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| | *[[Judenbergalm|Judenberg-Alpe]] (etwa im Bereich des heutigen [[Hotel Kobenzl]]) | | *[[Judenbergalm|Judenberg-Alpe]] (etwa im Bereich des heutigen [[Hotel Kobenzl]]) |
| | *[[Zistelalm|Zistel-Alpe]] (die Bindestrich-Schreibweise enspricht der originalen Beschriftung der Stationen.) | | *[[Zistelalm|Zistel-Alpe]] (die Bindestrich-Schreibweise enspricht der originalen Beschriftung der Stationen.) |
| − | *Die Endstation [[Gaisberg|Gaisbergspitze]] war bei dem [[1939]] abgebrannten Gaisberghotel (erbaut ebenfalls [[1887]] auf der Gaisbergspitze, unweit der heutigen Sendeanlage). | + | *Die Endstation [[Gasthaus_Gaisbergspitze|Gaisbergspitze]] war bei dem [[1939]] abgebrannten Gaisberghotel (erbaut ebenfalls [[1887]] auf der Gaisbergspitze, unweit der heutigen Sendeanlage). |
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| | Die Stationsgebäude waren zu jener Zeit relativ komfortabel ausgestattet. Jedes Stationsgebäude verfügte über ein Büro für den Fahrkartenverkauf und über einen Warteraum für Schlechtwettertage. Vor den Stationsgebäuden befanden sich Tische und Bänke, wo man bei schönem Wetter draussen sitzen und auf den Zug warten konnte. Des weiteren verfügte jedes Haltestellengebäude über Sanitäranlagen. Da zu jener Zeit die Bahn auch Post beförderte, hatte jede Station auch einen Postkasten. | | Die Stationsgebäude waren zu jener Zeit relativ komfortabel ausgestattet. Jedes Stationsgebäude verfügte über ein Büro für den Fahrkartenverkauf und über einen Warteraum für Schlechtwettertage. Vor den Stationsgebäuden befanden sich Tische und Bänke, wo man bei schönem Wetter draussen sitzen und auf den Zug warten konnte. Des weiteren verfügte jedes Haltestellengebäude über Sanitäranlagen. Da zu jener Zeit die Bahn auch Post beförderte, hatte jede Station auch einen Postkasten. |
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| | Die Stationsgebäude [[Judenbergalm]] und [[Zistelalm]] gibt es heute noch und werden privat bewohnt, während das Stationsgebäude [[Gaisberg|Gaisbergspitze]] bereits um [[1947]] herum abgetragen wurde. Beim erstgenannten Stationsgebäude erinnert heute eine Erinnerungstafel an die Gaisbergbahn. | | Die Stationsgebäude [[Judenbergalm]] und [[Zistelalm]] gibt es heute noch und werden privat bewohnt, während das Stationsgebäude [[Gaisberg|Gaisbergspitze]] bereits um [[1947]] herum abgetragen wurde. Beim erstgenannten Stationsgebäude erinnert heute eine Erinnerungstafel an die Gaisbergbahn. |
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| − | Auf dem [[Gaisberg|Gaisbergplateau]] befand sich neben dem damaligen Hotel auch das Atelier des Fotografen Friedrich Pflauder, das zugleich auch k.u.k.-Postablage war. Diesem Umstand dürfte es auch zu verdanken sein, dass es noch sehr viele Fotos und Postkarten von der Gaisbergbahn gibt. | + | Auf dem [[Gasthaus_Gaisbergspitze|Gaisbergplateau]] befand sich neben dem damaligen Hotel auch das Atelier des Fotografen Friedrich Pflauder, das zugleich auch k.u.k.-Postablage war. Diesem Umstand dürfte es auch zu verdanken sein, dass es noch sehr viele Fotos und Postkarten von der Gaisbergbahn gibt. |
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| | Die Bahntrasse ist insbesonders im Bereich der einstigen Bergstrecke immer noch gut erkennbar und als Wanderweg erhalten geblieben. Man kann sogar entlang dieser Trasse immer noch Kilometersteine finden. Bei einigen Kilometersteinen ist sogar noch die Inschrift "GB" für Gaisbergbahn deutlich lesbar! | | Die Bahntrasse ist insbesonders im Bereich der einstigen Bergstrecke immer noch gut erkennbar und als Wanderweg erhalten geblieben. Man kann sogar entlang dieser Trasse immer noch Kilometersteine finden. Bei einigen Kilometersteinen ist sogar noch die Inschrift "GB" für Gaisbergbahn deutlich lesbar! |