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Schon [[1193]] wurden die [[Grafen von Schernberg]] genannt und urkundlich bezeugt. [[1370]] verkauften Hartneid, der alte Schernberger, und sein Sohn Hartel dem [[Heinrich Graf]], seiner Frau und allen ihren Erben den Turm zu Schernberg und den dazugehörigen Hof als [[Erzbistum (Überblick)|erzbischöfliches]] Lehen. Schernberg blieb nun für einige Jahrhunderte im Besitz der Familie der Graf.  
 
Schon [[1193]] wurden die [[Grafen von Schernberg]] genannt und urkundlich bezeugt. [[1370]] verkauften Hartneid, der alte Schernberger, und sein Sohn Hartel dem [[Heinrich Graf]], seiner Frau und allen ihren Erben den Turm zu Schernberg und den dazugehörigen Hof als [[Erzbistum (Überblick)|erzbischöfliches]] Lehen. Schernberg blieb nun für einige Jahrhunderte im Besitz der Familie der Graf.  
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Für Verdienste im [[Vor und nach der Bauernkriege (Überblick)|Bauernkrieg]] von [[1525]]/[[1526|26]] erhielt Christoph Graf im Jahre [[1527]] [[Schloss Goldegg]] als Lehen dazu und das Recht, sich ab jetzt "von Schernberg zu Goldegg" zu nennen. Zu Beginn des [[19. Jahrhundert]]s laden die Nachkommen der Familie Graf hohe Schulden auf den Besitz Schernberg, wodurch dieser schließlich vom Gasteiner Badearzt [[Johann Ritter von Storch|Dr. Johann Ritter von Storch]] erworben wird. [[1845]] wurde das Schloss von [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] Kardinal [[Friedrich VI. Fürst Schwarzenberg]] gekauft, welcher dort eine Kranken- und Versorgungsanstalt unter Leitung der [[Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul|Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul]] einrichtete. Heute ist Schernberg ein Heim für beeinträchtigte Menschen, in dem großer Wert auf die Betreuung, Förderung und Begleitung der BewohnerInnen gelegt wird.
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Für Verdienste im [[Vor und nach den Bauernkriegen (Überblick)|Bauernkrieg]] von [[1525]]/[[1526|26]] erhielt Christoph Graf im Jahre [[1527]] [[Schloss Goldegg]] als Lehen dazu und das Recht, sich ab jetzt "von Schernberg zu Goldegg" zu nennen. Zu Beginn des [[19. Jahrhundert]]s laden die Nachkommen der Familie Graf hohe Schulden auf den Besitz Schernberg, wodurch dieser schließlich vom Gasteiner Badearzt [[Johann Ritter von Storch|Dr. Johann Ritter von Storch]] erworben wird. [[1845]] wurde das Schloss von [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] Kardinal [[Friedrich VI. Fürst Schwarzenberg]] gekauft, welcher dort eine Kranken- und Versorgungsanstalt unter Leitung der [[Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul|Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul]] einrichtete. Heute ist Schernberg ein Heim für beeinträchtigte Menschen, in dem großer Wert auf die Betreuung, Förderung und Begleitung der BewohnerInnen gelegt wird.
    
Das Jahr [[1731]] sollte auch für Schwarzach ein Unglücksjahr werden. In diesem Jahr ordnete der Fürsterzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian|Firmian]] von [[Altstadt|Salzburg]], zugleich Landesherr seines Erzbistums und Primas von Deutschland an, dass alle Anhänger der protestantischen Lehre ihren Glauben abschwören oder das Land verlassen müssen.
 
Das Jahr [[1731]] sollte auch für Schwarzach ein Unglücksjahr werden. In diesem Jahr ordnete der Fürsterzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian|Firmian]] von [[Altstadt|Salzburg]], zugleich Landesherr seines Erzbistums und Primas von Deutschland an, dass alle Anhänger der protestantischen Lehre ihren Glauben abschwören oder das Land verlassen müssen.

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