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| | == Herkunft und Jugend == | | == Herkunft und Jugend == |
| | + | Friedrich entstammte dem letzten damals noch nicht ausgestorbenen edelfreien altösterreichischen Adelsgeschlecht. Es benannte sich nach der damaligen Burg und heutigen Burgruine Schaunberg bei Eferding, [[Oberösterreich]]. Trotz des abgeschlossenen Studiums war Friedrich ein ausgesprochen roher und sehr ungebildeter Mann, der weder diplomatisches Geschick zeigte, noch imstande war, die Messe zu lesen, Weihehandlungen vorzunehmen oder Priester zu weihen. Auch beherrschte er nicht einmal die Grundsätze der lateinischen Elementargrammatik. |
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| − | Friedrich entstammte dem letzten damals noch nicht ausgestorbenen edelfreien altösterreichischen Adelsgeschlecht. Es benannte sich nach der damaligen Burg und heutigen Burgruine Schaunberg bei Eferding, [[Oberösterreich]]. Trotz des abgeschlossenen Studiums war Friedrich ein ausgesprochen roher und sehr ungebildeter Mann, der weder diplomatisches Geschick zeigte, noch imstande war, die Messe zu lesen, Weihehandlungen vorzunehmen oder Priester zu weihen. Auch beherrschte er nicht einmal die Grundsätze der lateinischen Elementargrammatik.
| + | Von [[1460]] bis [[1489]] war er [[Domherr]] und Stadtpfleger in Salzburg. [[1480]] wurde er Rat des Herzog Georgs des Reichen von Bayern-Landshut. [[1490]] (lt. Bösl: 1489] bis 1494 Fürsterzbischof von Salzburg. Er wurde am [[2. Mai]] 1490 durch [[Georg Altdorfer]], [[Bischof von Chiemsee]] geweiht. |
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| | == Friedrich V. als Fürsterzbischof == | | == Friedrich V. als Fürsterzbischof == |
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| | Es war auch dieser Fürsterzbischof, der es erreichte, dass der in den Jahren [[1493]] und [[1494]] vom Ordensgeneral der Dominikaner der Diözese verwiesene Theologe und Inquisitor [[Heinrich Kramer]] bis [[1495]] in Salzburg verbleiben konnte. | | Es war auch dieser Fürsterzbischof, der es erreichte, dass der in den Jahren [[1493]] und [[1494]] vom Ordensgeneral der Dominikaner der Diözese verwiesene Theologe und Inquisitor [[Heinrich Kramer]] bis [[1495]] in Salzburg verbleiben konnte. |
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| − | == Quelle == | + | == Quellen == |
| | * [[Heinz Dopsch]], [[Hans Spatzenegger]] (Hrsg.): ''Geschichte Salzburgs, Stadt und Land'', [[Verlag Anton Pustet]], Salzburg 1988; ISBN 3-7025-0243-2 | | * [[Heinz Dopsch]], [[Hans Spatzenegger]] (Hrsg.): ''Geschichte Salzburgs, Stadt und Land'', [[Verlag Anton Pustet]], Salzburg 1988; ISBN 3-7025-0243-2 |
| − | | + | * [https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&cqlMode=true&query=idn%3D137980302 portal.dnb.de], abgefragt am 14. Dezember 2017 |
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