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Textersetzung - „Mörtlbach“ durch „Moertlbach“
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== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
Mit etwa eintausend Quadratmeter Wohnfläche und mit ca. 24 Zimmern handelt es sich um eine große schlossähnliche Villa im Schweizer Stil. Die Villa wurde 1866 im Zuge der Geschichte der [[Freiherr v. Löwenstern`schen Marmor-Waaren-Fabriken]] errichtet (die Fabrik wurde im Jahr 1887 vom seinerzeitigen Gründer und Eigentümer, Baron Friedrich v. Löwenstern, samt den zugehörigen Steinbrüchen an die Marmorindustrie Kiefer AG im deutschen Kiefersfelden veräussert). Schmuckstück war der große Ritter-Saal im ersten Stock mit hoher Wandvertäfelung und einer Kassettendecke. Der Gutsbesitz bestand aus einem ca. 9 ha großen Park, dem zweitgrößten Privatpark im Land Salzburg. Zum Besitz gehörten noch das Gärtnerhaus mit zwei Dienstwohnungen für Hausmeister und Gärtner, Wagen-Remisen, Pferdestall, Abstellräumen und einem großen Heuboden. Zwischen Villa und Gärtnerhaus lag eine kreisförmige Vorfahrt und in dessen Mitte ein Springbrunnen. Ein seitwärts gelegenes Palmenhaus (Treibhaus und Geräteraum) war nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] abgerissen worden, nachdem das Dach [[1944]] durch eine Fliegerbombe zerstört worden war. Zu diesem Besitz gehörten ferner noch 16 ha Wald, etliche Wiesengrundstücke in [[Adnet]], Oberalm oder am [[Almbach (Wiestal)|Almbach]]gelegen sowie diverse Fischereirechte im Almbach, im Puchhammer-Kanal (Mühlbach), im Mörtlbach und Mörtlbach-Bucht, im Spum- oder Sulzenbach, sowie allen Nebenflüssen.
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Mit etwa eintausend Quadratmeter Wohnfläche und mit ca. 24 Zimmern handelt es sich um eine große schlossähnliche Villa im Schweizer Stil. Die Villa wurde 1866 im Zuge der Geschichte der [[Freiherr v. Löwenstern`schen Marmor-Waaren-Fabriken]] errichtet (die Fabrik wurde im Jahr 1887 vom seinerzeitigen Gründer und Eigentümer, Baron Friedrich v. Löwenstern, samt den zugehörigen Steinbrüchen an die Marmorindustrie Kiefer AG im deutschen Kiefersfelden veräussert). Schmuckstück war der große Ritter-Saal im ersten Stock mit hoher Wandvertäfelung und einer Kassettendecke. Der Gutsbesitz bestand aus einem ca. 9 ha großen Park, dem zweitgrößten Privatpark im Land Salzburg. Zum Besitz gehörten noch das Gärtnerhaus mit zwei Dienstwohnungen für Hausmeister und Gärtner, Wagen-Remisen, Pferdestall, Abstellräumen und einem großen Heuboden. Zwischen Villa und Gärtnerhaus lag eine kreisförmige Vorfahrt und in dessen Mitte ein Springbrunnen. Ein seitwärts gelegenes Palmenhaus (Treibhaus und Geräteraum) war nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] abgerissen worden, nachdem das Dach [[1944]] durch eine Fliegerbombe zerstört worden war. Zu diesem Besitz gehörten ferner noch 16 ha Wald, etliche Wiesengrundstücke in [[Adnet]], Oberalm oder am [[Almbach (Wiestal)|Almbach]]gelegen sowie diverse Fischereirechte im Almbach, im Puchhammer-Kanal (Mühlbach), im Moertlbach und Moertlbach-Bucht, im Spum- oder Sulzenbach, sowie allen Nebenflüssen.
    
Bereits 1941 wurden ca. 0,5 ha für die künftige [[Tauernautobahn]] enteignet, aber in der Natur noch nicht abgetrennt. Als die Tauernautobahn gebaut werden sollte (ca. 1970), erfolgte eine zweite Park-Enteignung, womit die Autobahn-Trasse noch dichter an die Villa heranrückte. Deshalb baute Dipl. Ing. Architekt [[Heinz v. Löwenstern|Heinz Baron v. Löwenstern]] († 1. August 2012) nebenan und in seinem Park, soweit als möglich von der Autobahn entfernt, eine neue Villa (1966), die er mit seiner Ehefrau Christine († 1955 in Oberalm) und seinen beiden Söhnen bewohnte. Anfang 2000 erfolgte die Übertragung der Villa und der Liegenschaften an seinen Sohn [[Ludolf v. Löwenstern|Ludolf Baron v. Löwenstern]].  
 
Bereits 1941 wurden ca. 0,5 ha für die künftige [[Tauernautobahn]] enteignet, aber in der Natur noch nicht abgetrennt. Als die Tauernautobahn gebaut werden sollte (ca. 1970), erfolgte eine zweite Park-Enteignung, womit die Autobahn-Trasse noch dichter an die Villa heranrückte. Deshalb baute Dipl. Ing. Architekt [[Heinz v. Löwenstern|Heinz Baron v. Löwenstern]] († 1. August 2012) nebenan und in seinem Park, soweit als möglich von der Autobahn entfernt, eine neue Villa (1966), die er mit seiner Ehefrau Christine († 1955 in Oberalm) und seinen beiden Söhnen bewohnte. Anfang 2000 erfolgte die Übertragung der Villa und der Liegenschaften an seinen Sohn [[Ludolf v. Löwenstern|Ludolf Baron v. Löwenstern]].  

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