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=== Orgel ===
 
=== Orgel ===
[[Datei:Arnsdorf 027.JPG|160x160px|miniatur|Mitterreiter/Mooser-Orgel]]
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[[Datei:Arnsdorf 027.JPG|thumb|Mitterreiter 1745 / Mooser-Orgel 1846]]
 
[[1686]] fertigte der Kunsttischler Matthias Steinle aus [[Mattsee (Ort)|Mattsee]] ein Gehäuse, Schleierbretter und Holzpfeifen für ein Positiv an; welcher Orgelbauer das Instrument selbst schuf, ist bisher nicht bekannt geworden. Dieses Positiv, das 1714 bei der Reparatur durch Johann Franz Xaver [[Egedacher]] 4&nbsp;Register aufwies, wurde 1745 in die [[Pfarrkirche hll. Martin und Wenzel|Pfarrkirche Lamprechtshausen]] gebracht. Diese Aufgabe erledigte der kurfürstliche Orgelbauer Andreas Mitterreiter aus [[Altötting]], der zugleich eine neue Orgel mit sechs Registern und angehängtem Pedal lieferte. Im Zuge der Errichtung der neuen Orgel 1744/45 wurde das bis zum heutigen Tag erhaltene Gehäuse der Orgel von Joseph Anthoni Schrökher aus [[Laufen]] schwarz gefasst und die Schnitzarbeiten daran von ihm vergoldet. 1753, ein Jahr nach dem dramatischen Gewölbeeinsturz, wurde die beschädigte Orgel vom Orgelmachergesellen Johannes Groll wieder hergerichtet. Vielleicht erweiterte Groll die Orgel auch um zwei Register, denn 1820 berichtete [[Franz Xaver Gruber]], dass die Orgel acht Register habe und, angenommenermaßen, um zwei Halbtöne zu hoch sei.<ref>„''Diese Orgel hat 8 Register, und ist ein gutes Werk. Nur schade, dass das Principal-Register nicht 8 Fuß-Ton hat'' […] und, dass die Orgel […] ''hochkornet'' ist und jeweils zwei Pfeifen des ''transformierens wegen beÿgesetzt'' werden müssten“; [[Stiftsarchiv Michaelbeuern]]: ''Fach 54'', [[Franz Xaver Gruber]]: ''Kurze Schilderung von der Wallfahrts-Kirche zu Arnsdorf '', Nr. 72 (Handschrift, 1820). Zit. nach: [[Roman  Matthias Schmeißner]]: ''Studien zum Orgelbau in Wallfahrtskirchen der Erzdiözese Salzburg ''. Dissertation [[Universität Mozarteum Salzburg]] 2012, S. 12 und S. 358f.</ref>  
 
[[1686]] fertigte der Kunsttischler Matthias Steinle aus [[Mattsee (Ort)|Mattsee]] ein Gehäuse, Schleierbretter und Holzpfeifen für ein Positiv an; welcher Orgelbauer das Instrument selbst schuf, ist bisher nicht bekannt geworden. Dieses Positiv, das 1714 bei der Reparatur durch Johann Franz Xaver [[Egedacher]] 4&nbsp;Register aufwies, wurde 1745 in die [[Pfarrkirche hll. Martin und Wenzel|Pfarrkirche Lamprechtshausen]] gebracht. Diese Aufgabe erledigte der kurfürstliche Orgelbauer Andreas Mitterreiter aus [[Altötting]], der zugleich eine neue Orgel mit sechs Registern und angehängtem Pedal lieferte. Im Zuge der Errichtung der neuen Orgel 1744/45 wurde das bis zum heutigen Tag erhaltene Gehäuse der Orgel von Joseph Anthoni Schrökher aus [[Laufen]] schwarz gefasst und die Schnitzarbeiten daran von ihm vergoldet. 1753, ein Jahr nach dem dramatischen Gewölbeeinsturz, wurde die beschädigte Orgel vom Orgelmachergesellen Johannes Groll wieder hergerichtet. Vielleicht erweiterte Groll die Orgel auch um zwei Register, denn 1820 berichtete [[Franz Xaver Gruber]], dass die Orgel acht Register habe und, angenommenermaßen, um zwei Halbtöne zu hoch sei.<ref>„''Diese Orgel hat 8 Register, und ist ein gutes Werk. Nur schade, dass das Principal-Register nicht 8 Fuß-Ton hat'' […] und, dass die Orgel […] ''hochkornet'' ist und jeweils zwei Pfeifen des ''transformierens wegen beÿgesetzt'' werden müssten“; [[Stiftsarchiv Michaelbeuern]]: ''Fach 54'', [[Franz Xaver Gruber]]: ''Kurze Schilderung von der Wallfahrts-Kirche zu Arnsdorf '', Nr. 72 (Handschrift, 1820). Zit. nach: [[Roman  Matthias Schmeißner]]: ''Studien zum Orgelbau in Wallfahrtskirchen der Erzdiözese Salzburg ''. Dissertation [[Universität Mozarteum Salzburg]] 2012, S. 12 und S. 358f.</ref>  
  

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