Armut" vermerkt, der Bau der [[Tauernbahn]] zwischen [[1901]] und [[1909]]. Das wohl aufregendeste Abenteuer in diesem Zusammenhang scheint der [[5. Juli]] [[1909]] gewesen zu sein. An diesem Tag wurde nämlich die Eisenbahnstrecke von Kaiser Franz Joseph I. höchstpersönlich in Betrieb genommen.  Und - der zwölfjährige "Karl der Große", wie ihn sein Vater stets nannte, war ausersehen, dem Kaiser eine Vers aufzusagen.  
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Ein weiteres offensichtlich wichtiges Ereignis für ihn war, weil auch in "Fröhliche Armut" vermerkt, der Bau der [[Tauernbahn]] zwischen [[1901]] und [[1909]]. Das wohl aufregendeste Abenteuer in diesem Zusammenhang scheint der [[5. Juli]] [[1909]] gewesen zu sein. An diesem Tag wurde nämlich die Eisenbahnstrecke von [[Kaiser Franz Joseph I.]] höchstpersönlich in Betrieb genommen.  Und - der zwölfjährige "Karl der Große", wie ihn sein Vater stets nannte, war ausersehen, dem Kaiser eine Vers aufzusagen.  
    
Vom [[15. September]] [[1911]] bis [[12. Juli]] [[1913]] besuchte Karl Heinrich Waggerl die Bürgerschule in [[Salzburg]]. Danach begann er mit seiner Ausbildung zum Lehrer im Lehrerseminar in Salzburg. Sein Zimmer, das im vierten Stock gegenüber dem [[Salzburger Dom]] in der [[Goldgasse]] 4 lag, zeichnete er für seinen Eltern und schickte ihnen diese am [[24. Februar]] [[1916]] eine Karte mit dem Hinweis, dass er hier im "vierten Himmel" sei.
 
Vom [[15. September]] [[1911]] bis [[12. Juli]] [[1913]] besuchte Karl Heinrich Waggerl die Bürgerschule in [[Salzburg]]. Danach begann er mit seiner Ausbildung zum Lehrer im Lehrerseminar in Salzburg. Sein Zimmer, das im vierten Stock gegenüber dem [[Salzburger Dom]] in der [[Goldgasse]] 4 lag, zeichnete er für seinen Eltern und schickte ihnen diese am [[24. Februar]] [[1916]] eine Karte mit dem Hinweis, dass er hier im "vierten Himmel" sei.

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